Patent WO2012164323A2 - Method for the Production of Renewable Heat Energy - Egely

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Verfahren zur Erzeugung erneuerbarer Wärmeenergie

Patent
WO2012164323A2 480x270.png
Patentnummer WO2012164323A2
Bezeichnung Method for the Production of Renewable Heat Energy
Anmelder György Egely
Erfinder György Egely
Anmeldetag 24.05.2012
Veröffentlichungstag 06.12.2012
Erteilungstag 06.12.2012


Zusammenfassung

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Wärmeerzeugung durch nukleare Wechselwirkungen. Während des Prozesses wird ein Gas über eine Einlass- und eine Auslassöffnung durch einen Stapel aus Nanopartikeln in eine Vorrichtung gepumpt, die eine innere und eine äußere Kammer aufweist, wobei der Prozess durch Erhitzen der Vorrichtung initiiert wird. Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Die Vorrichtung weist eine in sich geschlossene Innenkammer auf, die von einer Außenkammer umgeben ist, die zumindest eine Einlass- und eine Auslassöffnung aufweist. In der inneren Kammer befinden sich Nanopartikel. Zwischen den beiden Kammern besteht eine undurchlässige Wand. Die innere Kammer ist von der Ausgangsöffnung durch eine hitzebeständige poröse Keramikwand getrennt. An der inneren Seitenwand befindet sich ein Heizelement.

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Verfahren zur Erzeugung erneuerbarer Wärmeenergie

Bei der Erfindung handelt es sich um ein Verfahren zur Erzeugung erneuerbarer Energie mit Hilfe eines nuklearen Prozesses, bei dem ein Gas durch einen Stapel aus Nanopartikeln in eine Vorrichtung strömt, die eine innere und eine äußere Kammer mit Öffnungen auf der Einlass- und der Auslassseite aufweist. Der Prozess wird durch Erhitzen des Systems auf seine Betriebstemperatur in Gang gesetzt. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzeugung erneuerbarer Wärmeenergie mittels Gas und Nanopartikeln. Die Vorrichtung umfasst Innen- und Außenkammern mit mindestens einer Einlass- und einer Auslassöffnung. Zum System gehört außerdem eine Steuereinheit.

In den meisten Haushalten wird die Heizung durch die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen betrieben. Die Nachteile sind hinlänglich bekannt, und es besteht ein dringender Bedarf, auf kostengünstige erneuerbare Energien umzusteigen.

Wärme lässt sich auch durch die Spaltung von Materialien wie Thorium und Uran erzeugen. Für große städtische Gebiete könnte dies zwar sicher und wirtschaftlich sein, doch angesichts des massiven emotionalen Widerstands der öffentlichen Meinung ist eine breite Anwendung unwahrscheinlich. Die Natur bietet eine andere Möglichkeit. Trotz intensiver Forschungsanstrengungen sind Fusionsreaktionen, die auf einer starken nuklearen Wechselwirkung beruhen, noch immer nicht erreicht worden (wie etwa die lasergezündete oder TOKAMAK-Reaktion).

Es besteht jedoch eine dritte Möglichkeit, die auf den elektroschwachen Wechselwirkungen beruht und selbst den interessierten Wissenschaftlern kaum bekannt ist. Dieser hat weder mit der heißen noch mit der "kalten" Fusion zu tun. Was ist das Besondere daran?

Es gibt einen Zweig der kontrollierten Kernfusion, der seit 1989 erforscht wird. Dabei hat es sich als Fehler erwiesen, nach der gleichen Reaktion D + D → He3 + n + y (Gamma) zu suchen, wie sie bei der heißen Fusion, die auf der starken Wechselwirkung beruht, vonstattengeht. Der Versuch, die Fusion von Deuteriumkernen im regelmäßigen Kristallgitter des Palladiums zu bewirken, erwies sich als vergeblich. In der Regel wurde eine ›kalte Fusion‹ dadurch angestrebt, dass man das Deuterium im Zuge einer Elektrolyse in einer wässrigen Lösung bei 40 - 80 °C an einer Palladiumkathode abscheidet. Die geringe Menge an nachgewiesener Überschusswärme und die Kerntransmutation sollten sich jedoch durch einen anderen Mechanismus erklären lassen, so dass eine andere technische Vorrichtung gefunden werden musste, die für diesen neuartigen Effekt besser geeignet ist. Das Verfahren und die Vorrichtung, die in unserer Erfindung beschrieben werden, unterscheiden sich deutlich von der ›heißen‹ und der ›kalten‹ Fusion, angefangen bei den physikalischen Grundlagen bis hin zu ihrer praktischen Umsetzung.

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