Facetten von LENR - Teil 3: Von der Alchemie zu den Biologischen Transmutationen (Fortsetzung 2)

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Infinite Energy (Ausgabe 154, November/Dezember 2020) 8-26
Faces of LENR - Part 3
George Egely
egely.g@gmail.com
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Zusammenfassung

In einem weiteren Schritt zur Erweiterung der Elektrodynamik wird die Lorentzkraft (für die Feldtheorie ein Fremdkörper) nun um das Spinfeld erweitert. Das Ergebnis ist eine Kraft, die auf den Hyperraum wirkt. Mit diesem Hilfsmittel lassen sich die leistungsstärksten und am häufigsten vorkommenden biologischen LENR-Reaktoren der Natur, die Protonenpumpen, verstehen. Einer der drei Typen von Proteinkomplexen, der ein uraltes Rätsel darstellt, wird bis hin auf seine spiralförmigen (α-Helix) Anordnungen analysiert. Dabei soll gezeigt werden, wie Protonen gegen ein Spannungsgefälle von 30 000 V/m und einen damit einhergehenden Elektronenfluss gepumpt werden - und das ohne jegliche Rekombination. Ein Mechanismus, der im Rahmen der Lehrbuchphysik schlicht nicht erklärbar ist. Und dennoch existiert er. Ohne ihn ist kein Leben möglich; darüber hinaus führt er im Rahmen von LENR zur Fusion (zur biologischen Transmutation).

Anschließend wird der asymmetrische Aufbau von Zellmembranen als ein Weg analysiert, über den elektrische Energie von geringer Dichte erzeugt werden kann. Dies ermöglicht von den Bakterien bis hin zu den Säugetieren ein Leben auch bei anhaltendem Mangel an Nahrung. Daneben werden verdrillte organische Kristalle diskutiert, die eine Lücke in der Festkörperphysik darstellen. In der zweiten Hälfte des Beitrags wird die Gruppe der Hutchison-Effekte besprochen, die eine ergiebige Quelle ungenutzter Symmetrien bei den Schwingungen darstellt. Diese Effekte umfassen die Themen LENR, Transmutation, Metallverbiegung, Antigravitation, Teleportation – genau wie bei den „paranormalen“ biologischen Effekten. Es wird gezeigt, dass sie zu „normalen“ Effekten werden, sobald die Rotation und ein gepulstes elektrisches Feld hinzukommen. Es werden Anregungen zur Vereinfachung des Hutchison-Testaufbaus unterbreitet.

Das Fazit von Teil 3 lautet: LENR ist kein einzelner, alleinstehender Effekt. Er ist vielmehr die Folge von kaum erforschten und in Vergessenheit geratenen Effekten, aus denen sich „unzulässige“ Effekte wie die Teleportation ergeben. Letztendlich zeichnet sich die Antwort auf die uralte Frage ab: Worin bestehen die Grundlagen des Lebens? Es handelt sich um eine proteinphysikalische Chemie mit einem neuartigen Spin, mit chiralen magnetischen Eigenschaften und einer Elektrodynamik in vier Raumdimensionen – hervorgerufen durch rotierende Ladungen.

Einführung in Teil 3

Da sich LENR sowohl durch Formen der Fusion als auch der Spaltung auszeichnet, stellt es nicht einfach nur einen eigenartigen elektrochemischen Effekt dar, wie dies die meisten seiner Freunde und Feinde annehmen. Die älteste seiner Formen, die biologische Transmutation, wurde im Laufe seiner über 200-jährigen Geschichte etwa 20 mal entdeckt (und gebührend angeprangert). Aufgrund ihrer Bescheidenheit hinsichtlich der Temperatur, des Stroms und des Drucks kann ihre Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, dies allerdings nur um den Preis einer ausgeklügelten Materialstruktur.

Grundsätzlich sollte ein „Reverse Engineering“ gelingen. Die Strukturen von Bakterien und eukaryotischen Zellen sind mittlerweile bis hin zu den kleinsten atomaren Details geklärt. Und noch ein weiterer Punkt: Dieser LENR-Reaktor ist der effizienteste unter der Sonne.

Glücklicherweise kann die Zelle als eine „Erfindung der Natur“ von keinem Patentamt oder von den Gutachtern des Physical Review, der Fusion Science and Technology und dergleichen unterdrückt werden.

Folglich steht uns die bestmögliche (katalytische) Fusionstechnologie zur freien Nutzung zur Verfügung, jedoch zu einem hohen Preis: Wir müssen mehr über Physik und Technik lernen als alle anderen vor uns.

Anmerkung: Einige Probleme sind nicht in dem selben Rahmen zu lösen, in welchem sie umrissen worden sind. Einige technische Probleme lassen sich unter Umständen nur mittels eines intelligenten Hilfseffekts lösen – wie z. B. der Katalyse. Mitunter bedarf es einer gänzlich neuen physikalischen Erkenntnis, die als ein neues Werkzeug zum Einsatz kommt. So hoffen Biophysiker leider immer noch (vergeblich), dass sie es schaffen, auf der Basis der klassischen Physik aus dem 19. Jahrhundert voranzukommen.

In keinem der zahlreichen Lehrbücher findet sich die Forderung nach qualitativ neuen Phänomenen, mit deren Hilfe man zu einem Verständnis der verschiedenen Teileffekte des Lebens zu gelangen vermag. Je tiefer die Biophysik jedoch in die Physik des Lebens blickt, umso mehr Wolken und unheimliche Effekte tun sich auf. Sie sind sich der Auswirkungen einer chiralen, weichen kondensierten Materie ganz offensichtlich nicht bewusst.

Die Biophysik, so wie sie heute dasteht, ist eine Leprakolonie der Physik. Theoretische Teilchenphysiker, die sich in deren Hierarchie ganz oben befinden, runzeln darüber nur noch die Stirn. Thomas Waigh, ein aufgeschlossener Biophysiker, konstatiert dies in seinem Buch „Some Critical Questions in Biological Physics“[1] lapidar und kommentiert, wie „reine“ Physiker die Biophysik betrachten:

Die reine Physik wird oft als eine zarte und kostbare Blume wahrgenommen, die um jeden Preis geschützt werden muss, während es sich bei der angewandten Physik (z. B. der Biophysik) um eine vulgäre Beschäftigung handelt, die von geldgierigen Barbaren betrieben wird …
Die angewandte Physik könnte die guten Wissenschaftler von wichtigeren, reinen Forschungsthemen abhalten, wie etwa der Existenz der dunklen Materie …
Es ist einfach falsch, dass die gewöhnliche Wissenschaft (die Teile, die übrig bleiben, wenn man das ganze esoterische Material entfernt) als nahezu vollständig angesehen werden kann, da in den meisten Bereichen unseres Wissens noch immer riesige Lücken klaffen.

Das Problem ist: Wird das gesamte „esoterische Material“ entfernt (zensiert), werden alle verbleibenden Probleme unlösbar, wie zum Beispiel die innere Funktionsweise des Immunsystems, die räumliche Organisation einer Zelle, die Proteinfaltung, die Wirkung und Konfiguration von Enzymen und vieles mehr, ganz zu schweigen vom Bewusstsein.

Die Ächtung des Studiums der biologischen Transmutation (zusammen mit anderen paranormalen Effekten) hat sich als selbstmörderisch erwiesen, weil ein Verständnis von der Physik der Zelle ohne diese nicht zu erreichen sein wird!

Die Lorentzkraft – eine Verallgemeinerung

„Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht.“ (Albert Einstein) Diese Binsenweisheit passt schon auf ein Bakterium, auf die Mitochondrien (das Kraftwerk der Zellen) passt sie aber definitiv. Ihre Raffinesse übertrifft die eines Druckwasserkernkraftwerks in jeder Hinsicht, sogar hinsichtlich der spezifischen Energiedichte! Das Geheimnis ist ihre Raffinesse – diese Dichte in der Neuartigkeit, diese Komplexität sowohl in der theoretischen als auch in der praktischen Ausgestaltung, diese „technischen“ Lösungen.

Allein aus der Beobachtung der Wellen an einem Strand während eines Sturms lassen sich die Navier-Stokes-Gleichungen nicht ableiten, nicht einmal die Newtonschen Gesetze der Punktmechanik. In gleicher Weise sind Biophysiker, Biochemiker und Molekularbiologen schlichtweg nicht in der Lage, die den Mitochondrien zugrunde liegende Physik zu ergründen. Das liegt unter anderem daran, dass diese nur in vivo studiert werden können, und nicht, indem man sie in vitro in kleine Einheiten zerlegt. Schon allein das hindert uns daran, die ganze zugrunde liegende Physik zu ergründen. Die Zensur, die unerwartete Eigenschaften wie die der biologischen Transmutation ausschließt, macht den Fortschritt zu einem hoffnungslosen Unterfangen.

Ein „Reverse Engineering“ wird erst dann gelingen, wenn fundierte und eindeutige physikalische Grundlagen vorliegen. Die Biologen behaupten, die Grundlagen zu verstehen, aber noch nie haben sie ein Enzym oder gar eine Zellwand in vitro synthetisiert. Bis jetzt haben nur Zellen andere Zellen hervorgebracht. Daher stellt die Behauptung, „die Grundlagen begriffen“ zu haben, eine grobe Übertreibung dar, eine haltlose Prahlerei.

Im Teil 2 werden die möglichen Bedingungen für LENR im (oder um das) Enzym ATPase (einem wirklichen rotierenden Nanomotor) diskutiert. In diesem Teil werden zwei weitere wichtige Effekte, die im Zusammenhang mit Mitochondrien und LENR stehen, besprochen. Zuallererst muss die Lorentzkraft auf der Grundlage des Spin- (und des Torsions-, etc.) Feldes verallgemeinert werden.

Eine sehr merkwürdige Kraft

Diese Kraft stellt selbst im Maxwellschen Rahmen (ohne die Rotation) eine Kuriosität dar, und dies aus zweierlei Gründen:

  1. In den (ansonsten linearen) Feldgleichungen findet sich keine Kraft. In den Maxwellschen Feldgleichungen ist die Lorentzkraft ein „Fremdkörper“, der zähneknirschend anerkannt, aber nie erklärt wird.
  2. Diese Kraft verletzt den Impulserhaltungssatz, was nur selten öffentlich zugegeben wird. Die Erhaltung des linearen Impulses steht im Einklang mit der Homogenität der Raumzeit und schließt Beulen oder Löcher in ihr aus. Es handelt sich um die makroskopische kontinuierliche Symmetrie einer Translationssymmetrie. Mit anderen Worten besagt sie, dass sich der Mensch nicht einfach durch ein Ziehen an seinen Haaren aufrichten kann.

Kraft und Gegenkraft wirken bei der Lorentzkraft indessen nicht mehr auf ein und derselben Linie. In ähnlicher Weise verhält sich in der klassischen Mechanik ein präzedierender Kreisel (allerdings kommen hier Drehmomente anstelle von Kräften zum Einsatz). Hierdurch wird die Isotropie des Raumes, eine kontinuierliche Symmetrie, verletzt. Dies ist auch bei der schwachen Wechselwirkung der Fall, wenn Neutrinos am Betazerfall beteiligt sind.

Bewegen sich zwei Ladungen im rechten Winkel zueinander, so führt die Lorentzkraft dazu, dass ihnen lediglich die elektrostatische Kraft entgegenwirkt, nicht aber die Kraft [math]F_1[/math] (siehe Abbildung 1).

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Abbildung 1. Die Lorentzkraft, die nichtkonservativ ist, verletzt das Prinzip von Aktion und Reaktion. Dies wiederum verletzt den Impulserhaltungssatz, es sei denn, das statische elektrische Feld besitzt sowohl einen linearen als auch einen Drehimpuls.

Bewegt sich eine elektrische Ladung im rechten Winkel zu einem Magnetfeld, dann wirkt die Lorentzkraft sowohl im rechten Winkel zur Geschwindigkeit (elektrisches Feld) als auch im rechten Winkel zum Magnetfeld. (Das hat mich beim Studium der Lorentzkraft persönlich ebenso schockiert, wie ich von Machs Wirbelnatur des Magnetfeldes um einen Leiter herum überrascht war.)

Obwohl es sich bei diesen Analogien nicht um Symmetrien handelt, gibt es in der Strömungsmechanik eine Analogie zu den Lorentzkräften. (Hofstadter und Sander argumentieren in „Surfaces and Essences: Analogy as the Fuel and Fire of Thinking“, dass Analogien mächtige Quellen der Assoziation und damit des kreativen Denkens darstellen.) Die Lorentzkraft wirkt auf die gleiche Weise wie ein rotierendes Objekt bei seiner Translationsbewegung in einem flüssigen Medium.

Bewegt sich ein rotierender Zylinder infolge des Bernoulli-Effekts in einem Gas (oder in irgendeinem anderen flüssigen Kontinuum), so tritt eine Kraft auf, die senkrecht zur Relativgeschwindigkeit des rotierenden Zylinders steht, so wie in Abbildung 2 dargestellt.

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Abbildung 2. Hydrodynamische Analogie zur Lorentzkraft. Ein rotierender Zylinder bewegt sich in einer Flüssigkeitsströmung auch in einer Richtung, die senkrecht zur Geschwindigkeit ausgerichtet ist. Dieser Effekt wird bei allen Ballsportarten ausgenutzt (Magnus-Effekt).

Je höher die Relativ- und Winkelgeschwindigkeit des Zylinders sind, desto größer ist diese senkrecht zur Relativgeschwindigkeit wirkende Kraft. Da es laut der Lehrbuchphysik aber kein Medium (Äther) gibt, unterbleibt jedwede Erklärung dieser senkrechten Natur der Lorentzkraft. Sie muss als bloße Kuriosität ohne tieferen Sinn hingenommen werden.

Aber der Verdacht liegt nahe, dass sich das rotierende Elektron durch ein reibungsfreies Medium – den Äther – bewegt.

Die Lorentzkraft mit zwei und mit drei unterschiedlichen Feldern

Neben der toroidalen Form des Spinfeldes müssen wir uns mit einer weiteren Neuartigkeit auseinandersetzen: Es gibt keine homogenen Felder, außer in extrem kleinen Maßstab. Während es technisch möglich ist, homogene E- und B-Felder im Maßstab von Metern zu erzeugen, führt die toroidale Natur des Spinfeldes dazu, dass es kein homogenes Spinfeld gibt. Ein geladenes Teilchen bewegt sich daher mit größter Wahrscheinlichkeit entlang einer torusförmigen Oberfläche.

Es können die folgenden drei Arten von erweiterten (verallgemeinerten) Lorentzkräften auftreten:

a) Eine Wechselwirkung zwischen dem Spinfeld und dem elektrischen Feld [math]E[/math]. [math]F_L \, ≈ \, e \, (E \, + \, v \, × \, S)[/math], wobei [math]v[/math] die Geschwindigkeit der Ladung [math]e[/math] ist und [math]S[/math] der Tensor vom Rang 2 des Spinfeldes. Eine neue Lorentzkraft tritt auf, wenn eine elektrische Ladung in den Feldern [math]E[/math] und [math]S[/math] auftritt. (Man beachte, dass das [math]×[/math] eine Vektormultiplikation darstellt!) Dies führt zu einer toroidalen Bahn der Ladungsbewegung.

b) [math]F_L \, ≈ \, e \, (v \, \cdot \, B \, + \, v \, × \, S)[/math], wenn Magnet- und Spinfelder auf eine bewegte elektrische Ladung einwirken. Dies führt wiederum zu einer torusförmigen Bahn der Ladungsbewegung entlang der Feldflächen des S-Spin-Tensorfeldes. In den Experimenten von Ehrenhaft sind wir immer wieder auf derartige Fälle gestoßen. (Siehe Abbildung 3.)

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Abbildung 3. Felix Ehrenhaft hat beobachtet, dass Spinfelder von polarisiertem Licht getragen werden. Ein kleines aufgeladenes Staubteilchen kann minutenlang auf der Oberfläche eines Torus rotieren.

c) Bei Anwesenheit aller Felder, also der E-, B- und S-Spinfelder. Die formale Verallgemeinerung ist recht einfach und folgt den bisherigen Gedankengängen: [math]F_L \, ≈ \, e \, (E \, + \, v \, × \, B \, + \, v \, × \, S \, + \, v \, × \, B \, × \, S)[/math].

Das letzte dreifache vektorielle Produkt ist erschütternd, denn die resultierende Kraft muss senkrecht zu jedem der Felder stehen, also zu E, B und S. In einem dreidimensionalen Universum zeigt sie auf eine vierte Raumdimension – auf einen Hyperraum. Dieser Hyperraum ist kein Hirngespinst, sondern eine reale, eigenartige makroskopische Raumdimension, ganz so wie die drei bekannten Raumdimensionen.

Allerdings ist die vierte Raumdimension nicht von Materie ausgefüllt, da Materie nur in den drei Raumdimensionen von Bestand ist. (Siehe die Abbildungen 4a-c.)

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Abbildung 4a. Die Lorentzkraft zwingt die Bahn eines geladenen Teilchens senkrecht in Richtung eines Magnetfeldes.
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Abbildung 4b. Stehen elektrisches, magnetisches und Spinfeld im rechten Winkel zueinander, bewegt die erweiterte Lorentzkraft das geladene Teilchen hin zum Hyperraum, der vierten Raumdimension.

Dieser Hyperraumeffekt wird in dieser Arbeit aus zwei Gründen erwähnt. Erstens und vor allem ist er notwendig, um den LENR-Mechanismus zu begreifen, bei dem nicht nur die Kerne, sondern auch die Elektronenschalen zur Fusion gelangen. Zweitens handelt es sich bezüglich LENR um das merkwürdigste Phänomen, da es zuweilen von der Gruppe der Hutchison-Effekte begleitet wird. Im Einzelnen sind dies die folgenden:

a) Eine Erweichung von Materialien (wie bei der Metallverbiegung).

b) LENR in einem regelmäßigen Muster – wie bei stehenden Wellen – innerhalb eines Metallgitters.

c) Teleportation – die Einbettung von Material in andere Materie.

d) Gelegentlich Antigravitation und Zeitanomalien.

Bereits einer der hier genannten Effekte reicht aus, um Ablehnung und Spott hervorzurufen – die materiellen Beweise sind jedoch stark genug, um alle diese Effekte zu belegen. (Die Gruppe der Hutchison-Effekte wird hier später diskutiert werden, zusammen mit der Erzeugung von Wellen.)

Es muss angemerkt werden, dass LENR nicht im Alleingang auftritt, sondern in Folge des Spinfeldes (der Ladungsrotation), welches eine neuartige Symmetrie darstellt, von weiteren ungewöhnlichen Effekten begleitet wird.

Offensichtlich werden Torsionsfelder (ein Tensor vom Rang 3), die in Teil 1 besprochen wurden, bei der Erweiterung der Lorentzkräfte noch seltsamere Effekte verursachen.

Experimente und Beobachtungen

In der Natur werden Hyperraumeffekte in drei Bereichen vermutet:

  1. In makroskopischer Größenordnung in der unbelebten Natur, wie etwa in Form von Kugelblitzen, oder noch seltener in Form von „Zeitwirbeln“.
  2. Als seltener makroskopischer „paranormaler“ Effekt, wie er sich bei bestimmten Menschen – meist in einem „veränderten Bewusstseinszustand“ – einstellt, der als „Teleportation“ bezeichnet wird (im Mainstream völlig verboten, ebenso wie LENR).
  3. Auf molekularer und submikroskopischer Ebene in den Atmungskomplexen I, III und IV der Mitochondrien. In diesen Protonenpumpen tauchen Elektronen und Protonen auf und verschwinden wieder. Dieses Phänomen ist bekannt, eine Erklärung dafür konnte bisher aber noch nicht gefunden werden.

Betrachten wir nun die Details.

Kugelblitze

Die bloße Existenz von Kugelblitzen wird heutzutage nicht mehr geleugnet, dafür aber ihre sonderbaren Eigenschaften, so wie sie in der Natur vorkommen und durch tatsächliche Beobachtungen belegt sind. Der Autor hat ein Jahrzehnt damit verbracht, solche Beobachtungen zusammenzutragen, die Orte der zerstörerischen Wechselwirkungen zu besuchen sowie Augenzeugenberichte und Fotos über merkwürdige Muster von Zerstörungen zu sammeln.[2]

Wann immer ein solches Gebilde beobachtet wurde, entstand es stets im Zusammenhang mit der plötzlichen Bahnänderung eines Linienblitzes (siehe Abbildung 4c). Das geschieht am sogenannten „Knie“, also an der Stelle, an der der Strom des Blitzes gezwungen ist, eine Drehbewegung zu vollführen.

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Abbildung 4c. Die Bildung von Kugelblitzen. Verändert ein Linienblitz seine Bahn, so entsteht an der Stelle seiner Drehbewegung ein Spinfeld. Zur Auslösung eines Sprungs in den Hyperraum werden somit alle drei Felder benötigt. Der eigentliche Kugelblitz besteht also aus einem aufgeladenen 4D-Ring.

Dazu kommt es in der Regel immer dann, wenn ein vertikaler Blitz auf einen horizontalen geerdeten Leiter trifft, wie beispielsweise eine Schiene, einen Zaun oder den Draht einer Hochspannungsleitung, aber auch auf einen horizontalen Ast eines Baumes.[2]

Dann entspringt der Kugelblitz dem Bereich der Drehbewegung.

Da dort von vornherein ein elektrisches Feld vorhanden ist und sich um den vertikalen Linienblitz ein magnetisches Feld aufbaut, sind alle drei Felder vorhanden, die zur Erzeugung einer Lorentzkraft in Richtung der vierten Raumdimension erforderlich sind. Dieser Hyperraumeffekt wurde vom Autor im Jahr 1984 festgestellt und im Jahr 1987 veröffentlicht.[3]

Der Kugelblitz selbst ist nicht von großer praktischer Bedeutung, dafür aber die Struktur der Raumzeit. Hierüber gibt es eine anhaltende Debatte, die aber wie üblich keinen Bezug zur Realität hat (siehe z. B. die Bücher von Michio Kaku, einschließlich Hyperraum und Parallelwelten).

Im Grunde ist es relativ einfach, den Hyperraum-Lorentz-Effekt zu testen. Über einer rotierenden hochaufgeladenen Scheibe wird eine Gasentladungsröhre angeordnet und senkrecht zum Röhrenplasma ein Permanentmagnetfeld aufgebaut. Dadurch sollten die Elektronen dazu gebracht werden, die Röhre zu verlassen, was wiederum zu einem Anhalten der Entladung führt (siehe Abbildung 5).

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Abbildung 5. Ein einfacher Versuchsaufbau für einen Hyperraumsprung von Elektronen. Durch die rotierende aufgeladene Scheibe wird ein Spinfeld erzeugt. Axonometrische und Seitenansicht. Hinweis: Der Versuchsaufbau funktioniert auch, wenn sich die Drehachse der Scheibe parallel zur Röhre befindet.

Bei einem Kugelblitz handelt es sich in der Tat um einen relativ stabilen Ringstrom in vier Raumdimensionen, der durch einen Blitzschlag hervorgerufen wird. All die merkwürdigen Eigenschaften von Kugelblitzen lassen sich auf einfache Weise[3] aus ihrer Entstehung, ihrer Stabilität, ihrer hohen Energie und ihrem hohen Gehalt an elektrischer Ladung und dergleichen erklären. Tatsächlich sind etwa 10 Prozent der Kugelblitze nicht kugelförmig, sondern elliptisch. Dazu kommt es, wenn der Ring in Bezug auf unsere 3D-Welt nicht senkrecht steht, sondern eine Neigung aufweist. Es wurde von einem Fall berichtet, in dem ein elliptischer Kugelblitz ein regelrechtes elliptisches Loch in eine Wand gebohrt hat. Siehe dazu Abbildung 6 (aus der Sammlung des Autors).

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Abbildung 6a. Ein Kugelblitz hat ein Loch durch eine Wand gebohrt.
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Abbildung 6b. Ein Kugelblitz hat ein Loch durch Glas gebohrt. (Rechts sieht man das entstandene Loch und links das Stück, das herausgefallen ist.) Anmerkung: Die Schnittflächen haben die gleiche elliptische Form.

Einige Autoren, wie etwa Matsumoto, denken, dass es sich bei EVOs (kondensierte Plasmoide) um Miniaturkugelblitze handelt. Sie stellen jedoch keine nahen, sondern entfernte Verwandte dar. Kondensierte Plasmoide sind echte 3D-Objekte. Allerdings ist für die Bildung sowohl von Kugelblitzen als auch von kondensierten Plasmoiden ein Spinfeld notwendig.

Teleportation

Dieser „paranormale“ Effekt ist ebenso selten wie Kugelblitze, findet sich aber komplett zensiert. Es existiert ein halbes Dutzend verlässlicher Beschreibungen von Labortests darüber sowie Hunderte von Zufallsbeobachtungen.

Zöllner, Crookes und die Curies gehörten zu denjenigen, die daran geforscht haben. Zöllners Buch[4] ist online verfügbar. Er wurde vom Establishment verfolgt und „gruppenvergewaltigt“, genauso wie Pons und Fleischmann.

Die Protonenpumpen in der Atmungskette

Während die oben genannten Phänomene nur sehr selten vorkommen, sind Protonenpumpen (in Form komplexer Proteine) in den Zellwänden der Mitochondrien allgegenwärtig, denn ohne sie gibt es kein Leben. Dabei ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Bewegungen der Elektronen und Protonen in ihrem Inneren auf 4D-Lorentzkräfte zurückführen lassen. Das Mysterium, von dem die Protonenpumpen umgeben sind, ist ein offenes Geheimnis. Die Existenz von Protonenpumpen ist unbestreitbar. Widersprüchlichkeiten in ihrer Wirkungsweise können durch die verallgemeinerten Lorentzkräfte aufgelöst werden.

Der eigentliche Grund dafür, dass wir uns mit der Molekularbiologie sowie mit Protonenpumpen und rotierenden Enzymen beschäftigen, liegt nicht nur in der Frage, wie die biologische Transmutation vonstatten geht, sondern in weit mehr. In den Entwürfen des Lebens gibt es keine Peer-Reviews, keine Zensur und keine Patentierungsverbote (wie bei LENR). Vielmehr gestattet uns die Natur, die Physik aus der authentischsten Quelle zu erlernen – aus dem Leben selbst. Das Problem besteht darin, dass die Ausgereiftheit des Lebens sich in der Regel kontraintuitiv zeigt, so dass es oft schwer fällt, die beobachteten Fakten zu erkennen und zu akzeptieren.

Wir werden nur eine Protonenpumpe, und zwar den Komplex I genauer besprechen, eine weitere ausgefeilte, aus Proteinen bestehende Maschine. Dies dient der Darstellung der Möglichkeiten der Lorentzkraft in ihren vier Raumdimensionen als direkter Folge eines in der Zellwand der Mitochondrien erzeugten Spinfeldes.

Dieser Komplex umfasst 15 Redoxzentren (Reduktions-Oxidations-Zentren), in denen einer energiereichen Quelle (Nahrung) nach und nach die Elektronen entzogen und wieder freigegeben werden. In diesen Zentren erfolgt die Aufnahme von Elektronen, so dass ein [math]Fe^{3+}[/math]-Molekül mittels eines Elektrons zu einem [math]Fe^{2+}[/math]-Molekül wird. Am Ende dieser Reihe von Sprüngen erreicht das Elektron den Sauerstoff als Abnehmer. Hierin liegt der Grund, warum wir Sauerstoff atmen müssen.

Diese schrittweise freigesetzte Energie treibt Protonen als potenzielle Energiequelle an, von der wiederum das rotierende Enzym ATPase angetrieben wird. Und hier liegt nun das Problem: Bei dem Material des Protonenpumpenkomplexes kann es sich nicht um einen elektrischen Leiter handeln, noch nicht einmal um einen Halbleiter, denn die hohe elektrische Potenzialdifferenz von 30 000 V/m würde den Protonenpumpenkomplex der Mitochondrien sofort kurzschließen und ihn für die schrittweise Energiefreisetzung unbrauchbar machen.

Andererseits kann es sich hierbei auch nicht um einen elektrischen Isolator handeln, wie etwa die Zellwand der Mitochondrien, da sich Elektronen und Protonen darin nicht bewegen könnten.

Bekannt ist aber, dass die Elektronen auf irgendeine Weise von einem Ort zum anderen springen, und das über sehr große Distanzen von etwa 10 bis 15 Ångström (ein Ångström entspricht 0,1 nm = 10-10 m). Biologen sprechen bei diesen Sprüngen von „Quantentunneln“ oder „Quantenmagie“[5][Seite 69]. (Eine Membran hat eine Dicke von etwa 60 Ångström.)

Die 10 bis 15 Ångström entsprechen in einem isolierenden Medium der Länge von mehreren Atomen. Für Biologen stellt dies kein Problem dar, denn es funktioniert ja irgendwie. Für die Biophysik handelt es sich nur um eines von Hunderten vergleichbarer Probleme, aber für einen Physiker oder auch einen Ingenieur ist dies schlichtweg unmöglich.

Sie stellen sich nie die Frage, wieso Experimente im Reagenzglas (In-vitro-Experimente) nicht in der Lage sind, die Vorgänge im zellulären Leben (In-vivo-Experimente) nachzubilden. Es scheint, dass die Hyperraumsprünge von Elektronen und Protonen eine Antwort auf das Problem der Protonenpumpe sein können. Diese vierdimensionalen Sprünge können ausschließlich in den Mitochondrien stattfinden, und zwar an zwei verschiedenen Orten in einer Zelle: Der erste wurde im Teil 2 erwähnt und befindet sich rund um einen rotierenden Nanomotor herum. Aufgrund des Protonenpumpens in den Zwischenmembranraum existiert dort ein starkes elektrisches Feld (siehe Abbildung 7), aufgrund des (rotierenden Teils F0) ATP-Enzyms ein S-Spinfeld und aufgrund der lokalen Ladungsrotation auch ein schwaches Magnetfeld.

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Abbildung 7a. Eine schematische Ansicht der Atmungskette. Man beachte die separaten Protonenpumpenkomplexe und das rotierende Enzym ATPase in der inneren Zellmembran des Mitochondriums. In jedem auch nur fingergroßen Organ gibt es davon Billionen.
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Abbildung 7b. Die asymmetrische Zellmembranwand. Ihre Zugfestigkeit ist bisher noch völlig ungeklärt.

Der zweite Typ einer Fusions-„Maschine“ ist da schon leistungsfähiger, nämlich die Protonenpumpen, die als Bestandteil der Atmungskette fungieren. Sie erzeugen das hohe elektrische Potenzial der Protonensuppe, das wiederum das rotierende Enzym ATPase antreibt.

Die technischen Lösungen, die das Leben hervorbringt, überraschen immer wieder aufs Neue. Seine technischen Prozesse und Parameter bewegen sich auf einem höheren Niveau als es heutige High-Tech-Lösungen tun. So verwundert es nicht, dass im Umfeld von Menschen immer wieder enorme Teleportationen beobachtet wurden. Es hat jedoch den Anschein, dass das Leben im Grössenbereich der Ångström-Skala die Teleportation immer wieder für Elektronen und Protonen nutzt, um damit beispielsweise die Protonenpumpen in der Membranwand der Mitochondrien zu betreiben. Es bleibt die Frage, warum diese winzigen Sprünge sich zuweilen zu kohärenten makroskopischen Effekten auswachsen. Wie schafft es die Hypnose, diese zu einem synchronisierten Ereignis werden zu lassen?

Die Protonenpumpe als Hyperraummaschine und LENR-Reaktor

Einer der Kritikpunkte von Huizenga an der Kalten Fusion trifft den Nagel auf den Kopf: Wie kommt es dazu, dass auch große Kerne fusionieren, und das ohne tödliche Röntgen- oder Gammastrahlung? Wenn vor der Fusion erst alle Elektronen von den Kernen entfernt werden müssten, wäre die Coulomb-Abstoßung nicht zu überwinden. Außerdem wäre der Energiebedarf für das Abstreifen der Elektronenhülle gewaltig. Beim Wiedereintritt der Elektronen in die Elektronenhülle der neuen, größeren Kerne müsste es zudem zur Entstehung von schädlicher Strahlung kommen – dazu ist es aber nie gekommen. Handelt es sich hier um ein Wunder, oder „nur“ um einen neuen Effekt, der nicht in den Bereich aktueller Physik fällt?

Im Teil 2 wird gezeigt, dass zur Katalysierung einer Fusion neben der Coulomb-Abschirmung durch ein starkes äußeres elektrisches Feld auch ein Spinfeld erforderlich ist. Mit dem Verständnis von der vierdimensionalen Lorentzkraft und ihrem Hyperraumeffekt vervollständigen wir nun Schritte, die für den LENR-Fusionsprozess vorausgesetzt werden.

Die „kalte“ Fusion erfolgt dadurch, dass sich beide Kerne und ihre schwach ionisierten Elektronenhüllen über den vierdimensionalen Raum übereinander schieben, und das entlang der nahezu unberührten Elektronenhülle. Dieser Prozess besitzt für schwerere Elemente seine Notwendigkeit, bei ionisierten Wasserstoffisotopen ist er hingegen nicht notwendig.

Dieser Lösungsansatz erscheint sicherlich sehr befremdlich, aber nicht befremdlicher als die Fusion selbst. Die LENR-Fusion stellt nur im Rahmen der heutigen Lehrbuchphysik ein „Wunder“ dar. Dagegen handelt es sich für die erweiterte Physik um einen völlig „normalen“ Prozess, sofern rotierende Ladungen daran beteiligt sind.

Diese neuartigen „Hyperraum-Miniatursprünge“ sind für die Atmung und damit auch für das gesamte Leben zwingend notwendig. Über diese erklärt sich auch die Funktion der Protonenpumpe in der Zellmembran der Mitochondrien, die lange Zeit ein Rätsel geblieben war. An dieser Stelle kommt wieder die Binsenweisheit zum Tragen: „Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht.“ (Albert Einstein)

Das Rätsel um die Protonenpumpe entstammt der selben Wurzel und den selben Symmetrien wie die Fusion in LENR. (Wenn es nach Huizenga oder Steve Koonin ginge, wären vielleicht auch die Atmung und der Stoffwechsel geächtet.)

Folgerichtig kommt es bei intensiver Atmung (oxidative Phosphorylierung) im Nebeneffekt auch zur biologischen Transmutation.

Bedauerlicherweise besteht auf Seiten der Biophysiker keine Chance, dies zu verstehen, da sie über keinerlei Kenntnisse der entsprechenden Grundlagen verfügen. Die Liste ihrer groben Versäumnisse ist lang, deshalb seien hier nur einige zitiert:

a) Die Protonenpumpen, z. B. der Komplex I (Ubichinon-Oxido-Reduktase), sind ausschließlich aus α-Helices und β-Faltblättern aufgebaut, und zwar als chirale Sekundärformationen. Biophysiker sehen darin nur eine sparsame Packungsordnung. Man schreibt ihnen keine dynamischen (felderzeugenden) Eigenschaften zu. Doch schon eine winzige Veränderung ihrer Form reicht aus, um ihre Funktionsfähigkeit zu unterbinden – wie bei einem Schwingkreis, bei dem eine Veränderung der Induktivität dazu führt, dass er aus seiner Resonanz gebracht wird (siehe die Abbildungen 7a und 7b).

b) Die Lehrbuchbiophysik ist nicht in der Lage, mit Chiralität umzugehen, weil diese eine makroskopische Symmetrie verletzt: die Spiegelsymmetrie. Diese bildet die Grenzlinie zwischen Leben und Tod. Alle für das Leben wichtigen Stoffe sind chiral und weisen eine eindeutige und exklusive Händigkeit auf. Wenn Strom durch ein chirales (lebendes) Medium fließt, dann müssen die Ladungen rotieren und somit auch lokale Spin- (und Torsions-, etc.) Felder erzeugen. Dies ist in einem spiegelsymmetrischen Metallgitter nicht der Fall. Allerdings induzieren transiente Entladungen – also Funken – durchaus ein Spinfeld, wie dies im Teil 1 gezeigt wurde.

Obwohl es in allen Monographien und Aufsätzen zur Biophysik und Biochemie vor α-Helices und anderen helikalen Tertiär- und Quartärstrukturen nur so wimmelt, behandelt man sie lediglich als statische Strukturen ohne eigene Ladungsdynamik.[6] Bei der Protonenpumpe stellt die Bewegung von Ladungen aber das wesentliche Merkmal dar! Deshalb versagt der statische, leblose Ansatz unmittelbar. Seit Pasteur ist bekannt, dass lebende Materie chirale Medien beinhaltet. Doch diese Lektion hat sich in deren Denken nie verwurzelt, weil sie die wahre Bedeutung der Symmetrien des Lebens nicht begriffen haben.

Ein tödlicher Fehler im wahrsten Sinne des Wortes, denn ohne die Dynamik der bewegten Ladungen ginge die Essenz des Lebens verloren.

Aber an diesem Punkt sehe ich mich völlig hilflos. Um die Problematik der Protonenpumpe zu begreifen, bedarf es der statischen und dynamischen Beschreibung von Protonenkomplexen, die aber zu umfangreich ist, um hier dargestellt werden zu können. Sie ist zwar sehr wichtig, liegt aber nicht im Profil dieses Magazins. Daher sei der interessierte Leser für eine detaillierte statische räumliche Beschreibung von Komplex I, also einer Protonenpumpe, auf andere Arbeiten[siehe 7, 8 und 9] verwiesen. (Die Komplexe III und IV weisen ähnliche Strukturen auf, die ebenfalls aus Anordnungen paralleler α-Helices bestehen.)

In einer Protonenpumpe ist das Unmögliche möglich: Die nackten geladenen Protonen fließen gegen den Strom der Elektronen. Eigentlich sollten sie sofort rekombinieren, ansonsten wären alle Quantenmechanik und elektrostatischen Kräfte überflüssig.

Hierin liegt ein tiefer innerer Widerspruch. Es gibt allerdings einen Ausweg, der eine Analogie zu folgendem Problem darstellt: Ist es möglich, aus sechs Streichhölzern vier Dreiecke zu bilden? In der Tat lässt sich diese Aufgabe auf einem flachen Tisch nicht lösen. Im dreidimensionalen Raum jedoch besteht die Lösung aus einer dreiseitigen Pyramide! Die Lösung wird also durch das Hinzufügen einer weiteren Raumdimension möglich. Das Pumpen von Protonen durch die Membranen der Mitochondrien stellt bei der Erzeugung von ATP einen wesentlichen Schritt innerhalb der Atmungskette dar.

Die Atmung – also das Protonenpumpen – und das kalte Fusionieren von Kernen werden durch diese Lösung, den plötzlichen Sprung durch einen echten Hyperraum, verursacht. Die Protonen und Elektronen fliegen auf die andere Seite unseres gewohnten 3D-Raums, ohne zu rekombinieren und ohne sich zu begegnen. Um dieses Kunststück zu vollbringen, ist es jedoch erforderlich, dass es in einem Spinfeld zur Rotation von Ladungen kommt. Für die Physik ist das Konzept vom makroskopischen Hyperraum kein Fremdwort.

Eine Handvoll theoretischer Physiker denkt zwar entlang makroskopischer zusätzlicher Raumdimensionen (Kaluza-Klein-Raumzeitstruktur), darunter Lisa Randall und Elizabeth Rauscher, jedoch nur in Form von abstrakten „Membranen“ des Universums. Sie haben kein Interesse an einer anspruchsvolleren angewandten Physik – dem Leben. Für sie ist es nur ein Wort mit fünf Buchstaben.

Form und Funktion

Für Experimentalphysiker und Ingenieure steht die zu realisierende Funktion an erster Stelle. Die Form einer Maschine wird dann so gestaltet, dass sie diese Funktion erfüllt.

In der Biologie gehört die Suche nach bestimmten Formen (Morphologie) zu den gängigen Forschungsaufgaben. Allerdings handelt es sich dabei auf tragische Weise um eine Aktivität der "l'art pour l'art". Nur die Neugierigsten wagen es, die Frage nach dem Zusammenhang von Form und Funktion zu stellen.

Die alten Römer, Ägypter, Inder und andere Völker sahen Vögel und Insekten fliegen, aber sie hatten keine Ahnung von Aerodynamik, Flügelprofilen oder Widerstands- und Auftriebskräften. Nur daoistische Mönche lernten das Fliegen, indem sie das Profil eines Vogelflügels kopierten. Sie bauten Drachen aus Seide und Bambus und ließen sie in abgelegenen Klöstern auf Hügeln mitunter stundenlang schweben – eine geheime Kunst. Diese Mönche hatten den Zusammenhang zwischen Flügelform und Fliegen entdeckt.

Liest man ein aktuelles umfangreiches Lehrbuch zur Biophysik (wie etwa Klostermeier und Rudolph: „Biophysical Chemistry“), so erhält man eine Fülle von Informationen über die Sekundär-, Supersekundär-, Tertiär- und Quartärstrukturen von Proteinen, aber nicht einmal einen Satz über ihre Funktion und was mit ihnen im lebendigen Zustand geschieht. Das Sezieren von Leichen ist für Medizinstudenten durchaus wichtig, doch Blutdruck, elektrische Aktivität und anderes lassen sich nicht an einem Leichnam demonstrieren.

Ich schätze, dass die Biophysiker sich nicht mit noch einem weiteren falschen mechanischen Modell lächerlich machen wollen (wie dem im medizinischen Lehrbuch „Biochemistry“ von Champe, Harvey und Ferrier).

Die Abbildung 8 zeigt eine Reihe von eng gekoppelten Zahnrädern, die in der Wand der Mitochondrien Protonen gegen ein elektrisches Potenzial pumpen. Es handelt sich hier um irreführende Pseudowissenschaft, da sie vorgibt, eine Lösung aufzuzeigen, die aber in jeder Hinsicht fehlerhaft ist, selbst nur als Analogie.

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Abbildung 8. Fehlerhaftes schematisches Modell zum Protonenpumpen aus einem medizinischen Lehrbuch.

In ihren sorgfältigen Arbeiten zeigen Hirst[7], Sharma[8] sowie Efremov und Sazanov[9] den Komplex I hingegen in seiner realen Geometrie – ein Ergebnis jahrzehntelanger Forschung. Es handelt sich dabei um eine äußerst raffinierte Protonen- und Elektronenpumpe. In der Tat bleiben die innere Funktionsweise von Ladungspumpen ohne eine Erweiterung der Elektrodynamik (Teil 1 und Teil 2 dieser Arbeit) unbegreiflich.

Die L-förmige Protonenpumpe besteht aus zwei separaten Teilen:

1) Die „Vertikale“, die in die Suppenmatrix der Mitochondrien hineinragt, in der die Elektronensprünge durch chemische (Zucker-)Energie angetrieben werden. (Siehe den nächsten Abschnitt für die ganze Geschichte.)

Der horizontale Teil des L-förmigen Komplexes bildet die eigentliche Protonenpumpe, die in die Zellmembran eingeschlossen ist. Sie hat eine wunderbare geordnete Struktur, eine parallele Anordnung von Spiralen (siehe Abbildung 9), wobei sich die elektronenbindenden Fe-S-Stellen auf dem vertikalen Abschnitt befinden.

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Abbildung 9. Schematischer Aufbau der größten Protonenpumpe, dem Komplex I. Im vertikalen Abschnitt vollzieht sich der Prozess des Elektronenpumpens, im horizontalen Abschnitt der des Protonenpumpens. Die Teleportation von Protonen (und anderen schwereren Elementen) erfolgt oberhalb dieser Schicht. Man beachte die parallelen Helices im horizontalen Abschnitt.

2) Die aus α-Spiralen bestehende Matrix von Protonenpumpen ist die andere allgemeinere Maschine, in der es unter bescheidenen Parametern bei schwereren Kernen offenbar zu LENR kommt. Während das rotierende Enzym ATPase gelegentlich ausschließlich Stickstoff produziert (siehe Teil 2), indem es Deuteriumkerne und Kohlenstoff-12 fusioniert, stellen die Protonenpumpenkomplexe vielseitige LENR-Fusionsmaschinen dar (die z. B. auch Kalzium produzieren können). Beide Typen bestehen aus parallelen α-Spiralen, wobei eine von ihnen im rechten Winkel zu den anderen steht. Alle sind in die Zellmembranen eingebettet, und das bei einem hohen elektrischen Feldgradienten von 30 kV/m. Dieses Feld stößt Protonen ab, zieht aber Elektronen an. So werden die Elektronen gezwungen, sich rotierend entlang dieser Spiralen zu bewegen – einen anderen Weg gibt es nicht. Die Funktion der Elektronenpumpe ist es nun, diese „verlorenen“ Elektronen zu ersetzen, deren einzige Funktion darin besteht, durch ihre Rotation im Labyrinth der α-Spiralen ein Spinfeld zu erzeugen.

Die Schritte des Protonenpumpens und der LENR-Fusion in der Zellmembran

Die Fusion kommt als eine Folge des Protonenpumpens auf recht direkte Weise zustande, und zwar durch ein starkes Spinfeld, das durch die Matrix aus α-Spiralen (die Untereinheiten ND1 bis ND5) erzeugt wird. Siehe dazu für den Komplex I die Abbildung 9.

Der Prozess läuft in den folgenden Schritten ab:

1) Die Elektronen diffundieren durch Rotation in den Intermembranraum, diese mit Protonen angefüllte „Suppe“ von hohem elektrischem Potenzial. Und es sind ausschließlich Elektronen, die im Zuge der Diffusion über diese Anordnung geordneter α-Helices rotieren und dadurch Spinfelder erzeugen, die eine Komponente aufweisen, welche senkrecht zum starken elektrischen Feld steht.

Das durch die extreme Protonendichte verursachte elektrische Feld von 30 kV/m saugt die Elektronen aus der darunter liegenden Matrix von Mitochondrien. Andere Teile der Zellmembran sind für Elektronen und Protonen undurchlässig. Man beachte, dass die Innenseiten der α-Helices mit Wassermolekülen gefüllt sind und somit als Isolatoren wirken. Die Elektronen diffundieren entlang des Umfangs der Helices.

2) Allerdings erzeugen diese α-Spiralen ihr Magnetfeld in die falsche Richtung – nämlich parallel zum elektrischen Feld E. Damit kann der Protonensprung, das Protonenpumpen durch den Hyperraum, nicht funktionieren, da die E-, B- und S-Felder Komponenten aufweisen müssen, die im rechten Winkel zueinander stehen.

Allerdings existiert in der rechten horizontalen Richtung eine (und nur eine) transversale Spirale. Somit stehen alle drei Felder im rechten Winkel zueinander, um eine Lorentzkraft in die „richtige“ Richtung des Hyperraums zu erzeugen. Gäbe es keine einzige transversale Spirale, dann wäre dieses Modell nichts weiter als ein urkomischer Albtraum. Doch sie findet sich in allen bisher untersuchten Lebensformen. Form und Funktion gehen Hand in Hand!

3) Die Protonen überspringen den Potenzialhügel durch den Hyperraum hindurch mit Hilfe zweier Antriebe: a) durch ihre thermische Bewegungsgeschwindigkeit innerhalb der Flüssigkeit der Matrix und b) durch externe elektrische Feldimpulse, von denen die ganze Zelle durchdrungen ist.

Beide kinetischen Energiequellen wirken gegen ein sehr starkes elektrisches Potenzial. Durch die 4D-Lorentzkraft sind die Protonen in der Lage, im Hyperraum einen Halbkreis zu überwinden (siehe Abbildung 10). Die Biophysik in den Lehrbüchern rätselt noch, woher die Energie kommt, die für die Überwindung der Potenzialdifferenz erforderlich ist, welche zwischen der Matrix und dem Zwischenmembranraum der Mitochondrien besteht. Was bringt Protonen dazu, diese hohe Potenzialdifferenz zu überwinden? Wie wird dies erreicht?

Am wahrscheinlichsten ist, dass es sich um eine Kombination aus der kinetischen Energie der brownschen Bewegung einerseits und den interzellulären gepulsten Potenzialen, die sich in allem Leben finden, andererseits handelt. Letztere erzeugen innerhalb der Matrix niedrigen Potenzials eine kollektive Wellenbewegung der Protonen, deren kollektive kinetische Energie ausreicht, um einem einzelnen Proton das Überspringen des Potenzials zu ermöglichen.

Das Problem dieses Mechanismus besteht darin, dass diese Kräfte nicht ausschließlich den Protonen vorbehalten sind, denn auch andere Ionen neigen zur Teleportation, und somit zum Fusionieren. Eine sportliche Betätigung und die damit verbundene hohe elektrische Impulsaktivität unserer Muskeln sowie die Yoga-Atemübungen erhöhen die elektrische Aktivität unseres Körpers. Äußere elektrische Felder (Elektrosmog), von niederfrequenten Hochspannungskabeln bis hin zu hochfrequenten Mobilfunkmasten, stören diesen Vorgang des Protonenpumpens nachhaltig.

4) Der Elektronentransport. Bei diesem Mechanismus diffundieren die Elektronen in Richtung der hohen Protonenkonzentration des Intermembranraums (Abbildung 10), so dass die Elektronen, sobald sie dort angelangt sind, wieder entfernt werden müssen.

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Abbildung 10. Schematische Ansicht der Protonen im Prozess des Protonenpumpens. Sie bewegen sich „oberhalb“ der Zellmembran im 4D-Raum, um so eine Rekombination mit Elektronen zu umgehen. Die Elektronen bewegen sich in rotierender Weise entlang der α-Helices (siehe dazu den vergrößerten Ausschnitt der α-Helix).

Andernfalls würden sie über die Rekombination zu einer Abschwächung des elektrischen Gefälles der Protonen führen. Dieser Vorgang erfolgt im vertikalen „Kopf“ des L-förmigen Komplexes I, normalerweise unter Nutzung chemischer Energie (ATP). Er ist räumlich vom Prozess des Protonenpumpens getrennt und die Kopplung ist, anders als bei den Zahnrädern in Abbildung 8 dargestellt, eher lose.

Aufgrund immenser technischer Probleme lassen sich die Ströme und Magnetfelder leider nicht im Inneren der Zellmembran eines Mitochondriums messen. Der Strommesser und der Hall-Sensor sollten klein und nichtinvasiv sein und eine Empfindlichkeit im Bereich von Femto- oder Pikoampere besitzen. Das liegt außerhalb der Reichweite der besten derzeit zur Verfügung stehenden Technik.

Unter Anwendung einer externen Spinfeldquelle lässt sich jedoch eine signifikante Änderung in der Rate der biologischen Aktivität feststellen, so dass das obige Modell überprüfbar ist. Bei der „Quelle“ des externen Spinfeldes kann es sich sogar um ein anderes Lebewesen handeln – einen Baum im Frühling, ein Pferd oder einen aktiven Menschen, wie etwa die Eltern eines Kindes.

Weitere Protonenpumpen, die als LENR-Fusionsreaktor funktionieren

Interessanterweise finden sich in der inneren Membran der Mitochondrien dicht beieinander noch zwei weitere Typen von Protonenpumpen, so dass es insgesamt drei davon gibt:

Komplex I: Die NADH-Oxidoreduktase, mit einem Pumpverhältnis von vier Protonen zu zwei Elektronen. Sein Gewicht beträgt etwa 750 Kilodalton. (Ein Dalton entspricht einem Proton oder einem Neutron.) Darüber hatten wir bereits gesprochen, siehe Abbildung 9.

Komplex II: Succinat-Dehydrogenase (halb so schwer wie Komplex I).

Komplex III: CYY-o Oxidoreduktase (halb so schwer wie Komplex I). Einzig dieser Komplex reagiert mit Sauerstoff. Wir atmen, um diesen Komplex zu bedienen, wobei Wasser entsteht.

Alle Protonenpumpen besitzen die gleiche Struktur aus dicht gepackten parallelen α-Spiralen.

Interessant ist, dass ein Elektronenstrom, der durch sie hindurchfließt, infolge der Rotation nicht nur ein Spinfeld, sondern im Zuge seiner Bewegung entlang einer Linie auch ein Torsionsfeld erzeugt (ein Tensor vom Rang 3). (Dieser ist sehr schwierig zu visualisieren, ähnlich dem Dehnungstensor eines verdrillten und gekrümmten Stabes.) Dies verkompliziert in zusätzlicher Weise die Feldstruktur, leistet aber scheinbar einen Beitrag zu den Sprüngen.

Während das rotierende Enzym ATPase hauptsächlich zu einer LENR-Reaktion führt (Synthese von Stickstoff), übernehmen die Protonenpumpen offenbar den größten Teil der übrigen Arbeiten, darunter eine Verschiebung der Isotopenhäufigkeit, möglicherweise eine der häufigsten LENR-Reaktionen in der Biologie.

Da keine seriöse kalorimetrische Messung vorgenommen werden kann, nicht einmal an einem fliegenden Insekt (geschweige denn an einem Menschen), steht kein Verfahren zur Verfügung, mit dem überprüft werden könnte, ob es in diesen Protonenpumpen/LENR-Reaktoren zu einer Wärmeüberschussreaktion kommt.

Indizien für Hyperraumeffekte

Es liegen indirekte Hinweise darauf vor, dass hier tatsächlich Hyperraumeffekte zum Tragen kommen. So gibt es eine Reihe von zufälligen Beobachtungen, nach denen die elektronischen Geräte von bestimmten Personen insbesondere dann ausgefallen sind oder sich fehlerhaft verhalten haben, wenn diese Personen unter Stress standen oder große geistige oder körperliche Anstrengungen unternommen haben. Mit dem in Abbildung 5 dargestellten einfachen Gasentladungsgerät lassen sich solche Fälle überprüfen.

Der Autor hat Dutzende von Situationen erlebt, in denen es nach einem anstrengenden und stressigen Arbeitstag zum vorübergehenden Ausfall von Straßenlaternen mit Quecksilberdampfentladung kam. Es handelt sich dabei um ein recht häufiges Phänomen in der Bevölkerung, dessen Erforschung und Veröffentlichung jedoch unzulässig ist.

Der Teil 4 wird sich mit den technischen Fusionsreaktoren auf der Basis von LENR beschäftigen. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den Symmetrien, die in den Protonenpumpen zu finden sind, um die gleichen handelt, wie sie in den Reaktoren von Hyde, der Testatika, dem rotierenden Staubgerät von Klimov oder dem Gerät mit den rotierenden Magneten von Godin und Roschin usw. anzutreffen sind.

Die Literatur zur Biophysik ist voll von Strukturbeschreibungen, denen jedoch keine Funktionsanalysen folgen. Wie bereits festgestellt, ist ein Fortschritt dadurch blockiert, dass die Nichtanerkennung der Rotation zu einem Stillstand in der Elektrodynamik geführt hat. Die Chiralität wird nicht als eine Materialeigenschaft verstanden. Die Forschung zu den Quasiteilchen erhält in der Regel viel weniger Aufmerksamkeit und Finanzierung als jene zu den „echten“ Teilchen, wie etwa dem Higgs-Teilchen.

Hierzu noch eine wichtige Schlussbemerkung: In den (mehrere hundert Jahre alten) Yogaschriften finden sich Vermerke zum kausalen Zusammenhang zwischen der Atmung (oxidative Phosphorylierung) und der Transmutation von Elementen im menschlichen Körper. Wie im Teil 2 beschrieben, zeigen mehrere Forschungsarbeiten, darunter auch diejenige von Parkhomov, dass die Transmutation um die Zeit des Vollmondes herum verstärkt wird. Zurückzuführen ist dies wahrscheinlich auf den verstärkten Fluss von Neutrinos, auf den „Linseneffekt“ des Mondes oder manchmal auch auf den der anderen Gasriesen. Bei einem Wechselwirkungsbereich, der so groß ist wie der interatomare Abstand zwischen den Atomen auf einer Oberfläche, erfordert die Transmutation hingegen einen Neutrinofluss im thermischen Energiebereich. (Mehr dazu folgt im Teil 4).

Bemerkenswert ist auch, dass die Elektronen genau auf die Eisen-Schwefel-Aktivierungszentren springen müssen, und das entlang des extremen elektrischen Außenpotenzials und unter dem allgegenwärtigen thermischen Rauschen. Diese hohe Energie des Protonenpotenzials treibt wiederum das rotierende Enzym ATPase an. Hier stellt sich das nächste Problem: Welcher Typ von Kraftfeld unterbindet die Rekombination von Protonen und Elektronen, während diese sich entweder im Komplex der Protonenpumpe oder im rotierenden Enzym fortbewegen? In einem schwach ionisierten Plasma, in dem die Rekombination verzögerungsfrei vonstatten geht, erfolgt die Aufrechterhaltung des Plasmazustandes durch einen enormen stetigen Energiezufluss und -abfluss, wobei die Verluste sich sofort in Wärme umwandeln. Das würde die feingliedrige Pumpenstruktur aus Proteinen (ebenso wie die Membranen) überhitzen.

Dieses Rätsel ist nicht kleiner als das der biologischen Transmutation. Wenn jetzt also die biologische Transmutation geächtet werden soll, dann müssen auch alle diese Phänomene geächtet werden, weil sie sich derart kontraintuitiv zeigen. An dieser Stelle muss der Preis für die Zensur entrichtet werden. Solange LENR nicht erforscht werden kann, bleibt die Physik, die sich dahinter verbirgt, im Dunkeln. Die Erkenntnisse, die aus dem Studium der biologischen Transmutation (und der Transmutation im Allgemeinen) gewonnen werden können, sind für die Entschlüsselung der Physik des Lebens unerlässlich.

Es liegt auf der Hand, dass die Quantenmechanik aus den Lehrbüchern auf multimolekularer Ebene nicht anwendbar ist. Aber auch die Lehrbücher der klassischen, der makroskopischen Physik versagen, wie bereits gezeigt wurde. Das Ganze ist ein riesiges Niemandsland. Es ist naiv, von der Grundschulphysik zu erwarten, das Leben auf jene Weise zu erklären, wie es von sämtlichen Lehrbüchern zur Biophysik vorgegeben wird. In Wirklichkeit stellen deren Versuche nur eine Art „Rosinenpickerei“ dar. Man spricht über das, was man schon weiß, und überspringt den Rest einfach, somit etwa 99 Prozent der bekannten noch ungeklärten Effekte.

Inzwischen wird klar: Der Grund dafür, dass die In-vitro-Molekularchemie (jene im Reagenzglas) im Vergleich zum Leben derart eingeschränkt ist, liegt in der Eingeschränktheit der Lehrbuchphysik. In der Konsequenz kann es im Reagenzglas keine Spinfelder (und verwandte andere Felder) und keine verallgemeinerten Lorentzkräfte geben. Während die Lehrbücher zur Biophysik den Versuch unternehmen, mit einem Bruchteil dessen auszukommen, was an Wissen über die Physik bereits vorhanden ist, beansprucht das Leben von der Physik weitaus mehr Effekte als diejenigen, die durch die Filter des Peer-Reviews akzeptiert werden.

Die Zellmembranen als Elektronenpumpen

Auch die täuschend einfach aussehende Zellwand der Mitochondrien steckt voller verwirrender Merkmale, sowohl in Bezug auf ihre Funktion als auch auf ihre Materialeigenschaften. Keine einzige davon wird in den Lehrbüchern zur Biochemie besprochen. Wir werden darlegen, dass die asymmetrische Phospholipid-Zellmembran eine Quelle elektrischer Energie niedriger Intensität darstellt, die sowohl die Fluktuationen des Vakuums (des Äthers) anzapft als auch zufällige thermische Energieschwingungen gleichrichtet – so wie ein „Maxwellscher Dämon“, der die Ordnung aus dem Chaos schafft. Die Ursache dafür liegt in den asymmetrischen physikalischen Eigenschaften der Zellmembran, die wiederum aus der Asymmetrie ihres „dielektrischen Spiegels“ resultieren.

So kann das Leben auf einem bescheidenen Niveau ohne externe chemische Energie und ohne Sonnenlicht aufrechterhalten werden, also über eine dritte Art der Energiebeschaffung aus der Umwelt. Höchstwahrscheinlich verfügen Bakterien (und Archaeen), die in Gesteinen tief unter der Oberfläche leben, nur über diese Art von bescheidener Energieversorgung. Doch die geschätzte Menge an Biomasse, die in solch tiefem Gestein lebt, übertrifft wahrscheinlich jene der uns bekannten Lebensformen.

Nichtsdestotrotz bietet diese Form einer „Schwankungsgleichrichtung“ auch eine kommerziell nutzbare Form der Erzeugung sauberer elektrischer Energie, bleibt der Lehrbuchphysik als mögliches Instrument zur Symmetriereduktion aber völlig verborgen. Physiker sind der Ansicht, dass es unmöglich ist, einen Maxwellschen Dämon zu entwickeln, sofern es sich um elektrisch neutrale Gasmoleküle handelt. Möglich ist dies jedoch, wenn es sich um Elektronen in einem unidirektionalen, stetigen elektrischen Feld handelt, das eine Vorspannung in Richtung ihrer zufälligen Schwingungen auf verschiedenen Längenskalen aufweist.

Bemerkenswert ist, dass ein durchschnittlicher Erwachsener eine gigantische Menge an Zellmembranoberfläche in seinem Körper besitzt. Allein die Gesamtoberfläche der winzigen Mitochondrien entspricht etwa der Fläche von vier Tennisplätzen.

Bevor wir darauf eingehen, wie man ein solches Gerät zu Hause auf dem Küchentisch bauen und testen kann, zunächst eine Bemerkung zu den zugrunde liegenden Begriffssystemen in der Mikrobiologie - und zum Leben im Allgemeinen.

Wenn man Monographien und Abhandlungen über Mikrobiologie (Biophysik/Chemie) liest, wird deutlich, dass es sich bei Konzepten von Kraftfeldern und Rotation um fremdartige Ideen handelt, die erbittert bekämpft werden müssen.

Es sind die Erfahrungen aus den Reagenzglasversuchen der organischen Chemie, die die wesentlichen Konzeptionen vom Leben prägen. Kraftfelder und Ladungsrotation werden dabei ausgeschlossen, da sie im Reagenzglas nicht vorkommen. Zudem wird davon ausgegangen, dass die Regeln der Quantenmechanik lediglich auf atomarer Ebene gelten, nicht aber auf multimolekularer Ebene, wie z. B. auf Membranen, bestehend aus langen Ketten von Phospholipiden und dergleichen. Bei dieser Kurzsichtigkeit handelt es sich nicht um einen Ausrutscher in Sachen Sorgfalt. Der Ansatz, dass sich die Wirkungen der Quantenmechanik und die der klassischen Physik überschneiden, findet sich in dem wunderbaren Buch von John Wallace[10], in dem er mit mehreren falschen Vorstellungen der Physiker von der realen Natur der Quantenwelt aufräumt. Der Preis der Unwissenheit hinsichtlich der fundamentalen Konzepte der Physik muß demnach auch dann bezahlt werden, wenn es um das Verständnis der fundamentalen Prozesse des Lebens geht. Damit ist dann auch eine angemessene medizinische Versorgung nicht mehr möglich.

John O'M. Bockris hat eine Liste von unzulässigen und geächteten Effekten des Lebens zusammengestellt, darunter die Teleportation und das ewige Fasten.[11] Es sind nur Beispiele dafür, dass sonderbare quantenmechanische Effekte auf kleinster Skala auch auf makroskopischer Ebene auftreten können, so wie es von John Wallace behauptet wird. (Ferromagnetische Effekte, Supraleitung und Suprafluidität von Helium stellen ebenso merkwürdige makroskopische Quantenphänomene dar.)

Die Energiezelle

In Abbildung 11 werden zwei mögliche Konstruktionen von Zellen gezeigt, die zur Erzeugung von Gleichstrom in der Lage sind.

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Abbildung 11. Zwei unterschiedliche asymmetrische Membranstrukturen zur Gewinnung von elektrischer Energie. Sie erzeugen die Elektroenergie von geringer Intensität auf nahezu kontinuierliche Weise.

Entdeckt wurden beide von János Szamosközi. Diese Membranstrukturen beruhen auf einer Asymmetrie in den Materialeigenschaften, wie sie bereits von Pierre Curie ganz generell vorhergesagt wurde.

Spiegelsymmetrie und -asymmetrie werden bei Materialeigenschaften nicht als Symmetrieverletzungen angesehen, obwohl der Peltier-, der Seebeck- und andere Effekte aufgrund ihrer thermischen Gefälle oder der Wiedemann-Effekt aufgrund der Rotation eines ferromagnetischen Drahtes zu dieser Gruppe gehören.

Die beiden Formen der Asymmetrie der dielektrischen Eigenschaft erfordern jedoch keinerlei Zufuhr äußerer thermischer, elektrischer oder mechanischer Energie. Beide Varianten liefern eine Gleichstromleistung auf kleinem Raum und von geringer Intensität. Deshalb sind beide nur bei sehr großen Flächen mit dünnen Membranaufbauten von Bedeutung. Für die industrielle Nanotechnik ist dies problematisch, für die Lebensprozesse hingegen Routine. Diese Zellen bilden die Quellen für eine unerschöpfliche Energie.

Die Abbildung 11a zeigt ein halbleitendes dielektrisches Material, das zwischen zwei verschiedenen Metallblechen platziert ist: Der einfachste Versuch basiert dabei auf Aluminium und Kupfer. In Abbildung 11b bestehen die Metallelektroden aus demselben Material, die dielektrische Platte besteht jedoch aus zwei Schichten: aus Aluminium(II)-oxid (AlO) und einem dünnen Papier. Mit dieser Anordnung wird ein Kondensator ununterbrochen auf etwa 0,1 bis 0,3 V aufgeladen. Nach dessen Entladung ist der Vorgang auf ewig wiederholbar. Nach bestem Wissen des Autors ist der zuletzt beschriebene Vorgang in der Lehrbuchphysik noch völlig unbekannt, zeigt sich aber bei allen Lebensformen.

Es hat sich herausgestellt, dass es sich bei allen Zellmembranen um asymmetrische Doppelschichten aus Phospholipiden handelt. Das gilt nicht nur für die Mitochondrien, diesen Kraftwerken des Lebens, sondern auch für das endoplasmatische Retikulum, einem riesigen Membrankomplex rund um die Zellkerne von Eukaryoten.

Die doppelschichtige Membran, die in Abbildung 7b als eine feste Wand für die Proteinkomplexe der Atmungskette dargestellt wird, ist asymmetrisch, insbesondere durch die asymmetrische Verteilung der Moleküle Phosphatidylcholin, Sphingomyelin, Phosphatidylserin und Phosphatidylethanolamin. Die Cholesterine, diese Versteifungsmoleküle der Membran, sind gleichmäßig auf die beiden Seiten der Membran verteilt.

Dieser geräuschlose Stromgenerator kann auf zwei Energiequellen zurückgreifen: auf die thermische Fluktuationsenergie und auf die Fluktuationsenergie des Vakuums, so wie eine Casimir-Zelle. Mit anderen Worten: Die Membran gleicht das Rauschen der kinetischen Energie in ihrem Umfeld aus, indem sie die Elektronen dazu bringt, auf eine bevorzugte Seite zu wandern. Auf diese Weise führt diese Asymmetrie in den Materialeigenschaften (dielektrisch und chiral) zu einer stetigen Stromstärke von geringer Intensität bei etwa 0,4 V elektrischer Spannung, und funktioniert somit wie ein „Maxwellscher Dämon“.

Allerdings ist es nicht möglich, einen solchen „Sortierer“ zu bauen, der zwischen neutralen Molekülen von niedriger und solchen von hoher Energie zu unterscheiden vermag. Bei geladenen Elektronen ist dies offensichtlich möglich. (Die Leser seien dazu ermutigt, beide Varianten einer asymmetrischen Schichtstruktur zu bauen!)

Das Anzapfen dieser Energiequelle bietet die Möglichkeit einer bescheidenen Energieversorgung. Das Leben von Bakterien und Säugetieren lässt sich ohne eine chemische Energiequelle aufrechterhalten. (Es handelt sich nicht um Photosynthese!) Es gibt Berichte über Menschen, die für längere Zeit in einem meditativen Zustand gelebt haben – über Jahre!

Aus katholischen, buddhistischen und hinduistischen Quellen sind Dutzende von Beobachtungen bekannt, die sich auf ein dauerhaftes Fasten beziehen. Die „moderne“ Biophysik hat sich hier für den einfachen Weg entschieden: Sie zensiert das Ganze. Tatsächlich untersagen sie dem Studium der Biophysik auch die Erforschung der (chiralen) Asymmetrie und vergeben damit die Chance, die Physik der Atmungskette zu begreifen. Diese stoffliche Asymmetrie findet sich überall dort, wo Zellmembranen eine Rolle spielen.

Neben der asymmetrischen Membranstruktur gibt es noch ein drittes derartiges Phänomen, das dem Maxwellschen Dämon ähnelt und ebenfalls von Számosközi entdeckt wurde. Bei dem Medium handelt es sich allerdings nicht um Elektronen, sondern um polarisierbare Stoffe wie etwa bestimmte organische Lösungsmittel oder auch Wasserdampf. Auch sie unterliegen den Fluktuationen des Vakuums: Direkt über der Flüssigkeitsoberfläche ist die Temperatur ihres Dampfes leicht erhöht, selbst im stationären Zustand. Dieser Effekt ist messbar und beträgt teilweise von 0,2 °C bis zu 0,5 °C. Mittlerweile kann dieser Wert mit Hilfe von PlatinWiderstandsthermometern oder Halbleiter-Temperatursensoren genau gemessen werden.

Diese Untersuchungen zeigen, dass sowohl das Vakuum als auch das thermische Rauschen in der Biologie eine Rolle spielen. Beide liegen dabei im gleichen Energiebereich wie biochemische Reaktionen. Biologische „Ratschen“ oder „Dämonen“ nutzen diese schwachen Effekte, um ihren Energievorrat aufzufüllen. Selbst in heißen Quellen (um 100 °C) und im vulkanischen Grund der Ozeane ist Leben möglich. Hier wäre es sinnvoll, sich die Zellmembranen der dort lebenden Organismen anzuschauen, um zu erfahren, wie diese mit dem erhöhten thermischen Rauschen umgehen. Dieses lebenszerstörerische thermische Rauschen, oder vielmehr der damit einhergehende Widerstand, deutet darauf hin, dass es da noch unbekannte Materialeigenschaften gibt – eigenartige „magnetische“ Kräfte, die die großen Moleküle in ihrer Form sowie in räumlicher und thermischer Ordnung halten, und das alles gegen dieses zerstörerische thermische Chaos. Auch die physikalischen Materialeigenschaften sowie die mechanischen Eigenschaften der Zellmembranen der Mitochondrien sind sehr interessant. Bemerkenswert ist, dass die Wände wie Wärmetauscher ausgebildet sind, nämlich als Ausstülpungen mit großen inneren Oberflächen. In ihrem Inneren herrscht aufgrund der hohen Protonendichte ein extrem hoher Druck. Kein bekanntes technisches Material ist imstande, diesen aus Biege- und Zerreißkräften resultierenden Zugkräften standzuhalten.

Und so stehen diese Zellen für eine weitere vertane Chance: die Erzeugung grüner und nachhaltiger elektrischer Energie und ein Verständnis von der Zellphysik. Obwohl das Teilfasten schon seit Jahrhunderten bekannt ist (und auch das lebenslange Fasten), wurde die eigentliche Ursache – eine Spiegelasymmetrie in der Struktur der Zellmembran – nie in Betracht gezogen. Mit der Betrachtung dieser Asymmetrie ist die Erörterung der biologischen Transmutation nun abgeschlossen. Das Leben, diese Quelle der Inspiration für Physik und Technik, wird jedoch immer wieder einmal Erwähnung finden.

Verbirgt sich in lebender Materie eine neue Physik?

Diese Frage fand sich so auf der Titelseite der Zeitschrift Physics Today vom August 2020[12]. Paul Davies, der Autor des Artikels, sieht in der Informations-„Technologie“ den fehlenden Schlüssel für das Leben. Im Artikel werden die streng verbotenen Bereiche (siehe die Liste von Bockris) wie Metallverbiegung, biologische Transmutation und andere nicht angesprochen. Dafür enthält er einige äußerst gewagte Aussagen wie etwa:

  • Die Quantenmechanik hat die Natur der unbelebten Materie erklärt … Aber frustrierenderweise hat sie nicht die lebende Materie erklärt.
  • Und trotz spektakulärer Fortschritte in der Biologie … bleibt das Leben ein Rätsel. Niemand vermag mit Sicherheit zu sagen, worum es sich dabei handelt oder wie es entstanden ist.
  • Auf die Frage, ob die Physik das Leben erklären könne, würden die meisten Physiker mit Ja antworten.
  • Viele der Architekten der Quantenmechanik – allen voran Niels Bohr, Eugene Wigner und Werner Heisenberg – hatten eine Ahnung, dass es in der Physik der lebenden Materie tatsächlich etwas Neues und Andersartiges geben würde. Schrödinger war zwar noch unentschlossen, aber durchaus offen für diese Möglichkeit.

Letztendlich unternimmt Paul Davies noch immer den Versuch, die Formel Leben = Materie + Information umzuschreiben, was dann allerdings eine Lösung der bekannten Probleme wie das der Protonenpumpen und des offensichtlichen Widerspruchs zwischen In-vivo- und In-vitro-Experimenten ausschließt.

Es bleibt die unbestrittene Tatsache, dass Zellen allein von Zellen geschaffen werden können und dass sie mehr an neu zu entdeckender Physik anzubieten haben als alle Teilchenbeschleuniger der Welt. Ein einfaches Bakterium birgt noch immer zahlreichere und bedeutendere Geheimnisse, als sich die Physiker vorstellen können. Das liegt aber nicht an mangelnder Neugier, sondern an der rücksichtslosen Unterdrückung von relevanten Beobachtungen und Versuchsergebnissen – wie etwa den biologischen Transmutationen oder der Gitterverzerrung infolge der Wechselwirkung von Magnetströmen und Metallen.

Ein weiteres fehlendes Bindeglied – Verdrehte Kristalle

Paul Davies ist ein einflussreicher Physiker, der viel über die Themen Gott, Physik und Leben schreibt. Allerdings stellen diese Schriften bloße Spekulationen dar, da relevante physikalische Eigenschaften von organischen und chiralen lebenden Molekülen nie getestet wurden (z. B. die magnetischen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften von α-Helices, β-Faltblättern und deren Anordnungen in Zellmembranen). Der fatale Fehler liegt darin, dass organische und stabile chirale Moleküle und ihre geordneten Anordnungen nie hergestellt und getestet wurden, so dass keine umfassenden Erfahrungen im Testen kleiner Mengen von chiralen Materialien vorliegen.

Kein Ingenieur geht daran, etwas zu entwerfen, ohne die relevanten physikalischen Eigenschaften der Baumaterialien genau zu kennen. Niemand entwirft eine Brücke, eine Turbinenschaufel, ein Haus oder was auch immer, ohne über zuverlässige Kenntnisse von den Materialeigenschaften zu verfügen. Erst wenn dies gegeben ist, kann die Idee von der Konstruktion im Kopf des Designers skizziert werden. Und erst darauf folgen die Details der Konstruktion.

Diese Arbeitsschritte sind so nicht direkt nachvollziehbar – wohl aber für Biophysiker. Die träumen davon, das Leben auch ohne die oben genannte strenge Ordnung verstehen zu können, und ebenso ohne die Eigenschaften der lebenden Materie. Sie haben keine Ahnung davon, dass man chirale organische Kristalle und deren Anordnungen bauen und testen kann. Dabei könnte ihnen dies auf der Suche nach neuartigen physikalischen Eigenschaften von Anordnungen aus α- und π-Spiralen helfen. (Siehe Abbildung 12.)

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Abbildung 12. Beispiel für einen verdrillten Kristall; einige von ihnen sind organischer Art.

Chirale und verdrehte organische Kristalle liegen quasi zum Anfassen direkt vor uns. So lassen sich beispielsweise bei allen gängigen Schmerzmitteln spiralförmige Kristalle herausbilden.[13] Aspirin bildet zwischen 138 °C und 140 °C verdrehte Kristalle. Acetaminophen (Paracetamol) verwandelt sich zwischen 168 °C und 172 °C in eine chirale Form, und aus der sogenannten Form III lassen sich verdrillte Nadeln herausspinnen, die zu testfähigen Gebinden zusammengesetzt werden können. Ibuprofen bildet zwischen 73 °C und 75 °C zwei spiralförmige Varianten, Naproxen verdrillt sich zwischen 152 °C und 154 °C. In unterkühlten Lösungen, insbesondere nach Zugabe von organischen Harzen, kommt es zu einer verstärkten Verdrehung.

Obwohl verdrehte Kristalle schon im Jahr 1906 beobachtet wurden (siehe die Veröffentlichungen von Wallerant in Frankreich), hat sich die Erforschung dieser Kristalle nie durchgesetzt. Somit kam es auch nie zu einer Technologie, mit deren Hilfe sie in homogenen Anordnungen erzeugt werden hätten können. Infolgedessen blieben ihre physikalischen Eigenschaften unbeachtet.

Physiker (wie Lakhtakia, der das Fehlen der chiralen Eigenschaften unter den Materialeigenschaften, wie etwa die dielektrische und die magnetische Suszeptibilität, festgestellt hat[14]) haben keine Kenntnis davon, dass diese sehr wohl existieren, und zwar in Form von organischen Molekülen, und dass diese recht weit verbreitet sind. Bernauer sprach davon, dass etwa ein Viertel aller organischen Kristalle in eine helikale Form gezüchtet werden kann. Ein weiterer Kristallograph, McCrone, sieht das genauso.

Dennoch konnte ich in den dicken Monographien zur Kristallographie (z. B. in der Kristallbibel von Shubnikov und Koptsik: „Symmetry in Science and Art“) nicht den geringsten Hinweis auf verdrehte Kristalle finden. Damit ist eine große Menge an neuartigen physikalischen Effekten, die zu den dielektrischen und magnetischen Eigenschaften gehören, verloren gegangen. Sie üben eine Drehmomentwirkung aufeinander aus, und nicht nur Anziehung und Abstoßung, und höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei auch um Halbleiter. Alle Enzyme sind aus diesen chiralen organischen Materialien aufgebaut. Ihre extreme Selektivität und ihre hohen Reaktionsgeschwindigkeiten (bis zu einer Million Zyklen pro Sekunde) lassen sich also aus diesen neuartigen Eigenschaften erklären.

Über die Kombination mit anderen bekannten Materialien könnten sich in der Physik, in den Ingenieurwissenschaften als auch in der Biologie weitreichende neue Forschungsfelder eröffnen.

Physiker und Biophysiker haben davon keine Ahnung. Natürlich ist es wesentlich bequemer, LENR sowie verwandte „paranormale“ Phänomene einfach zu leugnen, als das in Vergessenheit geratene Buch über verdrehte Kristalle von Bernauer: „Gedrillte Kristalle“ zu lesen, das er 1929 geschrieben hat.

Dies stellt nur eine weitere schmählich verpasste Gelegenheit aus den 1930er Jahren dar, genauso wie die vergessene Arbeit von Felix Ehrenhaft über rotierende, elektrisch geladene Teilchen, also die magnetischen Monopole.

Dunkelheit schafft nur noch mehr Dunkelheit, und Unwissenheit vermehrt die Unwissenheit.

LENR wird ebenso von der Biologie ignoriert, wie die Elektrodynamik des Lebens von der Biologie ignoriert wird. Die Antwort auf die Frage „Verbirgt sich in lebender Materie eine neue Physik?“ lautet also: Ja, und zwar jede Menge davon! Der Informationsaustausch ist lediglich eine Folge, nicht aber die Ursache des Lebens.

Makroskopische Anzeichen für ein Spinfeld in der Biologie

Manchmal kommt es dazu, dass die α-Helices der Protonenpumpen (und des Enzyms ATPase) in zusammenhängender Weise agieren, ganz so, als ob es sich um einen Permanentmagneten handeln würde. In einem solchen Fall bleiben dann fast alle Arten von festen Materialien am menschlichen Körper haften, insbesondere an der Stirn, an der Brust und an den Handflächen (den sogenannten Chakras). In Abbildung 13 ist zu sehen, wie ein leichter Tischtennisball an einer Stirn anhaftet.

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Abbildung 13. Ein kaum beachteter, verrückter makroskopischer Effekt von „Biomagnetismus“. Ein leichter Tischtennisball haftet an der Stirn.

Die Wissenschaft als Institution hat ihre Glaubwürdigkeit dadurch verspielt, dass sie diese tatsächlich zu beobachtenden Effekte bestreitet. Dabei könnte dies für die medizinische Diagnostik genutzt werden, wie beispielsweise für die Bestimmung der Aktivität der Protonenpumpen und des Stoffwechsels. Damals stießen allerdings auch die Blutdruckmessung und das Stethoskop auf heftigen Widerstand.

Robert Pavlita, ein unabhängiger tschechischer Erfinder, hatte eine Methode entwickelt, diese neuartigen magnetischen Effekte zu verstärken und auf makroskopische Objekte zu übertragen.

Diese wiesen dann definitiv bislang unbekannte magnetische Eigenschaften auf. Von Vertesy und dem Autor wurden mehrere Proben aus Holz, glasartigem Bariumtitan, Glas, Permalloy und dergleichen aktiviert und auf einem Vibrationsmagnetometer untersucht.[15] Folgende ungewöhnliche Effekte wurden dabei festgestellt: ein Holzstab wird ferromagnetisch, das Bariumtitan verändert seine magnetischen Eigenschaften zeitweilig auf unerwartete Weise, und anderes mehr. Matsumoto hat zudem festgestellt, dass auch LENR von ungewöhnlichen magnetischen Effekten begleitet wird! Der von ihm verfasste Vorabdruck dieser Forschungsarbeit wurde auf Anordnung des Akademiemitglieds I. Lovas verboten und alle weiteren Experimente untersagt. Pavlita hat dieses Wissen mit ins Grab genommen. Wahrscheinlich haben diese „biomagnetischen“ Kräfte eine Bedeutung für die mechanische Zugfestigkeit von Zellmembranen und für die räumliche Anordnung von Organellen innerhalb einer Zelle.

Das grundlegende Problem wurde von Kahr und anderen[13] wie folgt beschrieben: „Die Allgegenwart von spiralförmigen molekularen Kristallen hat es nicht geschafft, bis in das kollektive Bewusstsein der zeitgenössischen Kristallographen vorzudringen.“ Da diese sich in mehr als einem Viertel aller organischen Kristalle bilden können, handelt es sich nicht gerade um eine außergewöhnlich seltene Spezies.

LENR-Reaktoren, die bei Raumtemperatur betrieben werden können, wären nur eine mögliche Ausbeute bei der Erforschung chiraler leitender Materialien. Auch Halbleiter wurden über fast 100 Jahre hinweg ignoriert. Chirale Medien bergen ähnliche praktische Vorteile, auch für die Biologie und die Medizin.

Außerdem bestehen in der Biophysik zwei bedeutende Rätsel, die von der Forschung völlig ignoriert werden:

a) Krebszellen weisen im Vergleich zu gesunden Zellen stark abweichende elektrische Polarisationseigenschaften auf. (Krebszellen haben einen [math]ε_r[/math]-Wert von ~4, gewöhnliches Wasser dagegen einen [math]ε_r[/math]-Wert von ~80).

b) Akupunkturpunkte und Meridiane (ebenso Chakrabereiche) weisen auf einem Abstand von nur 2 mm deutlich andere elektrische Eigenschaften auf als ihre benachbarten Hautbereiche!

Beide Probleme haben immense praktische Bedeutung, beide Probleme sind seit Generationen bekannt. Und dennoch beschäftigen sich die Biophysiker nicht damit.

Tatsächlich erschließt sich ihnen nicht, dass chirale Medien im Rahmen der Elektrodynamik einer anderen Behandlung bedürfen. Sie können nicht in die Maxwellschen Feldgleichungen eingepasst werden und dieser Bezugsrahmen ist nicht in der Lage, mit der Rotation umzugehen.

Pellegrini und Swift[16] haben dieses Problem untersucht und dabei festgestellt, dass Experimente mit rotierendem Material und die spezielle Relativitätstheorie zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Lakhtakia ist auf die gleiche Illusion hereingefallen[14] und hatte gehofft, die Elektrodynamik allein durch Hinzufügen eines Materialkoeffizienten für die Chiralität erweitern zu können, und dies unter Beibehaltung der Quell- und Induktionsterme. In den Teilen 1 und 2 dieser Arbeit wurde gezeigt, dass dies unmöglich ist. Die Ladungsrotation erfordert neue Felder sowie eine Vielzahl neuer Materialeigenschaften, wobei es sich bei jeder von ihnen um einen Tensor handelt und nicht bloß um eine Konstante.

Die Biophysiker arbeiten seit Generationen an diesen Problemen in der Hoffnung, die Antworten in der Physik des 19. Jahrhunderts zu finden, und ignorieren dabei eine Vielzahl der oben genannten Probleme. Innerhalb der Grundlagen der Physik bildet die biologische Transmutation nur die Spitze des Eisbergs. Bemerkenswert ist, dass die „verbotenen“ Effekte eng miteinander verknüpft sind. Transmutation, Teleportation (jedenfalls auf der Femtometerskala), Antigravitation und Metallverbiegung sind alle miteinander verwandt. Die ungeklärten Probleme aus den Bereichen Enzymwirkungen, Protonenpumpen, Krebszellen, Akupunktur – um nur einige zu nennen, sind die Folge von zwei großen Versäumnissen: die Unkenntnis der physikalischen Eigenschaften verdrehter organischer Kristalle (chiraler Medien im Allgemeinen) und die unzureichende theoretische Fundierung der Elektrodynamik.

So erwarten die Forscher, die sich für LENR interessieren, Lösungsansätze aus modifizierten und verbesserten Modellen des Atomkerns. Wie bereits gezeigt wurde, ist das zwar durchaus nützlich, aber eben nicht ausreichend.

Die wirklich traurige Nachricht betrifft die Biowissenschaften. Sie sind jeden Tag mit den Wundern des Lebens (Elektrodynamik in chiralem Medium) konfrontiert, und doch dämmerte es ihnen nie, dass sie da Dutzende unbekannter physikalischer Phänomene vor sich haben. Dies ist der Grund dafür, dass die Biophysiker so geringes Ansehen genießen. Sie haben nie auch nur einen einzigen neuartigen physikalischen Effekt aufgedeckt.

Wellen (Die Gruppe der Hutchison-Effekte)

Die „Klassische“ oder auch makroskopische Physik gilt seit Mitte des 19. Jahrhunderts als abgeschlossen, als die Hochdruck-Verbundlokomotiv-Dampfmaschine und der Telegraf den Stand der „Hightech“ darstellten. Der zuletzt zu allgemeiner Akzeptanz gelangte Begriff war der des Maxwellschen Verschiebungsstroms. Danach wurden alle Türen geschlossen und somit etwa 99 Prozent aller möglichen und praktisch relevanten Phänomene ignoriert bzw. untersagt.

Die Gruppe des Hutchison-Effekte steht beispielhaft für solche Phänomene, die noch im Dunkeln liegen. Jedes einzelne Element dieser Gruppe ist bedeutsam und erschütternd, ganz zu schweigen von einem gemeinsamen Auftritt. Bisher hatte kein Physiker überhaupt den Mut bzw. das Interesse, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Im folgenden Abschnitt sollen Wellen und verwandte Symmetrien besprochen werden, in denen diese Unwissenheit verwurzelt ist. Die Familie von Hutchison-Anomalien umfasst die folgenden:

  1. Die Verformung von Metall – vollständige Verformung, Fadenbildung bei metallischen Objekten.
  2. Der Schwebezustand, auch auf Wirbelbahnen – als Antigravitationseffekt.
  3. Die Zeit-„Verzerrungen“
  4. Die Teleportation – auch die Verschmelzung bzw. Einbettung verschiedener Objekte ineinander, die im dreidimensionalen Raum unmöglich sind.
  5. Die vorübergehende „Magnetisierung“ von nichtferromagnetischen Objekten, was auf unbekannte makroskopische Quanteneffekte hinweist.
  6. Die Plasmoide in der Luft – die Ionisierung externer Felder

Nach der Lehrbuchphysik (Klassische und Quantenphysik) ist überhaupt keines der oben aufgeführten Phänomene möglich. Man hält sie für unmöglich, weil alle Symmetrien angeblich genau untersucht wurden, und man dabei keine der oben genannten Effekte festgestellt hat. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit werden wir sehen, dass dieses Argument falsch ist: Auch in der klassischen makroskopischen Physik finden sich schwerwiegende Auslassungen einfacher Symmetrien. Tabelle 1 listet eine Reihe von Vergleichen auf, die für Wellen in der Mechanik und der Elektrodynamik angestellt wurden.

Tabelle 1. Ein Vergleich von Wellen in der Mechanik und in der Elektrodynamik.

Bekannte Effekte in der Mechanik (laut Lehrbuch) Bekannte Effekte in der Elektrodynamik (laut Lehrbuch)
Transversalwellen in Festkörpern und an der Oberfläche von Flüssigkeiten. Transversalwellen im Vakuum und in Isolatoren.
Longitudinalwellen in Festkörpern und in Flüssigkeiten Gibt es nicht im Vakuum und nicht in Materie, nur im ionisierten Plasma. (Falsch!)
Torsionswellen in Stäben Existiert nicht. (Falsch!)
Nichtlineare Oberflächenwellen: Solitonen in Flüssigkeiten und Plasmen Existiert nicht. (Wahrscheinlich falsch.)
Stehende Wellen und Resonanzen Nur bei Transversalwellen. (Falsch!)
Impulse und Stoßwellen: in Form von Longitudinalwellen bei Festkörpern, Flüssigkeiten und Plasmen Existiert nicht. (Falsch!)
Interferenz von Wellen: bei Transversal-, Longitudinal- und Torsionswellen Nur bei Transversalwellen. (Falsch.)
Impuls, Drehimpuls und Energieausbreitung bei Wellen und Stößen Gibt es nicht. (Falsch.)

Es ist ziemlich schockierend und offensichtlich zugleich, dass das Verständnis von fundamentalen Symmetrien in der Elektrodynamik so oberflächlich ausfällt. Transversalwellen entstehen durch die Überlagerung einer stetigen Ausbreitungsgeschwindigkeit von einer Schwingung, die senkrecht zur Ausbreitungsrichtung verläuft. Bei Longitudinalwellen verlaufen die Richtungen von Ausbreitungsgeschwindigkeit und Schwingung parallel zueinander. Die Torsionswellen entstehen, wenn die Rotationsebene senkrecht zur Ausbreitungsgeschwindigkeit steht. Siehe dazu Abbildung 14a. (Prinzipiell ist es möglich, dass Torsionsschwingungen entlang eines Torus verlaufen, bei deren Ausbreitungsrichtung es sich ebenfalls um eine Rotation handelt. Dies ist eine nichtabelsche mechanische Torsionswelle ohne jede praktische Bedeutung.)

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Abbildung 14a. In einem massiven Stab lassen sich durch einen Impuls drei verschiedenartige Wellen erzeugen.

Die gleichen Symmetrien gelten sowohl für die Mechanik als auch für die Elektrodynamik. Wenn es in der Elektrodynamik Transversalwellen gibt, muss es auch Longitudinal- und Torsionswellen geben. In der Tat hat Tesla die Longitudinalwellen schon vor Hertz entdeckt (siehe die US-Patente 649,621/1900 und 685,955/1901) und dies durch eine simple technische Maßnahme – einen metallischen (abgerundeten) Gegenstand, der auf ein hohes elektrisches Potenzial aufgeladen wird, um dann so schnell wie möglich wieder entladen zu werden. Tesla hat dies mittels einer Funkenstrecke bewerkstelligt, doch er arbeitete auch intensiv an rotierenden Hochfrequenz-Quecksilberschaltern (Reglern) (siehe die US-Patente 609 247/1898 und 609 249/1898). Zu Demonstrationszwecken hatte Tesla in Colorado Springs und auf Long Island (Wardenclyffe Tower) jeweils eine Anlage aufgebaut. Die damit erzeugten Wellen konnten fokussiert und sogar auf einen schmalen Strahl begrenzt werden (was Anlass für irrige Spekulationen über Todesstrahlen bot).

In ihrer ausgezeichneten experimentellen Arbeit, die 2002 in den Europhysics Letters veröffentlicht wurde, haben Monstein und Wesley die Longitudinalwellen wiederbelebt.[17] Konstantin Meyl hat zu diesem Thema ein ausführliches Buch mit dem Titel „Scalar Waves“ geschrieben.[18]

Doch nicht einmal umfangreiche Lehrbücher haben jemals die Möglichkeit von Longitudinalwellen erwähnt – eine patentierte und geprüfte Wellenart aus der Elektrodynamik, ganz zu schweigen von Torsionswellen.

Innerhalb des Maxwellschen Bezugssystems können keine Torsionswellen entstehen, da die Ladungen zur Erzeugung dieser Wellen rotieren müssen. Der einfachste Weg, diese zu erzeugen, besteht im Bau einer zylindrischen Hochvakuumröhre mit einem starken koaxialen Magnetfeld. Man benötigt dazu eine zentrale Anode und eine nahezu tangentiale Kathode, die als Elektronenquelle dient. Werden nun hochfrequente Elektronenpakete in das Magnetfeld geschossen, wandern diese in einer Spirale nach innen zur Anode. Dies kann impulsartig, aber auch schwingungsförmig erfolgen, so dass es zur Entstehung von torsionsartigen elektromagnetischen Wellen kommen kann. Bei den Komponenten handelt es sich aber nicht nur um elektrische und magnetische Felder, sondern es zeigen sich auch Spinfelder! Auch Magnetrone sind in der Lage, Spinfelder zu erzeugen, doch wurden sie noch nie diesbezüglich untersucht.

Forschungsgruppen des russischen Militärs haben Anfang der 1990er Jahre einige Arbeiten über Torsionswellen veröffentlicht, als sie praktisch am Verhungern waren. Die Autoren waren Gennady Shipov und Anatoly Akimov, und sie behaupteten, über Geräte zu verfügen, die mit einer Geschwindigkeit größer als die Lichtgeschwindigkeit (mit einer Transversalwelle) operieren und über eine hohe Durchschlagskraft verfügen. Dies waren vernünftige Behauptungen, jedoch in den Händen der militärischen Entwicklung.

Man bedenke, dass die Wellengleichung für jede Wellenart die gleiche Form hat, lediglich ihre Geschwindigkeiten unterscheiden sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Materialkoeffizienten (Vakuum).

Für eine einzelne Raumdimension ist die Wellengleichung für alle drei Wellenformen bekannt:

[math]∂^2 \, ψ \, / \, ∂\, t^2 \, = \, c^2 \, ∂^2 \, ψ \, / \, ∂x^2[/math]

In festen Stäben sehen die drei Geschwindigkeiten wie folgt aus: Die Wellenausbreitungsgeschwindigkeit beträgt [math]c \, = \, \sqrt{E \, / \, ρ}[/math] für Longitudinalwellen, und [math]c \, = \, \sqrt{σ \, / \, ρ}[/math] für Transversalwellen. Für Stahl ist [math]E[/math] der Elastizitätsmodul und [math]σ[/math] die Zugspannung auf einer Saite. Für Torsionswellen gilt [math]c \, = \, \sqrt{G \, / \, ρ}[/math], worin [math]G[/math] der Schermodul ist und [math]ρ[/math] für die Dichte steht.

Somit ist es in der Mechanik durchaus möglich, bei Longitudinal- und Torsionswellen schnellere Wellen zu erzeugen als bei Transversalwellen. Es ist alles eine Frage der Zugspannung, der Materialeigenschaften und der Form des Stabes.

Dies gilt so auch für die Elektrodynamik: Longitudinal- und Torsionswellen sind schneller als Transversalwellen. (Siehe dazu die drei Arten mechanischer Wellen in Abbildung 14a.)

Das hat praktische Konsequenzen: Diese Wellen sind ein mögliches Kommunikationsmittel für die interstellare Kommunikation.

Daher stellen alle derzeitigen Bemühungen zu diesem Thema eine Verschwendung von Ressourcen dar. Keine fortgeschrittene Zivilisation wird hierfür Transversalwellen nutzen, da sie die für die Langstreckenkommunikation langsamste Wellenform darstellen. Von daher steht das Scheitern des SETI-Programms außer Frage – aus Gründen der Symmetrie und wegen einer bedauerlicherweise falschen Technologie.

Ein Fehler in den Lehrbüchern

In Lehrbüchern zur Elektrodynamik herrscht ein verbreiteter Irrtum über die Ausbreitung von Transversalwellen. Aus der Mechanik wissen wir, dass Schwingungen entstehen, wenn zwei Energieformen periodisch ineinander umgewandelt werden. Beispielsweise kommt es bei einem Pendel zu einer Schwingung zwischen potenzieller und kinetischer Energie (mit einer Symmetrie in der Zeitumkehr). Wenn also eine der beiden Energien ihren Maximalwert erreicht hat, liegt die andere Energie in ihrem Minimum, also bei Null. Wenn das Pendel sein Maximum erreicht hat, bleibt es stehen. In einem Kondensator befindet sich das elektrische Feld im Maximum, wenn das magnetische Feld einer Magnetspule gleich Null ist.

In den Lehrbüchern über transversale elektromagnetische Wellen werden das E- und das B-Feld jedoch so dargestellt, als hätten sie ihr Maximum und ihr Minimum zur gleichen Zeit. Dies verstößt eindeutig gegen den Energieerhaltungssatz (siehe Abbildung 14b).

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Abbildung 14b. Die übliche falsche Darstellung von transversalen elektro­magne­tischen Wellen. Elektrisches und magnetisches Feld haben ihr Maximum zum gleichen Zeitpunkt.

Eine korrekte Darstellung sieht dagegen eine Phasendifferenz von [math]π/2[/math] vor. Das bedeutet, dass das eine Feld sein Maximum erreicht hat, während sich das andere in seinem Minimum befindet – also bei Null. (In Abbildung 14c ist die korrekte Darstellung zu sehen.)

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Abbildung 14c. Die korrekte Darstellung der Transversalwellen.

Auch für die Interferenz gibt es bisher noch keine Erklärung. Was geschieht mit der Energie, wenn sich zwei Wellen gegenseitig vollständig aufheben? Was passiert dabei mit dem Impuls und was mit dem Drehimpuls des Feldes?

Richtig ist, dass auch transversale Wellen, also polarisiertes Licht, als Trägermedium für ein Spinfeld fungieren. Dies wurde von Ehrenhaft demonstriert, indem er gezeigt hat, dass leichte Staubteilchen kontinuierlich rund um die Oberfläche eines Torus herum rotierten. Siehe Abbildung 3. Das erklärt den gesundheitlichen Nutzen der heilenden Kraft von polarisiertem Licht. Auch ein Sonnenuntergang am Strand besteht aus polarisiertem Licht.

In der Biologie wird dieses Problem durch die Chiralität der meisten biologischen Materialien (Proteine und Lipide) noch weiter zugespitzt.

Für die Lehrbuchphysik stellt das Verständnis von jenen Effekten, die in den chiralen Medien durch gepulste Ströme entstehen, lediglich eine Laienshow dar. Weder Biologen noch Physiker sind sich dieser Problematik bewusst. Die Elektrodynamik des Lebens basiert zum Teil auf dieser gepulsten Betriebsart, wie sie bei EEG- und EKG-Untersuchungen zu beobachten ist. Daher stehen die Grundlagen der Biophysik auf wackligen Beinen und sind nicht dazu geeignet, die Dynamik des Lebens zu erklären.

Betrachten wir als Beispiel die Magnetohydrodynamik (obwohl die Scherung und der Elastizitätsmodul weder Symmetrie noch elektrische Leitfähigkeit darstellen). Wird ein flüssiger Leiter (oder ein Plasma) jedoch von einem Magnetfeld durchdrungen, treten eine Vielzahl neuer Schwingungsarten und Instabilitäten auf. (Siehe dazu die Heiße Fusion mit ihren etwa 20 unterschiedlichen Schwingungsarten.)

Hutchisons Symmetrien und LENR

Der Aufbau der Hutchison-Experimente ist ungewöhnlich: Er verwendet gepulste longitudinale elektromagnetische Wellen. Das sprengt allerdings den Rahmen der Lehrbuchphysik. Diese ist nicht einmal in der Lage, mit gepulsten elektrischen Feldern (Strömen) in einem nichtlinearen Medium umzugehen, selbst wenn es sich um ein spiegelsymmetrisches Medium handelt – ein Kristallgitter oder ein amorphes, aber homogenes Medium.

Die Gruppe der Hutchison-Effekte resultiert aus zwei neuen Symmetrien: ein longitudinales gepulstes elektrisches Feld mit asymmetrischer zeitlicher Feldverteilung in einem nichtlinearen Medium. (Reale Gitter sind immer nichtlinear.)

Abbildung 15 zeigt das einfachste Schema eines Hutchison-Versuchs.

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Abbildung 15. Hutchisons vereinfachter Versuchsaufbau. Dargestellt ist hier nur ein einzelner Tesla-Wellengenerator (Tesla-Transformator). In Wirklichkeit hat es davon drei gegeben, jeweils einen pro Achse.

Eine Metallplatte wird als Testobjekt durch einen elektrostatischen Generator, wie beispielsweise einen Bandgenerator nach Van de Graaff oder eine Wimhurstmaschine , bis zu ihrem Maximum aufgeladen. Dieses aufgeladene Testobjekt wird dann von einer Teslaspule bestrahlt, wodurch es bei den Ladungen zu stehenden Resonanzwellen kommt. Das Testobjekt ruht dabei auf einem isolierenden Gestell.

Die wahrscheinlichsten Mechanismen sind dabei folgende:

  1. Die hohe elektrostatische Aufladung führt auf der Oberfläche der Testobjekte zu einer Koronaentladung und damit zur Bildung von kondensierten Plasmoiden.
  2. Die kondensierten Plasmoide reichern sich im Inneren des Testobjekts an. Dies geschieht in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit, da diese die Intensität der Koronaentladung beeinflusst.
  3. Externe longitudinale resonante stehende Wellen sammeln oder „horten“ die Plasmoide in ihren Knotenpunkten, wodurch die Scheitelpunkte leer sind oder eine geringere Dichte aufweisen.
  4. Die kondensierten Plasmoide katalysieren in einem regelmäßigen geometrischen Muster LENR.
  5. Die Longitudinalwellen erzeugen auch stehende Spinwellen, da [math]rot \, S \, = \, ∂E\, /\, ∂t + ∂B\, /\, ∂t[/math].
  6. Entlang der Spinfelder der kondensierten Plasmoide verhalten sich die Spinwellen wie magnetische Ladungsströme und schwächen somit die Bindungen des Kristallgitters des metallischen Testobjekts.

George Hathaway hat über die Geschichte und den technischen Aufbau dieser Versuchsreihe einen ausführlichen Bericht verfasst.[19] Es grenzt schon an ein kleines Wunder, dass es gelungen ist, die richtige technische Kombination aus einer Koronaentladung und gepulsten Longitudinalfeldern zustande zu bringen und zu untersuchen. Dieses Forschungsabenteuer hätte die Neugier der Physikgemeinde wecken müssen. Dies ist nicht geschehen. Die Chance, die sich geboten hat, aber vertan wurde, bestand darin, die Biophysik auf ihrer fundamentalen Ebene zu verstehen, ganz zu schweigen von der Physik selbst. Hier zeigt sich ganz offensichtlich ein Gruppendenken und ein Mangel an intellektuellem Hunger. Obwohl „Stippvisiten“ unter Physikern immer ohne Erfolg geblieben sind, sprechen die aufbereiteten Proben doch für sich. Einige der verbliebenen Proben wurden an Robert Greenyer vom Martin Fleischmann Memorial Project (MFMP) übergeben, der daraufhin ihre Material- und Strukturveränderungen untersucht hat. (Siehe dazu diverse Videopräsentationen auf quantumheat.org.) Siehe dazu die Fotos der Abbildungen 16a bis 16e.

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Abbildung 16a. Hutchisons deformierte metallische Testobjekte – mit freundlicher Genehmigung durch R. Greenyer.


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Abbildung 16b. Deformierte Testobjekte aus Aluminium.


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Abbildung 16c. Ein in sich verwundenes Testobjekt aus Stahl (ohne ein von außen einwirkendes Drehmoment).


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Abbildung 16d. Stellen der Transmutation bei einem Testobjekt aus Aluminium. In den dunklen Flecken zeigen sich Eisen und Zink.


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Abbildung 16e. Zeichnung einer in ein Stück Aluminium hinein teleportierten Stahlklinge, erstellt nach einem Foto. (Mit freundlicher Genehmigung durch Hutchison und R. Greenyer).


Die periodischen Veränderungen in der Materialzusammensetzung sind ein deutlicher Fingerabdruck, der auf LENR zurückzuführen ist. In den Abbildungen 16a bis c sind die zerkleinerten Metallstücke (Metallverbiegung) zu sehen. (Siehe auch die Seite 41 und diverse verbesserte Zeichnungen im Buch von Hathaway.[19]) Dies ist auf die Teleportation zurückzuführen – als eine Folge der vierdimensionalen Lorentzkräfte.

Die Vereinfachung des Hutchison-Versuchs

Die ursprünglichen Versuche wurde nie von Außenstehenden wiederholt. Deswegen besteht keine Möglichkeit, diese (irgendwie) in einem Fachjournal mit Peer-Review zu veröffentlichen. Die ursprünglichen Experimente wurden bei hohen Feldstärken durchgeführt, sowohl mit dem Van-de-Graaff-Generator als auch mit dem Tesla-Gerät.

Da zur Erzeugung von kondensierten Plasmoiden Koronaentladungen erforderlich sind, kann ein leichtes Vakuum den hohen Potenzialbedarf um Größenordnungen reduzieren. Dann reicht eine Spannungsversorgung mit 1 bis 10 kV aus und ist zudem kostengünstiger als elektrostatische Geräte.

Bei einem Druck von unter 100 mbar genügen bereits 5 bis 10 kV, um Funken zu erzeugen. Anstelle des Einsatzes von Tesla-Spulen sollten auch kurze elektrische Impulse von 10 bis 20 V ausreichen, die durch das Testobjekt geleitet werden. Diese Impulse im Pikosekundenbereich sollten dazu führen, dass in der Probe kondensierte Plasmoide auf eine hohe Konzentrationsdichte gebracht werden. Daraufhin wird eine durch LENR verursachte lokale Fusion wahrnehmbar. Ebenso ist eine durch LENR bewirkte Spaltung möglich, die auf angeregte Gitterschwingungen mit hoher Amplitude zurückzuführen ist, sofern das Gitter mit Wasserstoff gesättigt ist.

Der wahrscheinlich kostengünstigste Ansatz zur Wiederholung des Hutchison-Experiments ist in Abbildung 17 skizziert.

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Abbildung 17. Vorschlag für ein vereinfachtes Hutchison-Experiment. Man beachte den reflektierenden Parabolschirm.

Das Testobjekt – beispielsweise ein Stab von maximal 1 cm Durchmesser, einer Länge von 5 cm und mit abgerundeten Kanten – befindet sich in einer Niederdruckentladungsröhre, um so das Niveau einer Koronaentladung zu erreichen. Diese liegt bei über 10 kV Gleichspannung bei einem großen Spalt von rund 5 cm zwischen der Probe und der zylindrischen Anode. Es findet also lediglich eine negative Koronaentladung statt, ohne den Übergang in einen Lichtbogen. Der Zuleitungsdraht zum Testobjekt ist gegenüber dem Gas isoliert. Bei dem zu bevorzugenden Gas handelt es sich um ein Gemisch aus Wasserstoff und einem Inertgas, ohne Sauerstoff in irgendeiner Form! Die Gasentladungsröhre erhöht die Ergiebigkeit bei der Bildung von kondensierten Plasmoiden. (Siehe dazu Teil 1, die Arbeiten von Jaitner, Shoulders und anderen).

Die Antriebseinheit besteht aus einer modifizierten Tesla-Spule, die auf der Funkenstrecke 50 bis 100 kV erreichen kann, oder aus einer Wimshurstmaschine oder einer Rühmkorff-Spule. Der Impulsgeber ist ein abgerundeter Zylinder, der im Brennpunkt einer Parabel liegt und die longitudinalen Impulse zum Testobjekt in der Entladungsröhre reflektiert. Auf diese Weise bewegen longitudinale (Tesla-artige) Wellen die Real- und die Pseudoteilchen im Inneren des Testobjektes.

Die Funkenstrecke wird mit ihren 50 bis 100 kV schlagartig entladen, und zwar über die abstimmbare Frequenz des Kondensators C, der als Relaxationsoszillator dient. Eventuell können anstelle der guten alten Funkenstrecke auch Hochspannungsschalter zum Einsatz kommen.

Die Entladungsfrequenz muss sorgfältig abgestimmt werden, um für das elektrische Potenzial im Testobjekt eine stehende Welle zu erhalten.

Warum sich die Mühe machen, das Hutchison-Experiment zu vervollkommnen? Weil dies der Rosettastein der fortgeschrittenen Physik und Biologie ist, die reiche Ernte an nützlichen Effekten und ein tiefer Einblick in die Natur von:

a) Gravitation und Trägheit

b) auf Quasiteilchen basierendes katalytisches LENR

c) Longitudinalwellen

d) Teleportationsstruktur der Raumzeit

e) neue Arten des „Magnetismus“ durch umgeordnete Gitter und Spinkräfte.

Übrigens wurden alle diese Effekte bereits in der Biologie als „paranormale“ Effekte vorgefunden. Ein Reverse Engineering bei einer derart hohen Komplexität erscheint jedoch nahezu aussichtslos. Der Hutchison-Aufbau sollte im Fachbereich Physik einer jeden Universität realisierbar sein (als Dissertationsprojekt), und ebenso könnten geschickte Experimentatoren in der Lage sein, dieses Gerät zu Hause zu bauen.

Für die Erzeugung und Ansammlung von Millionen von kondensierten Plasmoiden an den Knotenpunkten der stehenden Wellen innerhalb des Testobjekts müssen allerdings etliche Stunden eingeplant werden. Zur Überprüfung des Versuchsergebnisses bieten sich mehrere Möglichkeiten an:

  1. Antigravitationseffekte: Gewogen wird die Probe mit einer empfindlichen Digitalwaage, und zwar in einem abgeschirmten Käfig außerhalb der Probe. Es kann auch eine Federwaage verwendet werden, um Schwierigkeiten mit den Digitalschaltungen zu vermeiden.
  2. Materialeigenschaften: Elektrische Leitfähigkeit, Zugfestigkeit, Härte, Magnetfeld, magnetische Eigenschaft, Untersuchung der Probe nach Entnahme aus der Prüfkammer.
  3. Teleportation: Beim Auflegen von kleinen Zusatzproben auf die Probe ist auf eine Teleportation zu achten.
  4. LENR: Die vorgenannten Tests erfolgen zerstörungsfrei. Wird die Probe aufgeschnitten und poliert, muss auf eine Veränderung der Materialzusammensetzung geachtet werden, z. B. durch XRD-Tests.

Bei Hutchison kamen recht sperrige Testobjekte aus Metall mit einem Gewicht von bis zu mehreren Kilogramm zum Einsatz. Deshalb hat es manchmal mehrere Stunden gedauert, bis sich etwas Merkwürdiges (ein sichtbarer Effekt) bemerkbar gemacht hat, wie etwa das Verbiegen von Metall. Das muss so aber nicht unbedingt der Fall sein. Es reichen schon kleinere Testobjekte, da Abweichungen in den Festkörpereigenschaften bereits auftreten können, bevor eine sichtbare Verformung eintritt. Um in Shoulders Terminologie zu bleiben: Auf der Oberfläche des im Teil 1 dieses Artikels besprochenen Testobjektes sollten „schwarze EVOs“ erscheinen (Koronaentladung). Durch die longitudinalen gepulsten externen Anregungen werden diese dann angesammelt und in enge Querschnitte (die Knoten) zusammengedrückt. Dabei ändern sich die Materialeigenschaften, und bei höchster Dichte des kondensierten Plasmoids kommt es zu LENR. Dieser hohe Grad von Verdichtung der kondensierten Plasmoide stellt ein einzigartiges Merkmal der Hutchison-Versuchsanordnung dar.

Handelt es sich bei den Testobjekten um Polykristalle oder um amorphe Festkörper, welche wie elektrische Leiter fungieren, können die kondensierten Plasmoide in das Testobjekt eindringen, auch wenn es sich dabei um Halbleiter handelt.

Bei Glas- oder Keramikproben können die kondensierten Plasmoide nicht in die Tiefe der Testobjekte eindringen. (Dies zeigte sich auch bei den von Menschen durchgeführten Versuchen zur Metallverbiegung.)

Es gibt Hunderte Typen von Testobjekten, die wiederum in Hunderte von unterschiedlichen Gaszusammensetzungen eingetaucht werden können, um so zur Bildung kondensierter Plasmoide unterschiedlicher Ordnung zu führen.

Durch eine Erhöhung der Entladungsspannung der Koronaentladung können verschiedene Arten von kondensierten Plasmoiden gebildet werden, so wie es von Robert Greenyer in einem Vortrag auf quantumheat.org gezeigt wird – und wie es auch in der Biologie zu beobachten ist, wenn Proteine in sekundären, supersekundären, tertiären und quartären Formationen gefaltet werden. Das heißt, ein geschlossenes toroidales oder ein längliches kondensiertes Plasmoid kann verdreht und erneut verdreht werden, und bei jedem Mal ergeben sich neue komplexe physikalische Eigenschaften mit der Fähigkeit, das Gitter des Testobjektes zu verformen.

Im Rahmen der Untersuchungen zur Raumzeit können auch solche zu den Zeitanomalien vorgenommen werden. Dies geschieht am besten über den Vergleich der Frequenzen von aufeinander abgestimmten Quarzoszillatoren im Frequenzbereich von 10 bis 100 MHz. (Im Handel sind preiswerte und zuverlässige Oszillatoren erhältlich.)

Mittlerweile ist klar zu erkennen, dass der von Hutchison entwickelte Versuchsaufbau noch weitaus mehr Möglichkeiten zu bieten hat als nur die Radioaktivität, um unser Verständnis von der Natur zu erweitern. So wurden Ende des 19. Jahrhunderts die Schwarzkörperstrahlung und die Gleichrichtereigenschaften einiger Halbleiter entdeckt. Der Mainstream hat sie allesamt schlichtweg ignoriert und missbilligt. Lediglich Problemstellungen aus der Strömungsmechanik wurden als würdiges Forschungsgebiet anerkannt. Doch auch die für den Flugzeugbau erforderlichen Untersuchungen von Flügelprofilen wurden belächelt.

Die extrem teuren Megaprojekte der Gegenwart bieten keine tatsächliche Erweiterung unseres Verständnisses von der Natur, während Hutchison dies tut. Hier ein kurzer Vergleich:

  1. Das CERN – auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen, nach der Natur der Trägheit und nach den „echten“ Teilchen im Standardmodell. Generationen von theoretischen Physikern verschwendeten ihr Leben an die Stringtheorie, um die Bedeutung von „echten“ Teilchen zu begreifen. Diese Denkweise wird einem deutlich vor Augen geführt, wenn man das Buch von Stephen Weinberg Third Thought: The Universe we Still Don't Know liest.
  2. Die Natur der Gravitation – das LIGO-Projekt. Es werden lediglich Gravitationswellen untersucht, keine neuen Erkenntnisse bezüglich der Natur der Gravitation und ihrer Triebkraft.
  3. Projekte zur Heißen Fusion wie National Ignition Facility, Princeton, MIT, Harwell, JET, ITER – ausnahmslos spektakuläre Fehlschläge und Sackgassenprojekte. Sie wiederholen stets den immer gleichen fundamentalen Fehler – die Vernachlässigung der katalytischen Fusion mittels Quasiteilchen.

All das ist auf fehlerhafte Grundlagen zurückzuführen. Vor dem Hintergrund der Umweltzerstörung und dem daraus resultierenden massiven Artensterben bietet Hutchisons Aufbau einen Ausweg aus dieser festgefahrenen, zensierten Denkweise.

Brüchige Fundamente – Trübe Wogen

Wie wir bereits besprochen haben, lähmt das Fehlen der Chiralität unser Verständnis von der Biologie. Gemäß den bekannten grundlegenden Beziehungen

[math]D \, = \, ε_o \, ε_r \, E[/math],[math]B \, = \, μ_o \, μ_r \, H[/math],[math]J \, = \, σ \, E[/math]

wobei [math]J[/math] die Stromdichte ist, bei der der vom elektrischen Feld getragene lineare Impuls [math]P \, = \, ∫ \, J \, \cdot \, E \; dV[/math] ist und die Energiedichte [math]U \, = \, {1 \over 2} \, ∫(E \, D \, + \, H \, B) \; dV[/math].

Der lineare Impuls eines Feldes wird nur gelegentlich behandelt, der Drehimpuls nur selten. Obwohl die gyromagnetischen Phänomene bekannt sind (Einstein-de-Haas- und Barnett-Effekt), wird der Drehimpuls eines Feldes in der klassischen Elektrodynamik nicht gelehrt.

Das fehlende Spinfeld einer rotierenden Ladung als auch die Torsionsfelder von translatorischen und rotierenden Ladungen werden in sämtlichen Abhandlungen einfach ausgelassen, obwohl sie sich einem in der Biologie förmlich vor die Füße werfen, denn bei den Proteinen und Lipiden sowie bei einigen Kohlenhydraten tritt die Chiralität ganz offen zutage.

Die noch fehlenden Terme sind: [math]S \, = \, ζ_o \, ζ_r [/math] und [math]T = κ \cdot S[/math] für ein homogenes lineares chirales Medium, wobei [math]T[/math] für das Torsionsfeld eines Tensors dritten Ranges und [math]S[/math] für das Spinfeld eines Tensors zweiten Ranges stehen und es sich bei der „chiralen Konstante“ [math]κ[/math] ebenfalls um einen Tensor handelt, der abhängig von der Beschaffenheit des jeweiligen Mediums ist.

Doch die großen Probleme haben schon viel früher begonnen, nämlich in der nichtrotierenden Maxwellschen Elektrodynamik. Denn es geht hier nicht um Wellen, sondern um Impulse.

Wie sich herausgestellt hat, sind die Maxwellschen Gleichungen für Impulse selbst in einem linearen homogenen Medium unlösbar. Henning F. Harmuth, ein Spezialist auf dem Gebiet der Antennenforschung, hat diesen leidigen Widerspruch aufgedeckt. Sie werden erst dadurch lösbar, dass man das Vorhandensein eines magnetischen Stroms unterstellt.

Handelt es sich bei dieser Lösung eines Terms, der den magnetischen Strom einschließt, nur um einen mathematischen Schritt, oder steckt dahinter reale Physik? Harmuth hat dazu keine Experimente durchgeführt, zumindest keine, die veröffentlicht worden wären. (Er war mit der Erforschung von Methoden des Tarnkappenradars beschäftigt.) Der Versuchsaufbau nach Hutchison ist voller kondensierter Plasmoide, was auf die Koronaentladung durch den Van-de-Graaff-Generator zurückzuführen ist. Die Frage bleibt also vorerst noch ungeklärt. Allerdings gibt es bei Harmuth noch ein weiteres unerwartetes Ergebnis. Die elektrischen Impulse liefern Lösungsmöglichkeiten sowohl für gerichtete als auch für verzögerte Potenziale.

Das bedeutet, dass ein Signal, das von einer Antenne mittels gepulstem Strom empfangen wird, sowohl aus der Zukunft als auch aus der Vergangenheit kommen kann. Die Lehrbuchphysik lässt nur verzögerte Potenziale zu. Das heißt, dass ein Impuls ausgesendet werden muss, bevor er empfangen wird. Harmuth zufolge gilt dies zwar für Transversalwellen, aufgrund der Magnetströme aber nicht für Longitudinalimpulse.

In der Tat stellt das Auftreten von magnetischen Ladungen – somit von Strömen – unsere Vorstellung von Vergangenheit und Zukunft sowie von Kausalität im Allgemeinen grundlegend auf den Kopf. Intuitiv erwartet man stets eine Zeitumkehr – in Form einer diskreten Symmetrie. Nur die Dissipation (Reibung) besitzt für die Zeit einen definierten „Richtungspfeil“. Alle anderen bekannten Effekte sind in der Zeit umkehrbar, es sei denn, es treten magnetische Ladungen auf.

Abbildung 18 zeigt ein bemerkenswertes Gedankenexperiment, das Robert K. Adair von der Yale University angestellt hat. In den Abbildungen 18a/18a' wird der normale reversible Fall gezeigt, bei dem sich ein Proton in den Feldern einer Helmholtz-Schleife bewegt und dabei ein Magnetfeld bildet. Wird die magnetische Schleife jedoch durch magnetische Monopole ersetzt, kehrt sich das Feld in der Zeit nicht um. Somit wird hier die Kausalität verletzt. Das bedeutet, dass wir eine Nachricht aus der Zukunft erhalten können. Zugleich stellt dies eine Warnung dar, dass magnetische Monopole (magnetischer Strom) einfach nicht in die Maxwellsche Elektrodynamik gehören – sie muss erweitert werden.

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Abbildung 18. Ein gedankliches Experiment zur Zeitumkehr, wie es im Scientific American veröffentlicht wurde. In Magnetspulen ist dieser Prozess auch umkehrbar. Resultiert das Magnetfeld aus magnetischen Monopolen, liegt eine Verletzung der Kausalität (Zeitumkehr) vor.

Bei den Hutchison-Experimenten werden kondensierte Plasmoide erzeugt, die in ihrer toroidalen Form als magnetische Ladungen wirken. Wenn sie sich infolge einer externen periodischen Anregung durch longitudinale elektrische Impulse bewegen, wirken sie als stehende Wellen eines magnetischen Stroms. Bewegen sich zwischen ihnen nun Elektronen, so wie in Abbildung 18 dargestellt, kommt es zu einer Umkehrung der Zeit. Es darf bezweifelt werden, dass es sich hierbei um eine technisch brauchbare Zeitmaschine handelt, doch sowohl Hutchison als auch Chernetsky (gepulste Gasentladung) haben die Wirkung einer Umkehrung der Zeit erwähnt.

Entwurf einer Antenne für Longitudinalwellen

Antennen für Longitudinalwellen können nicht mit den gängigen Standardverfahren entwickelt werden, da longitudinale elektrische Felder von hoher Stärke durch ein Vektorpotenzial beschrieben werden.

Obwohl Maxwell sie als physikalische Realität betrachtete, haben sich diese jedoch nur in der Quantenmechanik als nützliches mathematisches Werkzeug durchgesetzt. Maxwell erklärte, dass es sich beim Vektorpotenzial [math]A[/math] um ein gespeichertes Moment pro Ladungseinheit handelt, so wie das Skalarpotenzial [math]ϕ[/math] für die gespeicherte Energie pro Ladungseinheit steht. Thomson hielt es lediglich für ein nützliches mathematisches Werkzeug, ganz ohne jede physikalische Relevanz. Tatsächlich dient das Vektorpotential nur dazu, longitudinale Radiosender und -empfänger zu entwickeln und ist hierfür sogar unverzichtbar.

Der Erfolg oder Misserfolg des Hutchison-Experiments hängt, wie bereits dargelegt, von zwei Faktoren ab: a) der Intensität der Koronaentladung, welche im Zusammenhang mit der Dichte der kondensierten Plasmoide bei deren Bildung steht; b) dem Zusammendrücken der Plasmoide in Knoten mittels Resonanz zur Erhöhung ihrer räumlichen Dichte. Letzteres hängt von der Intensität und der Frequenz der longitudinalen Impulse ab. Die Effizienz der Kopplung zwischen dem Emitter und einem gegebenen Testobjekt bestimmt daher, wie hoch bei einer gegebenen Querschnittsfläche die Dichte der kondensierten Plasmoide ist. Über die Anpassung der Impedanz weiß man genau Bescheid, wofür dieses Experiment ebenso ein gutes Beispiel abgibt.

Das bedeutet, dass für einen bestimmten longitudinalen Strahler die Geometrie des Testobjekts nicht willkürlich gewählt werden kann. Um zu einem eindrucksvollen Ergebnis zu kommen, muss zwischen Antenne und Probe eine Resonanz hergestellt werden. Dass Hutchison mit seinem Experiment so häufig gescheitert ist, könnte an zwei Faktoren gelegen haben:

  1. Bei feuchter Luft ist die Intensität der Koronaentladung für eine vorgegebene Spannung eher gering.
  2. Die Größe und die Form (ohne scharfe Kanten!) des Testobjekts beeinflusst die Impulsintensität – also die Fähigkeit zur Absorption von Plasmoiden. Um eine Resonanz zu erzielen, müssen sowohl die Größe (und Ausrichtung) der Sendeantenne als auch die Frequenz der Impulsabgabe abstimmbar sein.

Hutchison hat dies über Versuch und Irrtum hinbekommen. Wenn es jedoch gelingt, den Hintergrund der hierfür relevanten Bereiche der Physik besser zu verstehen, sollte es möglich sein, die Erfolgsquote zu erhöhen.

Die Aufgabe besteht also darin, zu lernen, wie die longitudinalen Pulssignale abzustimmen sind.

Das Verbiegen von Metall

Hutchisons Testobjekte haben sich auf spektakuläre Weise verbogen, und zwar in einem Ausmaß, das über das hinausgeht, was menschliche Metallverbieger, wie etwa Uri Geller oder Ronny Marcus (von diesem Autor selbst beobachtet), erreichen können.

Das Verbiegen von Metall erfolgt dabei analog zu piezoelektrischen und magnetostriktiven Effekten, bei denen es durch ein äußeres Feld zu einer Verzerrung des Metallgitters kommt. In unserem Fall führt die Diffusion von Quasiteilchen – stabilen kondensierten Plasmoiden – hingegen zu verheerenden Auswirkungen auf die Bindungsenergien des Metallgitters. Das resultiert aus der Wechselwirkung zwischen Elektron und magnetischer Ladung – in ihrer Bewegung diffundieren die magnetischen Ladungen entlang des Gitters. Es existieren einige rein theorethisch angelegte Abhandlungen über die Wechselwirkung von magnetischen Monopolen, in denen von Diracs massereichen Monopolen ausgegangen wird. Doch leider gibt es sie eben nicht, auch wenn jahrzehntelang nach ihnen gesucht wurde.

Die Theoretiker haben nie das rotierende Staubteilchen des Typs Ehrenhaft-Mikhailov (magnetischer Monopol) in Betracht gezogen, ganz zu schweigen von den Monopolen der Art, wie sie von Shoulders, Bostick und anderen beschrieben wird.

Für weitere Beispiele siehe die Referenzen 18a und 18b. Metalle, welche bis über ihre Elastizitätsgrenze hinaus verformbar sind, reagieren auf spektakuläre Weise, so wie dies schon in Abbildung 16c gezeigt wurde.

Starre, nichtleitende Materialien - wie Keramik, Glas und Kristallsalze - verbiegen sich dagegen nicht, sondern zerbrechen nur. Da kondensierte Plasmoide nicht in nichtleitende Gitter diffundieren, gibt es keine (oder kaum) zerbrochene Keramikproben.

Vom Prinzip her könnte diese Technologie dazu genutzt werden, Metalle in der Industrie auf elastische Weise zu verformen, und so das Pressen von hartem Metall zu erleichtern.

Zeugen haben beobachtet, dass Kugelblitze „Metallverbiegungen“ verursacht haben. Dazu gehört die Erweichung eines Fensterrahmens aus Aluminium in einem Eisenbahnwaggon nach einer direkten Kollision mit einem Kugelblitz. Andere Kugelblitze haben Erdreich „magnetisiert“ und zum Schmelzen gebracht, so dass es glasig wurde. Die experimentelle Untersuchung von durch Menschen verursachte Metallverbiegungen ist heutzutage strengstens untersagt, obwohl selbst die Zeitschrift Nature solche Beobachtungen veröffentlicht hat – ehe der Vorhang der Zensur gefallen ist.

LENR in metallischen Testobjekten

Bei kondensierten Plasmoiden handelt es sich um katalytische Quasiteilchen, die in der Lage sind, für die meisten ihrer Nachbaratome die Fusion auszulösen, und zwar im sogenannten „weißen Modus“, also wenn sie in der Lage sind, sich zu ionisieren.

Noch nicht geklärt ist, ob sie in der Lage sind, die Fusion auch in einem „dunklen Modus“ zu katalysieren, nämlich dann, wenn sie sich nicht ionisieren können. Nach Snyder[20] weisen schon die massereichen Dirac-Monopole (oder 't Hooft-Polyakov, Schwinger-Typen) einen höheren Ionisationsquerschnitt auf als ein gewöhnliches Ion oder Elektron. Kondensierte Plasmoide verfügen nun über eine noch höhere Masse, so wie dies im Teil 1 dieser Arbeit beschrieben wird, und somit ist auch ihre Ionisation noch stärker.

Im Hutchison-Experiment liegen alle drei notwendigen Felder vor: ein Spinfeld, resultierend aus den EVOs oder den kondensierten Plasmoiden, ein elektrisches Feld, welches durch die externe Anregung mittels einer Teslaspule verursacht wird, und ein magnetisches Feld, das durch resonante Elektronenwellen hervorgerufen wird. Während Plasmon-Polaritonen, also resonante Elektronenionen-Wellen, nur an der Oberfläche auftreten, handelt es sich hierbei um einen Effekt, der sich im Raum abspielt.

Dieser Effekt ist ziemlich einzigartig, da die kondensierten Plasmoide infolge der Resonanz in einen schmalen räumlichen Bereich gezwängt werden, in dem die Fusion erkennbar wird.

Robert Greenyer hat die Ergebnisse zu mehreren derartigen Exemplaren veröffentlicht, die man sich von quantumheat.org auch herunterladen kann.

Weiter oben wurde schon gezeigt, dass Protonenpumpen in der inneren Zellmembran von Mitochondrien die gleiche Aufgabe erfüllen, allerdings unter bescheideneren technischen Rahmenbedingungen. Vielleicht werden in Zukunft Anordnungen von verdrillten organischen Kristallen einmal in der Lage sein, eine vergleichbare Leistung zu erbringen.

Dies wird eine Brücke schlagen zwischen LENR in einem spiegelsymmetrischen Metallgitter einerseits und einem chiralen Medium andererseits. Solche Experimente sind von großer Bedeutung für die Entschlüsselung jener technischen Lösungen, die das Leben bereitstellt.

Eine Möglichkeit verbleibt noch: die Nutzung chiraler Wellen auf einem spiegelsymmetrischen oder auf einem chiralen organischen Testobjekt.

Solche chiralen Wellen können durch rotierende Elektronen erzeugt werden, auch Heliconwellen genannt, die von A. B. Pippard in seinem Buch „The Physics of Vibration“ auf Seite 239 beschrieben werden. In keinem anderen Lehrbuch werden diese Heliconwellen erwähnt, die im Plasma erzeugt werden und deren elektrische und magnetische Felder über die gleiche Achse verlaufen. Diese intensiven, hochdichten Plasmen kommen heutzutage beim Ätzen von Chips zum Einsatz, aber auch für keine anderen Zwecke.

In den Büchern zur Physik wird auch nur selten erwähnt, dass die elektrischen und die magnetischen Felder sowohl über einen Dreh- als auch über einen linearen Impuls verfügen. Die lineare Impulsdichte ergibt sich aus [math]P \, = \, W \, / \, c[/math], wobei [math]W[/math] für die Wellenenergie und [math]c[/math] für die transversale Lichtgeschwindigkeit stehen.

Mit chiralen Wellen, deren eine Komponente in einem Spinfeld besteht, wurde noch keine Versuch einer Signalübertragung vorgenommen. Es handelt sich hier also um noch unerschlossenes Terrain, das für eine fortgeschrittene, extrem schnelle interstellare Kommunikation genutzt werden könnte! Diese Wellenart stellt wahrscheinlich auch das Übertragungsmedium für die Telepathie dar.

Makroskopische Effekte der Teleportation

Sind Spin-, magnetisches und elektrisches Feld vorhanden, so existieren lokal die Voraussetzungen für eine Teleportation und für LENR, ohne dass es zu einem größeren Umbau der Elektronenschalen kommen muss. Manchmal kommt es dazu, dass die zahlreichen lokalen Lorentzkräfte in synchroner Weise auftreten und damit eine Art von makroskopischem Quanteneffekt bilden.

John Wallace hat dieses Thema gründlich erforscht.[10] Den Lesern sei empfohlen, seine Arbeit zur Entstehung kollektiver Quanteneffekte zu studieren. Sie ähneln denen von Magnetfeldern, die ein weiches ferromagnetisches Material umgeben, und bei denen sich die meisten Felder an einem schwachen äußeren Magnetfeld ausrichten und auf diese Weise ein starkes kollektives Feld bilden. (Ferroelektrische Materialien wie Bariumtitan weisen die gleiche Eigenschaft auf.) Wahrscheinlich trifft das Gleiche auch auf ein Spinfeld zu.

Die Gründe für den mangelnden Fortschritt

Die Unwissenheit erwächst aus zwei Ursachen:

  1. aus einer vollständigen Zensur, wie im Fall von biologischer Transmutation, LENR, Äther sowie den paranormalen Effekten.
  2. aus schierer Schlampigkeit, dem „Massendenken“ oder der „Mode“ in der Physik. Es gibt eine ganze Reihe von Versuchsergebnissen, die zwar veröffentlicht wurden, aber vom „Mainstream“ nicht angenommen wurden und es auch nie in die Lehrbücher der Physik geschafft haben. Die meisten der in Vergessenheit geratenen Effekte und Patente fallen in diese Kategorie. Dazu gehören Ehrenhafts rotierende aufgeladene Staubteilchen ebenso wie seine magnetischen Monopole, die beide in den Teilen 1 und 2 besprochen wurden. Des Weiteren zählen dazu die Longitudinal- und die Torsionswellen (Heliconplasmawellen), die gepulsten Wavelets von Harmuth oder die helikalen organischen Kristalle und ihre physikalischen Eigenschaften. Auch die Erkenntnis, dass elektromagnetische Felder sowohl über einen linearen als auch über einen Drehimpuls verfügen, gehört in diese Kategorie. Die Unwissenheit über LENR ist somit nicht zuletzt auf eine Vielzahl von vernachlässigten Effekten zurückzuführen. Zu diesem Problem geführt hat ein Mangel an rigorosem Denken in Symmetrien, wodurch in den letzten etwa 60 Jahren keinerlei Fortschritte erzielt werden konnten. Dieses Verbot eines technischen Fortschritts im Bereich der sauberen Energie hat zu einer fatalen Umweltzerstörung geführt.

Antigravitation

Es handelt sich hierbei um ein von LENR unabhängiges Thema, das später im Zusammenhang mit in Vergessenheit geratenen Erfindungen erörtert werden wird.

Allerdings gibt es da noch einen letzten Punkt, den es zu klären gilt, bevor wir in die Besprechung der Erfindungen einsteigen – und das ist der Äther. Da LENR im Zusammenhang mit Neutrinos steht, werden wir diesen Bereich zu Beginn von Teil 4 untersuchen, und dies vorrangig auf der Grundlage der von Parkhomov durchgeführten Arbeiten.

Danksagung

Der Autor dankt Herrn Jozsef Bacsoka für seine Unterstützung bei der Finanzierung der Grafikerstellung und der Schreibarbeiten. Bei den Grafiken hat uns Zsofia Morvay unterstützt.

Referenzen

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