Patent US10322827B2 - High Frequency Gravitational Wave Generator - US Navy

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Generator für hochfrequente Gravitationswellen

Patent
US10322827B2 480x270.png
Patentnummer US10322827B2
Bezeichnung High Frequency Gravitational Wave Generator
Anmelder The United States of America as represented
by the Secretary of the Navy
Erfinder Salvatore Cezar Pais
Anmeldetag 14.02.2017
Veröffentlichungstag 18.06.2019
Erteilungstag 18.06.2019


Zusammenfassung

Ein Generator für hochfrequente Gravitationswellen, der eine gasgefüllte Hülle mit einer äußeren Hüllenoberfläche, einen Mikrowellenstrahler, einen Schallgenerator und gasgefüllte Hohlräume mit akustischen Vibrationsresonanzen umfasst. Die äußere Manteloberfläche ist elektrisch geladen und wird durch die Mikrowellenstrahler in Schwingung versetzt, um ein erstes elektromagnetisches Feld zu erzeugen. Die mit akustischen Vibrationsresonanzgasen gefüllten Hohlräume weisen jeweils eine Hohlraumoberfläche auf, die elektrisch aufgeladen und durch die akustische Energie der Schallgeneratoren in Schwingung versetzt werden kann, so dass ein zweites elektromagnetisches Feld erzeugt wird. Die beiden gasgefüllten Hohlräume sind durch ihre akustischen Vibrationsresonanzen in der Lage, sich relativ zueinander im gegenläufigen Drehsinn zu bewegen, um so Stabilität zu gewährleisten. Bei der Ausbreitung des zweiten elektromagnetischen Feldes durch das erste elektromagnetische Feld hindurch werden sich ausbreitende Gravitationsfeldfluktuationen erzeugt.


Erklärung des Staatsinteresses

Die hierin beschriebene Erfindung darf von oder für die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika für Regierungszwecke hergestellt und verwendet werden, ohne dass dafür irgendwelche Lizenzgebühren zu entrichten sind.


Hintergrund

Am 11. Februar 2016 wurde durch die National Science Foundation öffentlich bekannt gegeben, dass das Laser Interferometry Gravitational Wave Observatory (LIGO) erfolgreich Gravitationswellen nachgewiesen hat, wodurch die Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie (AR) erneut bestätigt wurden.

Gravitationswellen können als Wellen in der Struktur der Raumzeit betrachtet werden, genauer gesagt als Kräuselungen in der Krümmung des Raumzeitgefüges. Bei derartigen Wellen handelt es sich um sich ausbreitende Fluktuationen in Gravitationsfeldern, die durch die Dynamik massereicher physikalischer Objekte entstehen. Solange ihre Bewegung durch eine hochfrequente und hochenergetische Dynamik fernab eines Gleichgewichts gekennzeichnet ist, muss die Quelle der Gravitationswellen nicht notwendigerweise von massiver Natur sein. In den Feldgleichungen der AR kommt dies durch den Energie-Impuls-Tensor zum Ausdruck.

Aufgrund ihrer physikalischen Beschaffenheit (beim Graviton handelt es sich um ein Spin-2-Teilchen) sind Gravitationswellen in der Lage, feste Materie bei einer hohen Frequenz (HFGWs) zu durchdringen und sich mit Lichtgeschwindigkeit fortzubewegen. Außerdem besitzen diese Gravitationswellen (GW), ähnlich wie elektromagnetische Wellen, sowohl Energie als auch Impuls. Darüber hinaus sind GWs transversaler und quadrupolarer Natur (sie dehnen und stauchen den Raum entlang ihrer Ausbreitungsbahn) und sie können durch die Beschleunigung asymmetrischer Massen hervorgerufen werden. Die Emission von hochfrequenten Gravitationswellen weist auf Phänomene hin, die auf ein weiträumiges Formgleichgewicht hinauslaufen.

Elektromagnetische Strahlung (EM), die durch die Beschleunigung elektrisch geladener Objekte verursacht wird, führt beim Durchgang durch ein statisches Magnetfeld (mit konstanter magnetischer Flussdichte) zu Gravitationswellen, die die gleiche Frequenz aufweisen wie die EM-Strahlung. Dieses Phänomen ist als Gertsenshtein-Effekt bekannt und kann für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden, die von fortschrittlichen Feldantrieben (Raumfahrtantrieb) über die Kommunikation durch feste Objekte hindurch bis hin zur Zertrümmerung und Zerlegung von Asteroiden (Planetoiden) reichen (in Verbindung mit hochenergetischen elektromagnetischen Feldfluktuationen).

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Beschreibung

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Man stelle sich eine Vielzahl solcher HFGW-Generatoren (mindestens vier Module) vor, die um einen planetaren Körper oder um einen Planetoiden (Asteroid/Komet) herum entlang einer ebenen Achse (vier Himmelsrichtungen) angeordnet sind. Die ausgesandten HFGWs würden in einer Weise aufeinanderprallen, dass der Energiezustand des Vakuums an einem Ort der Raumzeit, der einen Aufprallpunkt darstellt (Zusammenstoß von Gravitonen mit Gravitonen), schwer gestört würde. An diesem Störungspunkt würde sich die Energie in einem solchen Ausmaß verstärken, dass daraus eine Singularität der Raumzeitkrümmung entsteht, die zur völligen Zerstörung des planetaren Körpers oder des Planetoiden führt (bei dem es sich um einen Asteroiden oder um einen Kometen handelt, der sich auf Kollisionskurs mit der Erde befindet).

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United States Patent