Facetten von LENR - Teil 2: Von der Alchemie zu den Biologischen Transmutationen (Fortsetzung)

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Infinite Energy (Ausgabe 153, September/Oktober 2020) 16-30
Faces of LENR - Part 2
George Egely
egely.g@gmail.com
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Einführung in Teil 2

In Teil 1 ging es um die Rotationssymmetrie in der „Elektrodynamik“. Dabei wurde eine praktische Anwendung diskutiert – die Bildung von schweren „kondensierten Plasmoiden“, die auch als „exotische Vakuumobjekte“ (EVOs) bezeichnet werden. In diesem Teil wird dies nun fortgesetzt, indem dargestellt wird, wie die Rotation bei anorganischen und organischen Naturphänomenen in aufgeladenen Partikeln in Erscheinung tritt.

Es soll gezeigt werden, dass die Rotation von geladenen Staubteilchen ein Spinfeld erzeugt. Dieses Feld katalysiert die in den Sternen stattfindende Fusion, welche sich eigenartigerweise nicht innerhalb des Kerns, sondern auf den Oberflächen interplanetarer Staubteilchen außerhalb der Sterne, genauer gesagt in ihrer Sonnenkorona, vollzieht.

Auch die gewaltigste explosive Energiefreisetzung im Universums, die Quasare, werden durch den zuvor erwähnten „teilweise geordneten“ Staubfusionsprozess angetrieben, und eben nicht durch irgendwelche Schwarzen Löcher, wie man es heutzutage vermutet.

Wie noch gezeigt werden wird, beruht auch die Biologische Transmutation bei allen Lebewesen auf einem Spinfeld, das durch die Rotation von Protonen in den Zellwänden der Mitochondrien hervorgerufen wird.

Diese rotierenden ATP(Adenosintriphosphat)-synthetisierenden Enzyme bilden bei allen Lebewesen die grundlegenden Bestandteile der Atmungskette und sie erzeugen ein Spinfeld. Daher ist bei allen Lebensformen mit einer Biologischen Transmutation zu rechnen. In dieser findet sich wahrscheinlich die effizienteste Form von Niederenergetischen Kernreaktionen (LENR), wie sie derzeit selbst auf High-Tech-Niveau noch weit außerhalb der Grenzen der Ingenieurwissenschaften liegt.

Die erschütternde Neuigkeit des vorgenannten allgegenwärtigen natürlichen Prozesses (am offenkundigsten bei der biologischen LENR) besteht nun in der Tatsache, dass sich der Fusionsprozess zwischen zwei Atomen abspielt, ohne dass die Elektronenhülle um ihre Kerne abgeworfen wird, was den Weg öffnet zur Verschmelzung auch schwererer Kerne.

Somit stellt LENR einen wesentlichen Bestandteil des Universums zu seiner Versorgung mit Energie dar, und wirkt ebenso als Hilfseffekt für das Leben. Die Spin- (und Torsions-)Felder sind von grundlegender Bedeutung, um aus der hohen Entropie des Umgebungsrauschens heraus eine räumliche Ordnung des Lebens (auf Zell- und Organebene) zu schaffen.

Die Kriterien einer LENR-Fusion

Um über eine plausible Argumentationskette zur Beschreibung der oben genannten Prozesse zu verfügen, sind starke Argumente notwendig:

A) Der Spin (und andere mit der Rotation elektrischer Ladung zusammenhängende Felder) ist Bestandteil der erweiterten nichtabelschen Elektrodynamik. Es liegen eine Reihe von wiederholten, nicht miteinander im Zusammenhang stehenden Beobachtungen vor, die beweisen, dass Spinfelder von Natur aus um Elementarteilchen herum existieren, und wie durch Streuexperimente nachgewiesen wurde, sogar in Stromschleifen, wenn die Freiheit zur Rotation gewährt wird und rotierende Teilchen dem Licht im sichtbaren Spektrum ausgesetzt werden. Im Teil 4 wird später dargelegt, dass Spinfelder nicht nur durch rotierende elektrische Ladungen, sondern auch durch rotierende Massen erzeugt werden. Dies verbindet sowohl die Mechanik als auch die Schwerkraft mit der Elektrodynamik und trägt im Zusammenhang mit der Schwerkraft zu weiteren Feldern bei. Vermittelt werden diese Felder zudem durch einen aus Neutrinos bestehenden Äther.

B) Es gibt einen indirekten Hinweis darauf, dass extern erzeugte Spinfelder für die Anordnung ganzer Atome (nicht nur der Kerne) verantwortlich sind und so die Einleitung einer niederenergetischen Fusion bewirken. Dieser Prozess ist nach der (rotationsfreien) Maxwellschen Elektrodynamik ausgeschlossen, da E- und B-Felder (elektromagnetischer Feldtensor) aufgrund der Abstoßung der Coulomb-Felder eine Fusion bei niedrigen Temperaturen unterbinden. Für eine Katalyse mittels gewöhnlicher Teilchen (Atome) besteht bei Raumtemperatur also keinerlei Spielraum. Doch die Biologische Transmutation tut es. Kein Wunder, dass dies für Kernphysiker erschütternd sein muss. Jenseits dieser Grenzen erzeugen rotierende elektrische Ladungen auf verschiedenste technische Weise Spinfelder, die diese niederenergetischen Reaktionen in schwach ionisierten Schmelzen, in Plasmen oder in weichen, kondensierten chiralen Medien katalysieren.

C) Spinfelder entlang äußerer elektrischer Felder schirmen die einzelnen Kerne und Elektronenhüllen ab, führen die Atome gegeneinander und erleichtern so LENR. Dies ist bei der Biologischen Transmutation zu beobachten, für die ein Abstoßen der gesamten Elektronenhülle tödlich ist. Dies ist der Grund, warum die bloße Existenz einer Biologischen Transmutation von der Mainstreamwissenschaft abgelehnt wird – unter Ausklammerung all der trickreichen Techniken, die dem Leben zugrundeliegen.

D) Ein neutrinobezogenes Vakuum (auch als Äther bezeichnet) stellt ein wesentliches Element der LENR-Fusion dar. Es verfügt über zwei Quellen: 1) Ein thermischer, niederenergetischer Neutrinofluss, wie er im äußersten, kältesten Randbereich der Sterne erzeugt wird; 2) Dieser Engpass kann durch die Erzeugung von thermischen Neutrinos aufgeweitet werden (Parkhomov-Effekt).

Symmetrie: Die Vervollständigung des Bildes

Um eine auch nur widerstrebende Akzeptanz der obigen Aussagen zu erreichen, sollen zwei Argumentationslinien verfolgt werden. Die eine Linie basiert auf Symmetrien, die andere auf Experimenten, die sich auf irgendeine Weise der Zensur entziehen.

Symmetrien bilden die besten Werkzeuge zur Ermittlung sämtlicher möglicher Bewegungen, die keine Veränderungen zeigen. Man unterscheidet hierbei hauptsächlich zwei Klassen von Symmetrien: die kontinuierlichen und die geläufigeren endlichen Symmetrien, wie etwa die Spiegelsymmetrie, die Ladungsaustauschsymmetrie und die Zeitumkehrsymmetrie. In der klassischen Physik kann man die spiegelsymmetrischen anorganischen Objekte durch ein spiegelsymmetrisches Gegenstück ersetzen, ohne dass sich daraus ein Problem ergibt. In der Biologie führt eine spiegelsymmetrische Operation für gewöhnlich zu einem tödlichen Ergebnis. Beispielsweise ist eine spiegelsymmetrische DNA unbrauchbar.

Durch das Hinzufügen neuer, unerforschter Symmetrien erscheinen immer neue Möglichkeiten am Horizont, so wie beim Erklimmen immer größerer Höhen. In einem Symmetriensatz ist immer ein ganz bestimmtes Phänomen nicht möglich – so wie statische elektrische Ladungen keine Magnetfelder erzeugen können. Je höher der Grad der Symmetrie, desto übersichtlicher ist der mögliche Fundus an Effekten. Umgekehrt wird bei einer Verringerung der Symmetrien durch Hinzufügen einer weiteren Bewegungsform ein neues, unerwartetes Phänomen zum Vorschein kommen, da schon die Bewegung eines präzedierenden (Richtungsänderung der Rotationsachse eines rotierenden Körpers / eines Kreisels auf dem Mantel eines gedachten Kegels), taumelnden Gyroskops allein aus der Betrachtung der Gleichung [math]F = m \cdot a[/math] nicht vorhersagbar ist.

Aus diesem Grund werden wir die Erweiterung der Elektrodynamik um die Rotation als einen durchgängigen Prozess vervollständigen. Der ursprüngliche Satz von miteinander in Zusammenhang stehenden Effekten wird durch diese Erweiterung nicht beeinträchtigt. Die Rotation wird schlicht und einfach in einen erweiterten Satz von Symmetrien eingebettet, wodurch neue Felder, neue Materialeigenschaften und neue Lorentz-Kräfte zum Vorschein kommen, was wiederum zum Hyperraum führt. (Ob es uns nun gefällt oder nicht, aber seine Existenz ist prognostiziert.) Neue Materialeigenschaften sind von besonderer Bedeutung, um einen tieferen Einblick darin zu erhalten, wie sich in der Zellbiologie eine bestimmte Ordnung herausbildet.

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Abbildung 1. Die Ebenen der Symmetriepyramide. Neue Phänomene resultieren aus geringeren Symmetrien auf niedrigerer Ebene.

Abbildung 1 zeigt ein hierarchisches System von Symmetrieebenen, das von den elektrischen Ladungen abgeleitet ist. Es folgt eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Symmetrieebenen:

I. An der Spitze der Symmetriepyramide erzeugen statische elektrische Ladungen ein statisches elektrisches Feld, z. B. entstehen statische elektrische Felder durch das Reiben von Bernstein.

II. Ermöglicht man es statischen Ladungen, sich als konstanter Strom zu bewegen, bleiben an den Elektroden einer Batterie weiterhin statische Symmetrien elektrischer Felder bestehen, während die sich bewegenden Ladungen bereits ein Magnetfeld (B-Feld) erzeugen.

III. Ermöglicht man es dem Strom, über die Zeit zu variieren – d. h. den Bruch der Translationssymmetrie – kommt es zur Induktion und zur Bildung von Wellen. Dies ist der „klassische“ Maxwellsche Typ der Elektrodynamik, bei dem räumlich konstante und transiente Ströme erzeugt werden. Die Ladungsrotation in einer Zylinderspule bleibt aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit der Elektronen jedoch vernachlässigbar gering.

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Abbildung 2. Mathematische Begriffe zur sukzessiven Verringerung der Symmetrie. Zu beachten ist, dass ein Spinfeld ein Tensor vom Rang 2 darstellt, aber nur als Vektor abgebildet wird.
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Abbildung 3. Einige Versuchsanordnungen von Sigalov. In seinem Test erhielt die Rotation stromführender Drähte unter Verwendung von Quecksilberbädern die erforderliche Freiheit.

IV. Ermöglicht man dem Strom, in einem sehr kleinen Radius zu rotieren (Biologie/Nanotechnologie), kommt es zur Entstehung eines Spinfeldes (siehe Abbildung 2). Werden Drähte, die als Leiter arbeiten, so angeordnet, dass sie sich drehen können, entsteht ein Drehmoment. Dieses ist schwach, aber doch messbar, wie dies der Abbildung 3 mit den gänzlich vergessenen Resultaten von Sigalov entnommen werden kann.

Bewegen sich die Ladungen in einem Vakuum oder in einer Entladungsröhre mit großer Bewegungsfreiheit, kommt es außerdem zu einer Ladungsrotation. Ein Schwingungskreis umfasst nunmehr drei Feldtypen. Auf diese Weise entstehen ungewöhnliche Resonanztypen, und das Spinfeld verfügt über ein Drehmoment und einen Drehimpuls. Tatsächlich beinhaltet eine transversale elektromagnetische Strahlung immer auch eine Spinfeldkomponente, so wie es durch das Induktionsgesetz [math]∂S/∂t \sim ∂E/∂t + ∂B/∂t [/math] vorgegeben ist. Ein geladenes Staubteilchen rotiert, wenn es von geordnetem, polarisiertem Licht bestrahlt wird, wie in Abbildung 4 von Teil 1 (Infinite Energy #151/152) dargestellt.

Sofern die Rotation von Ladungen entlang zweier oder dreier Achsen zugelassen wird, erscheinen weitere Felder. Werden rotierende Ladungen in Form von Strömen transportiert, erscheint auch ein neuer Feldtyp als Tensor vom Rang 3 oder 4 usw. Infolgedessen werden sich auch neue Wellenarten und Materialeigenschaften zeigen.

Zu bemerken ist, dass auf dieser Ebene auch kondensierte Plasmoide auftreten. Auf der Ebene III treten bereits Plasmawellen mit hoher virtueller Masse, die Polaritonen, in Erscheinung.

In Abbildung 2 ist die Symmetriehierarchie der Ladungsbewegung dargestellt, in der alles dem Maxwellschen Formalismus entspricht. Eine Ebene darunter tritt mit der Rotation ein neues Feld (ein Spinfeld) in Erscheinung.

Experimenteller Nachweis eines Spinfeldes

In Abbildung 3 sind einige der Testanordnungen von Sigalov dargestellt, die inzwischen schon in Vergessenheit geraten sind. Er hat das Vermächtnis von Ampere fortgeführt, schuf dem Drehmoment in seinen Experimenten jedoch die Möglichkeit, sich als Rotation zu zeigen[1]. Hierbei verwendete er ein Quecksilberbad als Schleifkontakt und Drähte aus Eisen, was dazu führte, dass über die rotierenden Gestelle ein sehr hoher Strom geflossen ist. Eine Rotation des Stroms vollzieht sich nur an den Enden der Stahldrähte, so dass der Effekt nur gering ist. Auf der Oberseite der kreisförmigen Anordnungen befinden sich zwei separate koaxiale Quecksilberbäder, von denen das untere mit 1 und das obere mit 3 gekennzeichnet ist. Der Strom fließt in der Säule 4 nach oben und das Drahtgestell kann um den Drehpunkt 2 rotieren. Zwar kann jedes der beiden Beine des Gestells den Strom führen, aber immer nur eines davon ist zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeschaltet. Das Gestell ist zwar mechanisch ausbalanciert, dreht sich aber dennoch. Zur Vermeidung von Nebenwirkungen fließt der Strom im Quecksilberbad spiegelsymmetrisch.

Die dabei entstehende Rotationsbewegung lässt sich nicht aus dem Biot-Savart-Gesetz ableiten. Sigalov hatte versucht, die Lösung dieses Rätsels im Rahmen der Maxwellschen Elektrodynamik zu finden. Dabei ist ihm nie aufgefallen, dass die Rotation die Einführung eines neuen Drehmomentfeldes zur Folge haben muss. Das andere Experiment, ebenfalls in Abbildung 3 dargestellt, ist da etwas einfacher und weist einen nur schwachen Effekt eines Drehmoments auf.

Wie dies unten in Abbildung 3 dargestellt wird, hat Sigalov sogar um Permanentmagnete herum ein schwaches Drehmoment gemessen. Weil in seinen Experimenten die Elektronen in Rotation versetzt wurden, hat er nie bemerkt, dass er eine neue Symmetrie bezüglich der Drehmomentwirkungen eingeführt hat.

Leider erfolgten Sigalovs Veröffentlichungen nur in russischer Sprache, und so hat niemand seine Experimente reproduziert oder gar weiterentwickelt, ebenso wenig wie die Versuche zu den magnetischen Monopolen von V. F. Mikhailov.

Es besteht die Erwartung, um statische elektrische Ladungen herum neben der üblichen elektrostatischen Kraft auch ein statisches Drehmoment als ein reales Feld vorzufinden. Tatsächlich haben Anders Wistrom und Armik Khachatourian solch ein wechselseitiges Drehmoment festgestellt, als sie drei Metallkugeln elektrisch aufgeladen haben[2]. Es waren drei Kugeln notwendig, um einen Einfluss der Ladung (d. h. eine ungleichmäßige Ladungsdichte) zu erreichen und die Spiegelsymmetrie zu durchbrechen. Dieses Experiment stellt einen weiteren Beweis dafür dar, dass es sich beim Spin nicht nur um ein abstraktes Konzept der Quantenmechanik handelt, sondern um einen makroskopischen Effekt, vergleichbar mit dem eines elektrischen Feldes[2].

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Abbildung 4. Liegen drei Metallkugeln, die unter Hochspannung aufgeladen wurden, nahe beieinander, so rotieren sie. Dies deutet auf ein intrinsisches statisches makroskopisches Spinfeld.

In Abbildung 4 wird anscheinend demonstriert, dass statische Ladungen die Quelle von Spinfeldern bilden können. Die physikalische Natur solcher Ladungen erweist sich dabei als eine Frage von grundlegender Bedeutung.

A. D. Kirsch hat in einem Aufsatz von 1987[3] darauf hingewiesen, dass die Spinpolarisation eine bedeutende Rolle bei der Streuung von Strahlen aus geladenen Teilchen spielt. Die parallele und die antiparallele Strahl-/Targetpolarisation führen zu völlig unterschiedlichen Streupfaden der Teilchen. Dies deutet darauf hin, dass neben der Coulomb-Streuung eine weitere Wechselwirkung existiert. Für LENR ist dies eine wichtige Erkenntnis. Die Coulomb-Abschirmung allein reicht als Instrument für die Katalyse nicht aus.

Bekannt ist auch, dass sich Ortho- und Parawasserstoff unterschiedlich verhalten, zum Beispiel bei Diffusionsversuchen. Das heißt, die parallele oder antiparallele Orientierung der Protonen in einem Wasserstoffmolekül führt zu ausgesprochen unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften. Selbst parallele Laserstrahlen ziehen sich gegenseitig an oder stoßen sich ab, wenn sie zirkular polarisiert sind[4]. Dieses Experiment weist erneut auf das Vorhandensein eines dritten Feldtyps bei der transversalen elektromagnetischen Strahlung hin.

Martini und seine Mitarbeiter[5](a,b) fanden heraus, dass eine Scheibe, die aus einem starken Permanentmagneten besteht, ununterbrochen über einem Supraleiter rotiert. Wird sie auf die Temperatur von flüssigem Stickstoff abgekühlt, stoppt die Rotation. Zurückzuführen ist dies wahrscheinlich auf einen Phasenübergang zweiter Ordnung eines noch unbekannten Typs, bei dem es sich um ein Spinfeld handelt, das einen Permanentmagneten umschließt. Dies ist, wie von einigen Skeptikern vermutet, jedoch kein thermohydraulischer Effekt, denn dieser kann überhaupt keine Rotation hervorrufen.

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Abbildung 5. Permanentmagnete rotieren ununterbrochen über einem supraleitenden Material.
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Abbildung 6. Zwei auf unterschiedliche Weise gewickelte Mikromagnete zeigen eine Abweichung in ihrer Induktivität.

Abbildung 6 zeigt einen weiteren Versuch des Autors, in filigranen Spulen mit einem Durchmesser von 20 bis 40 µm ein Spinfeld nachzuweisen. Dargestellt sind eine ultradünne „Spin“-Spule sowie eine zweiadrige „Spin“-Spule. Die Idee war, zu untersuchen, wie diese Spule auf einen abrupten Übergang reagiert. Die Steuerspule war von gleicher Länge, aber auf der zweiten Hälfte in zweiadriger Weise linksherum gewickelt. Tatsächlich gab es zwischen den beiden Verfahren eine kleine, aber merkliche Frequenzdifferenz. In der fortlaufenden Spule wurde die Energie in Form von Spinfeldenergie gespeichert, während sich in der zweiadrigen Version die beiden unterschiedlich gewickelten Spulen in ihrer Wirkung gegenseitig aufgehoben haben, so wie eine zweiadrige Spule auch keine magnetische Energie speichern kann. Die Idee hinter diesem Test bestand darin, den Unterschied zu überprüfen, den es zwischen beiden Varianten hinsichtlich der Spinfeldinduktivität gibt. (Siehe Abbildung 6.)

Alle hier aufgeführten veröffentlichten unabhängigen Testergebnisse haben nicht ausgereicht, um die Physiker des Mainstreams zu überzeugen. Die ingenieurtechnische Seite der Spinfelderzeugung gestaltet sich in der Tat sehr schwierig, mit einer Ausnahme – der Biologie. In der Biologie stellt die Ladungsrotation den Normalfall dar, und nicht die Ausnahme.

Es gibt da eine bereits vergessene experimentelle Arbeit von W. H. Bostick und anderen über die Generierung von rotierenden Plasmawirbeln (dem sogenannten Spinfeld). Erzeugt wurden die rotierenden Plasmafilamente in den äußeren Magnetfeldern eines beschleunigten Plasmas[6]. Sie erwähnten, dass auch von Mather und Kolesnikov eine starke Erzeugung von Neutronen beobachtet, diese Forschungslinie aber nicht weiterverfolgt haben.

Darüber hinaus haben J. W. Mather und A. H. Williams vom Los Alamos National Laboratory vermerkt[7], dass in einer frühen transienten Phase des Entladungsplasmas Wirbel (Filamente) beobachtet wurden, die in den stationären Phasen jedoch wieder verschwunden sind. Dies stimmt mit unserer (in Teil 1 veröffentlichten) Darstellung überein, wonach im Verlauf eines abrupten Übergangs durch Induktion ein rotierendes Spinfeld erzeugt wird.

Und es gibt da noch einen weiteren ungewöhnlichen Gasentladungstest, der auf die Existenz eines großen realen Spinfeldes schließen lässt, welches der Mainstreamphysik noch nicht bekannt ist.

Ein unabhängiger ungarischer Forscher, Sandor Szabo, entwickelte eine Wechselstromentladung, bei der sich die fast 2 Meter lange positive Entladungssäule zu einer dicht gewundenen Spirale aufgewickelt hat.

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Abbildungen 7a und 7b. Experimente von Szabo, die auf ein dynamisches Spinfeld hinweisen. Ein gepulstes elektrisches Feld erzeugt in einem Entladungsprozess eine kontinuierlich rotierende, spiralförmige positive Säule. Bei Verwendung einer konischen Röhre zeigt sich die axiale Eigenrotation.

Die Entladung wurde mittels gepulster, einseitiger Spannungsimpulse mit einer Frequenz von etwa 10 kHz und bei einem Luftdruck von etwa 40 Torr von einem Relaxationsoszillator angetrieben. Die spiralförmige Entladung ist etwa 2 m lang und rotiert entlang ihrer Achse. Daneben gibt es noch eine konische, mehrfach verzweigte Entladung, die ebenfalls axial rotiert. Die Drehrichtung ergibt sich aus der Antriebsfrequenz. Dieser neuartige Typ einer gepulsten Fadenentladung wurde von Nikola Tesla in den 1890er Jahren beschrieben und seither nicht mehr repliziert.

Theoretische Betrachtungen

Der Leser sollte sich mittlerweile mit der aktuellen Betrachtungsweise der Symmetrie vertraut gemacht haben.

Ein statisches Elektron ist die Quelle für ein elektrisches Feld E, also ein polarer Vektor oder Tensor vom Rang 1.

Das Elektron ist auch die Quelle für ein magnetisches Dipolmoment, sofern es statisch ist, erzeugt aber einen magnetischen Induktionswirbel B, wenn es sich entlang einer geraden Linie bewegt. Die Ausrichtung des Dipolmoments in parallele Positionen führt zu Dauermagneten. Und dies ist nicht auf Eisen, Nickel und Cobalt beschränkt, denn es gibt auch unter den Kunststoffen solche, die schwach ferromagnetisch sind. Die Sache ist die, dass es bei Elektronen zu einer Ausrichtung ihrer magnetischen Dipole kommen kann. Auch beim Induktionsfeld handelt es sich um einen Vektor, allerdings um einen axialen, und damit um einen Tensor vom Rang 1. Ein Elektron (oder auch ein Proton) besitzt einen Eigenspin, auch Drehimpuls genannt. Selbst statische, nichtkompensierte elektrische Ladungen erzeugen aufgrund ihres makroskopischen Spinfeldes ein Drehmoment.

Für die Symmetrie spricht folgendes Argument: Ausgerichtete, parallele Spins müssen, so wie bei einem Stabmagneten, über ihre eigenen Spinfelder verfügen. Bernstein und Laststein (Magnetit) weisen natürliche elektrische und magnetische Felder auf, inmitten von festen Stoffen. Eine solche vergleichsweise starke, erstarrte Quelle von Spinfeldern in einem massiven Metallgitter existiert bislang nicht – noch nicht.

Verfügt ein Elektron über einen Spin als innewohnendes Merkmal, so wie eine elektrische Ladung und einen magnetischen Dipol, muss auch ein dazugehöriges permanentes Spinfeld vorhanden sein. Erzeugt werden kann dieses über die Ausrichtung von Spins und/oder über die Rotation von Elektronen oder Dipolen hoher Dichte, die auf einer Scheibe festgehalten werden. Es handelt sich hierbei um eine schwache Spinfeldquelle, vielleicht aber gerade ausreichend, um die Spins von Nukleonen und Elektronenhülle in eine permanente Ausrichtung zu versetzen, wie die einer festen Platte. Ein solches Experiment könnte die Paritätsverletzung während des Betazerfalls beeinflussen. Es sind biologische Experimente bekannt, die der Beeinflussung der Wachstumsgeschwindigkeit von Samen dienen oder der Überprüfung, ob dieses Feld die Ablenkung eines Elektronenstrahls bewirkt, usw.

Vom Prinzip her ist es möglich, eine solche Festkörperspinquelle zu realisieren: beispielsweise aus Deuteronen, die über einen Spin von 1 verfügen. Allerdings lässt sich flüssiges Deuterium bei Raumtemperatur nicht zu einer Platte verfestigen. Eine geeignetere Methode besteht darin, gefrorenes deuteriertes Ethanol oder andere deuterierte feste Kohlenhydrate herzustellen, jedoch besitzt [math]^{12}_{\hspace{2mm}6}C[/math] einen Kernspin von null und eine Elektronenhülle mit null Spin.

Es gibt andere Kerne mit einem höheren Spin – wie etwa [math]^{49}_{22}Ti[/math], der einen Spin von [math]7\over2[/math] aufweist, aber schwer zu isolieren ist. Doch [math]^{27}_{13}Al[/math] ist stabil und weist einen Spin von [math]5\over2[/math] auf. Dieser Kern kann in einen spinpolarisierten Zustand eingefroren werden, während er in einem externen Spinfeld aus seinem geschmolzenen Zustand heruntergekühlt wird. (Dieses letztere Feld kann durch rotierende Ladungen erzeugt werden, zum Beispiel auf polarisiertem Bariumtitanium BaTi). Schon allein die Überlegungen zur Symmetrie weisen auf praktikable Methoden zur Erzeugung spinpolarisierter Massenmaterialien hin. Eine ähnliche, aber weniger praktikable Überlegung führte zu den Arbeiten von M. Evans und J. P. Vigier[8], deren zweibändiges Werk die theoretische Existenz eines Spinfeldes unterstellt. Sie bezeichnen es als die dritte magnetische Komponente [math]B^{(3)}[/math]. Leider liefern sie keinen praktischen Hinweis darauf, wie Festkörper mit einem permanenten Spin geschaffen werden können oder wie solche durch Spins polarisiert werden können. In den Physiklehrbüchern werden Elektrete und Permanentmagnete im Allgemeinen als makroskopische Quanteneffekte diskutiert, nicht aber spinfeldtragende Festkörper. In der Tat gibt es im Rahmen der Maxwellschen Elektrodynamik keinen Raum für makroskopische Spinfeldeffekte.

Mehr, wenn auch nicht viel mehr, wird über die möglichen physikalischen Effekte von magnetischen Monopolen und magnetischen Strömen geschrieben, die hier später noch besprochen werden.

Spinfelder und praktische Anwendungen von LENR

Obwohl die Diskussion um die erweiterte Elektrodynamik noch nicht abgeschlossen ist, kommen wir nun zu den praktischen Anwendungen von LENR, darunter auch dazu, wie sie sich dies in der Natur darstellt.

Die einfachste praktische Anwendung eines Spinfeldes besteht in der Verwendung rotierender geladener Staubteilchen in einem Temperaturbereich von etwa 1000 °C bis 2000 °C (oberhalb der Parkhomov-Grenze).

Zusammen mit seinen Mitarbeitern hat der Autor etwa 20 solcher Reaktoren gefertigt, in denen feine (1 < d < 40 μm) Staubpartikel in schwach ionisiertem Plasma in Schwingungen versetzt wurden, gewöhnlich bei Atmosphärendruck oder im Druckbereich von 0,1 bar < p < 1,5 bar. Als geeignete Methode zur Erzeugung oszillierenden Plasmas wurden in diesen Experimenten Mikrowellen zur Anwendung gebracht. Das Plasma befand sich in einem elektromagnetischen Metallhohlraumresonator, der als TM-Wellen- (transversal-magnetische Wellen), als TE-Wellen- (transversal-elektrische Wellen) oder als gemischter Stehwellenhohlraum ausgelegt war. Diese Hohlräume waren anfänglich rechteckig, später zylindrisch und schließlich kugelförmig, was unter dem Gesichtspunkt der thermischen Reflexion die beste Wahl darstellte. Im Inneren dieses Metallresonanzhohlraums befand sich ein akustischer Resonator, der zuweilen mit Löchern – röhrenförmig oder kugelförmig – versehen war, um so die Erzeugung abgestimmter harmonischer akustischer Schwingungen bei multiplen Frequenzen zu ermöglichen.

In diesen akustischen Quarzresonator wurden die Staubpartikel eingebracht und sodann die Plasmabildung eingeleitet, indem ein dünner Graphitstab durch Mikrowellen zur Funkenbildung angeregt wurde. Im Laufe der Jahre wurde dazu eine Reihe von Testergebnissen veröffentlicht[9].

Das rätselhafteste Ergebnis dieser Tests bestand in der allgegenwärtigen Menge an Transmutationen schwerer Kerne, selbst oberhalb des Eisen-Nickel-Grundniveaus der Kernbindungskräfte.

Zwei dieser Reaktoren sind in den Abbildungen 8a und 8b dargestellt, bei denen lediglich der äußere elektromagnetische Hohlraumresonator aus Metall zu sehen ist.

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Abbildungen 8a und 8b. Zwei unterschiedliche Staubfusionsreaktoren, die vom Team des Autors gefertigt wurden.

Während des gesamten nahezu jahrzehntelangen Forschungs- und Entwicklungsprozesses fand sich bei einer üblichen Eingangsleistung von etwa 800 W nur eine geringe Spur einer weichen Röntgenstrahlung. Bei viel höheren Eingangsleistungen von etwa 1,5 bis 2 kW zeigten sich auf einem versiegelten Schwarz-Weiß-Film einige belichtete Spuren, jedoch von bescheidener Intensität.

Dies bedeutete, dass die Fusion ohne eine vollständige Ionisierung stattgefunden hat. Es bestand somit keine Notwendigkeit, die Elektronenhüllen der fusionierenden Kerne wie bei einer thermonuklearen Fusion abzustoßen.

Es handelte sich um eine Art „Tunneleffekt“, der schwere Kerne miteinander fusionieren ließ, während beide Elektronenhüllen der fusionierenden Kerne erhalten blieben. Auf diese Weise fusionierten die Elektronen der inneren K- und L-Schale der Atome genauso wie ihre entsprechenden Kerne. Und das war die Regel, nicht etwa die Ausnahme. Darüber hinaus wurde bei diesen Experimenten nicht viel Wärmeenergie freigesetzt. Normalerweise wurde im Luftplasma mit zur Schwingung gebrachtem Graphit- oder Kohlestaub getestet.

Bei Verwendung von reinen Graphitstaubpartikeln in Luft entstanden alle möglichen Kombinationen von Kernen[9](Seite 20), als da wären

[math]^{12}C + \; ^{12}C \to \; ^{24}Mg \; ; \; ^{16}O + \; ^{16}O \to \; ^{32}S \; ; \; ^{12}C + \; ^{15}N \to \; ^{27}Al [/math]; und in anderen Experimenten auch [math]^{15}N \; + \; ^{16}O \; \to \; ^{31}P [/math] … und so weiter.

Diese Ergebnisse haben Folgendes nahegelegt:

a) Die Transmutation erfolgt zwischen dem ionisierten Gas und der Oberfläche des Staubteilchens, wie bei den Reaktionen zwischen Kohlenstoff und Sauerstoff oder zwischen Kohlenstoff und Stickstoff.

b) Die Transmutation erfolgt ebenfalls zwischen den Kernen der Luft (jedoch niemals in Abwesenheit von Kohlenstoffstaub, was dem Staub eine katalytische Wirkung zukommen lässt).

c) Die Transmutation erfolgt auch zwischen den Atomen des Staubteilchens, wie etwa [math]C + C[/math].

d) Da auch schwere Elemente wie Phosphor entstanden sind und es dafür eines zusätzlichen Neutrons bedurfte, welches aus der Kombination eines Elektrons und eines Protons gewonnen werden kann, ist möglicherweise auch Wasserstoff (aufgrund der Feuchtigkeit) am Fusionsprozess beteiligt.

Das Ausbleiben einer übermäßigen Freisetzung von Fusionsenergie hat Dan Szumski mit dem Prinzip der kleinsten Wirkung begründet, wonach die Überschussenergie eines Fusionsprozesses lokal aufgebraucht wird für die sofortige Bildung eines Neutrons als einem energieverbrauchenden Produkt.

Das rotierende geladene Staubteilchen als Katalysator

Der oben beschriebene Prozess katalysiert die LENR-Fusion auf drei verschiedene Weisen:

1) Die Bereitstellung einer Coulomb-Abschirmung durch ein übermäßig aufgeladenes Staubteilchen liefert den höchsten Wert einer Ladungsdichte, der derzeit mit technischen Methoden erzielt werden kann[10]. Bei einem stationären Plasma hängt die Anzahl der von einem Teilchen eingefangenen Elektronen von dessen Radius ab. Während einer Sekunde der Bestrahlung werden bei einer Teilchengröße von 1, 10 und 100 Mikrometer 250, 25 000 bzw. 2,5 ∙ 106 Elektronen absorbiert. Bei transienten Staubschallwellen liegt die geschätzte Ladungsdichte sogar noch um Größenordnungen höher.

2) Die Temperatur des Plasmas und der Staubteilchen beträgt mehr als 1000 °C und liefert somit thermische Neutrinos von niedriger Energie, wie sie für die Fusionsreaktionen benötigt werden, um deren Parität aufrecht zu erhalten – ein von Parkhomov aufgestelltes Kriterium[11].

3) Aufgrund von Turbulenzen und Kollisionen rotieren die elektrisch geladenen Staubpartikel mit einer sehr hohen Winkelgeschwindigkeit (bei einer zufälligen räumlichen Verteilung). Die Rotation hochgradig geladener Teilchen erzeugt ein Spinfeld, während die Translationsschwingung der rotierenden geladenen Teilchen zusätzlich Torsionsfelder erzeugt.

Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Spinfelder der Kerne und die der ionisierten Hülle dazu beitragen, benachbarte Atome (ionisiert oder nicht ionisiert) auszurichten, sie zueinander zu führen und zum Fusionieren zu bringen. Eine Analogie hierzu besteht darin, dass sich Eisenfüllungen in einem externen Magnetfeld ausrichten, sich also polarisieren und gegenseitig anziehen.

Bei der Rotation von hochgradig aufgeladenen Staubteilchen handelt es sich also nicht nur um einen Nebeneffekt, sondern um einen wesentlichen Bestandteil des Fusionsprozesses. Die Rotation und das Spinfeld (und vielleicht auch die Torsion) gehören zu einem katalytischen Fusionsprozess, der das Wesen eines LENR-Prozesses ausmacht. Neben dem in Teil 1 beschriebenen LENR-Prozess, der durch kondensierte Plasmoide katalysiert wird, ist dies also eine weitere Art von katalytischem Prozess – und es ist die in der Natur am häufigsten anzutreffende Form.

Die Staubaufladung findet ohnehin in schwach ionisiertem, stationärem Staubplasma statt. Die Staubaufladung kann jedoch durch oszillierende akustische Resonanzschwingungen um Größenordnungen verstärkt werden, was als akustische Staubwellenresonanz bezeichnet wird.

Die Aufladung von Staubteilchen an deren Oberfläche ist auf die extrem unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Elektronen und die sehr schweren Staubteilchen zurückzuführen. Dieser Aufladungsprozess hat sich bei einem selbstorganisierenden „kristallinen Staubplasma“ bestens bewährt.

Diese Staub-Elektronen-Verteilung, wie sie in Abbildung 1 der Referenzen 9a und 9b dargestellt ist, weist eine Dynamik auf, und auch die Staubteilchen rotieren so, wie Felix Ehrenhaft dies schon in den 1930er Jahren festgestellt hat. (Dieser Punkt wurde im Teil 1 behandelt).

Aufgrund des lokalen thermischen Rauschens sowie der Kollisionen verändert sich die Richtung der Rotationsachse willkürlich. Allerdings ist die räumliche und zeitliche Auflösung von Hochgeschwindigkeitskameras derzeit einfach noch nicht gut genug, um diese zu erfassen.

Staubkatalysierte LENR in der Natur

Geladene rotierende Teilchen durchziehen das gesamte Universum. Sie finden sich in den von Staubwolken umhüllten Sternen und ebenso in allen Arten von Leben, wie z. B. dem lebenswichtigen Enzym ATPase (Adenosintriphosphatase), in dem ein rotierender Nanomotor aus sieben bis neun Protonen arbeitet. Ohne rotierende Ladungen entsteht also in den Sternen keine Energie und steht dem Leben keine Energie zur Verfügung. Daher bilden der Spin und andere verwandte Felder überall in der Natur den Schlüssel für das Leben und die Energie.

Im weiteren Verlauf dieses Aufsatzes werden wir den Spin und verwandte Felder diskutieren. Es wird darauf verwiesen werden, dass der Ort, an dem unsere Sonne (so wie alle anderen Sterne auch) ihre Energie produziert, augenscheinlich die Sonnenkorona ist. Möglicherweise sind es die Staubpartikel, die die Energieproduktion der Quasare in den staubigen Wolken des Universums antreiben und dabei im Infrarotbereich eine extreme Menge an Energie freisetzen. (Die Quasare sind die hellsten Objekte in der Natur. Jeder von ihnen setzt so viel Energie frei wie Millionen von Galaxien.)

Aufgeladenes heißes Staubplasma wandelt bei Vulkanausbrüchen ebenso wie in pyroklastischen Staubwolken und in weitaus geringerem Maße bei Blitzeinschlägen Elemente in andere um.

Zum Rätsel um die Sonnenkorona: In der gängigen Sichtweise der Astronomie stellen alle Sterne ionisierte Gaskugeln aus Wasserstoff dar, die durch die Schwerkraft zusammengehalten werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Energieerzeugung in dem extrem heißen, unter hohem Druck stehenden Kern stattfindet, wo das Lawson-Kriterium für die Kernfusion erfüllt ist. Dieses Modell bildet auch den heiligen Gral der kontrollierten thermonuklearen Fusion, das auch von allen Vorrichtungen mit Trägheits- und magnetischem Einschluss übernommen wird – allerdings versagen diese ständig. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass dieser Prozess sich in der Natur so überhaupt nicht ereignet.

Es existieren zwei fundamentale und mehrere untergeordnete Beobachtungen, die dem Modell von der „Sonne als der heißen Fusionsenergiequelle“ entgegenstehen:

a) Die Temperatur der Sonnenkorona beträgt, obwohl weit von der Sonnenoberfläche entfernt, etwa 4 Millionen °C, während die Temperatur der Sonnenoberfläche nur 7000 °C beträgt. (Siehe Abbildung 9).

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Abbildung 9. Die Temperatur der Sonnenkorona als Funktion der Entfernung von der Oberfläche. Man beachte die logarithmische Skala sowie die Tatsache, dass sich der Trend bis hin zu 5 Millionen Grad fortsetzt (nicht dargestellt).

b) Die Leistungsabgabe der Sonne ist nicht konstant: Es bestehen Zyklen mit einer Dauer von 11 Jahren, die sich anhand der Sonnenfleckenaktivität nachweisen lassen.

Unsere Sonne ist im Vergleich zu anderen Sternen sehr ruhig. Es gibt Sterne, deren Leistung innerhalb eines Tages stark variiert. Aufgrund von starken Rotationen und dergleichen gibt es sogar einen ringförmigen Stern und einen länglichen Stern. Es gibt auch viel größere und auch viel kleinere Sterne, und ebenso solche, die heißer oder kälter sind. Im Detail lässt sich jedoch nur unsere Sonne studieren. Deutlich zu erkennen sind die heiße Sonnenkorona, der Sonnenwind mit seiner hohen Geschwindigkeit und die variierende Energieabgabe (Sonnenaktivität).

Es geht hier nicht um ein simples langweiliges theoretisches Problem, sondern um mehr: Erhöht sich die Leistung unserer Sonne nur um ein halbes Prozent, würde das den äquatorialen Teil unseres Planeten schlichtweg auslöschen. Sollte die Leistung nur um ein halbes Prozent zurückgehen, käme es dagegen zu einer neuen Eiszeit, sodass nur noch die Mittelmeergebiete bewohnbar wären, denn Skandinavien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland würden sich wieder unter einer dicken Eisschicht befinden.

Auch wenn wir der Ausgangsleistung ingenieurtechnisch nicht beikommen werden, ist es doch besser, sich mit den Grundprinzipien auszukennen.

Für eine Erklärung, warum die Korona mehr als tausendmal so heiß ist wie die Oberfläche der Sonne, bieten sich fünf Wege aus diesem Mysterium an:

1) Die Beobachtungen und das Datenmaterial sind schlichtweg falsch. (Die Parker-Sonde hat erst vor Kurzem damit begonnen, Daten aus der Korona zu sammeln.)

2) Der Energieerhaltungssatz ist für die Korona nicht gültig.

3) Die Gesetze zur Wärmestrahlung und zur Wärmeleitung sind falsch. Infolgedessen ist die Temperatur viel höher, wenn man sich von der Energiequelle wegbewegt (eine Verletzung des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik, Punkt 2 in verkappter Form).

4) In der Sonnenkorona gibt es eine unbekannte Energiequelle.

5) Die Ionisierung von Eisenatomen in der Sonnenkorona (die Quelle für Temperaturabschätzungen) unterliegt in der Korona einer ganz anderen Quantenmechanik als hier auf der Erde.

Die Solarspezialisten des Mainstream haben sich für Punkt 3 entschieden. Dieser Autor verfügt über ein belastbares Modell für Punkt 4. Es basiert auf dem einströmenden interplanetaren Staub, der von der Masse der Sonne angezogen wird.

A. R. Choudhuri, Autor des Buches „Nature's Third Cycle“[12], behauptet auf Seite 195:

Das heiße Gas in der Korona und der aus der Sonne ausströmende Photonenstrom interagieren in nur sehr geringem Maße miteinander. Sie sind weit davon entfernt, ein thermodynamisches Gleichgewicht herbeizuführen. Daher kann der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik auf diese Situation nicht in der üblichen Weise angewendet werden.

Dazu nur eine kurze Randbemerkung: Dasselbe (falsche) Argument wird in der Biologie verwendet, um die Tatsache hinweg zu erklären, dass komplizierte, gut organisierte Strukturen von niedriger Entropie aus winzigen Samen und zufälligen Umgebungsmaterialien (Wasser, CO2 und Licht) hervorgehen.

Das wahre Problem mit der Erklärung nach dem Motto „die Gesetze gelten hier nicht“ steckt in dem Modell einer gasförmigen Sonne. Ein einzelner Forscher, P. M. Robitaille von der Ohio State University, stellt in einem erschöpfenden, faktenbasierten Artikel[13] alle Grundlagen in Frage, worin Folgendes festgestellt wird:

a) Da die Sonnenoberfläche scharf und eindeutig ist, handelt es sich bei der Sonne nicht um ein Gas, sondern um eine Flüssigkeit.

b) Da die Sonne flüssig ist, ist sie nicht komprimierbar, leitet (stützt) aber elektrische Ströme und erzeugt Magnetfelder, denen ein Gas nicht standhalten kann.

c) Da die Sonne flüssig ist, ist sie unkomprimierbar und kann kein Schwarzes Loch bilden, und somit ist die Bildung von Schwarzen Löchern ein Mythos.

d) Aufgrund des bisher Dargelegten wird der kritische Druck zur Erfüllung des Lawson-Kriteriums für Heiße Fusion nie erreicht, und der Kern der Sonne (oder jedes anderen Sterns) kann keine durch Gravitation verursachte thermonukleare Fusion erzeugen. Das wiederum bedeutet, dass eine Heiße Fusion in der Natur nicht stattfindet.

Kein Wunder, dass die sachlich vernichtende Kritik an der Mainstream-Sonnenforschung zensiert wurde und nicht in ihren Zeitschriften veröffentlicht werden durfte. Die Wissenschaft als begutachtete Institution hat die Wissenschaft als Beobachtungsmethode überwunden.

Ich möchte die Leser dazu ermutigen, die Sonne durch ein verrußtes Glas zu betrachten. Wenn eine scharfe Kontur zu sehen ist, dann handelt es sich nicht um Gas, sondern um kondensierte Materie, um flüssigen Wasserstoff von 6000 bis 7000 °C, und das bis hinunter zum Grund. Wenn dies zu erkennen ist, dann erhitzt die heiße Sonnenkorona die flüssige Sonne, die sie in Form von Wärme und dem Fluss schneller Elektronen sowie langsamerer Protonen abstrahlt.

Im Lichte einer Sonne im Modell der kondensierten Materie nach Robitaille ist das Modell einer gasförmigen Sonne grundlegend fehlerhaft, da es nicht in der Lage ist, den Ursprung von Magnetfeldern als auch den von Sonnenflecken mit ihrem 11-jährigen Zyklus korrekt vorherzusagen.

Robitaille ermittelte 40 auf Beobachtungen gestützte Tatsachen, von denen die meisten das Modell des gasförmigen und damit komprimierbaren Plasmas negieren, das Modell des kondensierten (flüssigen) Plasmas jedoch bestätigen. Diese Beobachtungen werden von Robitaille in sieben Hauptgruppen eingeteilt, von denen hier sechs hervorgehoben werden sollen:

Plancksche Beweislinie, zum Beispiel das Sonnenspektrum. Das optische Spektrum unserer Sonne ist kontinuierlich, wie das von fester kondensierter Materie, von einem Schwarzkörper. Aus diesem Grund sehen wir alle Farbschattierungen aller Farben. Einzelne atomare Gase emittieren nur einige wenige sehr deutliche, scharfe Frequenzen. Wäre die Sonne ein Gas, könnten wir nur einige Farben sehen, nämlich jene, die von Wasserstoff und Helium emittiert werden.

Spektroskopische Beweise wie das UV-Licht, die Röntgenstrahlung, die Wasserstoffemission, die koronale Emission.

Strukturelle Beweise wie der solare Kollaps, die solare Dichte, ihre Abflachung, Rotation und chromosphärische Form.

Dynamische Beweise wie die Oberflächenaktivität, der solare Dynamo, koronaler Regen, koronale Schleifen und der Sonnenwind. Der schnelle Sonnenwind liegt im Bereich von 400 bis 800 km/s bei einer Dichte der Protonen von 2,5/cm3 und einem Teilchenfluss von 1,9 ∙ 108 / cm2∙s, um nur einmal die wichtigsten Beweise anzuführen.

Die Beobachtungen belegen, dass es sich bei der Sonne (und anderen Sternen) um flüssigen Wasserstoff handelt, der durch die starke Gravitation komprimiert wird. Die daraus resultierenden Folgen sind jedoch für die Sichtweise des Mainstreams inakzeptabel: Im Kern kann es zu keiner thermonuklearen Fusion kommen, da dieser sich im flüssigen Zustand befindet und nicht komprimiert ist.

Blasenmodelle, außen eine dünne Flüssigkeit und im Inneren Gas, führen nicht zu einem stabilen Zustand. Jede Störung kann die Flüssigkeitshülle zum Platzen bringen. Ein Kompromiss ist nicht möglich!

Die unerwünschte Folge einer Sonne aus kondensierter Materie (einer Flüssigkeit) lautet: Es bleibt kein bekannter Mechanismus zur Erzeugung von Fusionsenergie übrig, so dass die Wissenschaftler das Bild von Narren abgeben könnten. Außerdem würde der Vorwand für die teuersten Experimente in der Physik – die Heiße Fusion – augenblicklich seine Glaubwürdigkeit verlieren. Es steht also mehr auf dem Spiel als nur irgendein Prestige.

In der Tat kann die künstliche Heiße Fusion nur in einer einzigen realisierbaren Form bestehen: der durch eine energiereiche Schockwelle ausgelösten, entweder durch eine Fusionsbombe (H-Bombe) oder durch Laserstrahlen, Röntgenstrahlen oder Ähnliches – also durch Trägheitseinschluss.

Es ist kein Zufall, dass die Arbeiten von Robitaille von den gängigen astrophysikalischen Fachzeitschriften zensiert werden, lassen sie doch die Blindheit der Astrophysiker erkennen. Das ist für uns gefährlich, denn so verlieren wir die Fähigkeit, einen wichtigen Faktor im Zusammenhang mit dem Klimawandel vorauszuberechnen.

Der staubkatalysierte Prozess in der Sonnenkorona ähnelt dem der zuvor diskutierten katalytischen Fusionsreaktoren. In den technischen Parametern zeigen sich jedoch Unterschiede, wie in Tabelle 1 dargestellt.

Tabelle 1 Sonnenkorona Staubfusionsreaktor
Staubquelle einfallender interstellarer kosmischer Staub Staub hoher Dichte als Eingangsmaterial
Druck sehr niedrig – nahezu Vakuum Atmosphärendruck
Plasmaquelle die Sonnenoberfläche Ionisierung durch Mikrowellen
Zeitlicher Modus stationärer Zustand transient, resonant, auf unterschiedlichen Frequenzen
Winkelgeschwindigkeit sehr hoch, da Rotation nahezu im Vakuum moderat und rückläufig durch Dissipation im Plasma
Typ der fusionierenden Kerne nur leichte Kerne alle Kerne

Somit findet LENR in der Sonnenkorona auf der Oberfläche rotierender Staubpartikel in folgender Weise statt: Sehr schnelle Elektronen, die von der Oberfläche der Sonne emittiert werden, werden von den einfallenden Staubteilchen adsorbiert. Dadurch entstehen elektrisch geladene rotierende Teilchen. Das rotierende Teilchen weist daher drei Felder auf:

  • Ein elektrisches Feld, das sich aufgrund der eingefangenen Elektronen direkt unter der Oberfläche des Staubteilchens aufbaut. Das so entstehende elektrostatische Feld bietet eine Coulomb-Abschirmung für den LENR-Prozess.
  • Ein schwacher magnetischer Dipol, der durch die Rotation der geladenen Staubpartikel erzeugt wird.
  • Ein relativ starkes lokales Spinfeld.

Einfallende, aber langsamere Protonen aus dem Sonnenwind werden von der Staubteilchenoberfläche angezogen und können neutralisiert und an der Oberfläche absorbiert werden oder durch [math]p \; + \; e^- + \; ν \; + 0,7 \, MeV \to \; ^1_0n[/math] ein Neutron bilden. Später bildet das Neutron mit einem Proton, das unter der Oberfläche des Staubteilchens eingefangen wird, Deuterium (Storms-Zyklus von LENR).

Durch die Erzeugung von Spinfeldern eröffnen sich auch andere Reaktionswege: wie etwa [math]p + p \to d + e^+ + ν[/math]. Es handelt sich dabei um eine durch ein Spinfeld katalysierte Reaktion aufgrund der Coulomb-Abschirmung durch die dichte Elektronenwolke auf dem Staubteilchen und der Fähigkeit des durch Rotation erzeugten Spinfeldes zur Paarbildung.

Glücklicherweise lässt sich letzteres Reaktionsmuster in mit Wasserstoff gefüllten Staubfusionsreaktoren überprüfen.

Da der Spin der Kerne geringer ist als der eines umkreisenden Elektrons, ist ein im Entstehen begriffenes Wasserstoffatom plus ionisierte Protonenreaktion um einiges wahrscheinlicher als eine Reaktion zwischen vollständig ionisiertem Wasserstoff (Protonen).

Alles in allem ist beim LENR-Prozess auf rotierenden geladenen Staubteilchen der Sturz in die Sonne der wahrscheinlichste Zeitpunkt für eine Energieerzeugung. Dies stellt einen echten katalytischen Prozess dar. Das staubkatalytische Modell kann sowohl im Labor (mittels Staubfusionsreaktoren) als auch in der Natur überprüft werden.

Die grundlegende Behauptung dieses Dokuments besteht darin, dass es ohne Staub zu keiner Erzeugung von Fusionsenergie kommt und dass die Energieausbeute sich proportional zur Staubdichte verhält. Die Energieausbeute von Sternen variiert mit den Schwankungen in der Dichte des interstellaren Staubes.

Die Sonnenflecken

Da die Energieproduktion von der Menge des eingehenden Staubflusses und des ausgehenden Protonenflusses abhängt, ist sie empfindlich gegenüber externen Störungen. Dabei wird die Staubdichteverteilung um die Sonne durch planetarische Störungen beeinflusst, die auf die Anordnung der massiven Gasplaneten – wie etwa Saturn, Uranus und Neptun – zurückzuführen sind. Das Massenverhältnis der Planeten gegenüber der Sonne beträgt etwa 1:300 000. Somit haben die leichten Planeten keinen direkten Einfluss auf die Sonnenmasse, da sich Masseverluste verbieten. Dieses Massenverhältnis entspricht dem zwischen einer Mücke und einem Hund, wobei der Hund wiederum als weiche kondensierte Materie betrachtet wird.

Die Masse des einfallenden Staubs und seine Beweglichkeit sind jedoch ohnehin dem gravitationsbedingten Einfluss der Planeten ausgesetzt. Das heißt, die Anordnung der Hauptplaneten im Rhythmus von 11 Jahren ist aufgrund der inneren Reibung der Sonnenmasse nicht in der Lage, diese in Schwingung zu versetzen. Was durch die Bewegung der großen Planeten aber sehr wohl gestört werden kann, ist der Einfall der Staubmasse in die Sonnenkorona.

Überlieferungen deuten darauf hin, dass es zwischen 1645 und 1715 auf der Sonne keine Flecken gegeben hat (das sogenannte Maunder-Minimum). In dieser Zeit war das Klima auf der Nordhalbkugel so kalt, dass man es als die „Kleine Eiszeit“ bezeichnet hat. Prinzipiell ist es möglich, die Positionen der Planeten zurückzurechnen, einschließlich der Veränderungen in der Neigung der Rotationsachse der Erde (Milanković-Zyklen).

Daher kann es sich bei der Verteilung des interstellaren Staubs um einen weiteren Faktor handeln, der unser Klima beeinflusst.

Das Verständnis von der Energieproduktion in der Sonnenkorona ist für die langfristige Wettervorhersage von Bedeutung. Bisher wurde die Energieproduktion unserer Sonne implizit als Konstante betrachtet. Dies stimmt so jedoch nicht. Ein Begreifen des staubkatalysierten LENR könnte zu einer besseren langfristigen Klimavorhersage führen. Genau darum geht es bei dem Modell der Sonnenstaubfusion.

Es ist schon schwer, mit der Tatsache klarzukommen, dass eine ganze Generation von Astrophysikern ihre Arbeit auf das Modell eines gasförmigen „komprimierbaren Plasmas“ gestützt hat. In einem Modell auf der Basis eines Plasmas sind die sich selbst erzeugenden Ströme nicht aufrechtzuerhalten, da es nur durch eine externe Energiequelle aufrechterhalten werden kann!

Modelle auf der Basis von flüssigem Metall oder von weicher kondensierter Materie kommen da der Realität schon sehr viel näher. Bei einer externen Erhitzung sind Konvektionsströme des Masseflusses vom Typ Rayleigh-Bénard in der Lage, elektrische Ströme, also Magnetfelder, also Sonnenflecken hervorzurufen. Diese Flecken stehen in Zusammenhang mit der Oberflächentemperatur, und diese hängt wiederum mit der Energieerzeugung in der Korona zusammen, welche durch die in die Korona einfallenden erhitzten Staubpartikel verursacht wird.

Walter Maunder (Maunder-Minimum), ein Superintendent des Greenwich-Observatoriums, veröffentlichte 1894 und ein weiteres Mal 1922 seine Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Sonnenflecken, Klimaabschätzung und Getreidepreisen im 11-Jahres-Zyklus. Bekanntlich sind Unruhen in der Regel als Folge von hohen Lebensmittelpreisen ausgebrochen. Zwischen den historischen Hungerrevolten und der Aktivität der Sonnenkorona besteht also ein kausaler Zusammenhang, der offensichtlich auf staubkatalysierte LENR zurückgeführt werden kann. Das Gute daran ist, dass dieses Modell auf einfache Weise überprüft werden kann, und das sowohl im Labor als auch in den Annalen der Meteorologie und der Astronomie.

Die Quasare

Es ist mittlerweile bekannt, dass es sich bei den quasistellaren Radioobjekten um die mächtigsten Objekte im Universum handelt. Sie strahlen ihre Energie vor allem im Infrarotbereich ab und sind die hellsten und stärksten Energiequellen im gesamten Universum. Einige von ihnen strahlen so viel Energie aus wie Tausende von Galaxien, und dies ungeachtet ihrer bescheidenen Größe, die in etwa der unseres Sonnensystems entspricht. Die Quelle dieser stellaren Energiemenge ist bis heute ein Rätsel. Früher ging man davon aus, dass sie ausschließlich auf einen Gravitationskollaps zurückzuführen ist. Heutzutage vermutet man, dass die Ursache in massiven Schwarzen Löchern zu suchen ist. Dies ist jedoch so nicht zutreffend, denn dieses Modell beruht auf zwei unabhängigen Parametern: dem Ort und der Masse des Schwarzen Lochs.

Unserem staubkatalytischen Fusionsmodell zufolge entsteht ein Quasar dadurch, dass ein Stern auf seiner Bahn eine dichte Staubwolke durchquert. Es sind mehrere Staubwolken wie zum Beispiel die Maghallas-Wolke bekannt, bei denen es sich um Mischungen aus Sternen und Gas- sowie Staubteilchen handelt, die von letzteren dominiert werden.

Durch die hohe Energieabgabe ionisiert der Energiefluss das benachbarte Gas, wodurch sogar die Emission von Röntgen- und Gammastrahlung ermöglicht wird.

Auch hier handelt es sich um eine experimentell überprüfbare Hypothese, denn die Korrelationen zwischen Staubdichte und Sternmasse können im Rahmen von Beobachtungen miteinander verglichen werden. Die Entwicklung solcher Beobachtungen und die entsprechende Datenerhebung werden von grundlegender Bedeutung sein, soll die Möglichkeit einer staubvermittelten Energieproduktion in den Quasaren nachgewiesen werden.

Die Biologische Transmutation

Die Biologische Transmutation – eine rätselhafte und zugleich brillante Erfindung der Natur – gilt seit ihrer Entdeckung vor etwa 200 Jahren als verbotene Frucht. Sie erscheint schon auf der Ebene der „einfachen“ Bakterien und ist bei Pflanzen und selbst bei Warmblütern zu beobachten. Und bis vor Kurzem war es unmöglich, sie zu verstehen. Da war es einfacher, ihre Existenz zu bestreiten. Heute steht der Weg zur Erkenntnis wieder offen.

In diesem Abschnitt wird gezeigt, dass die Biologische Transmutation im Intermembranraum der Mitochondrien stattfindet, in der Nähe eines rotierenden Nanomotors auf Proteinbasis, der durch Protonen (das Enzym ATPase) angetrieben wird. Zudem liegt über die Zellmembran hinweg ein sehr hohes Spannungsgefälle vor, so dass die Biologische Transmutation unter den gleichen Symmetrien abläuft, wie sie im Staubplasmareaktor oder in der Korona unserer Sonne vorzufinden sind, usw. (siehe Abbildung 12c).

Hierbei muss betont werden, dass in sämtlichen Bereichen biochemischer Lebensprozesse Hunderte von Enzymen als Katalysatoren dienen. Sie durchtrennen, verbinden und formen Reagenzien dabei stets auf diskontinuierliche Weise. Doch nur ein einziges Enzym, die ATPase, fungiert als rotierender „Nanomotor“.

Ein starkes elektrisches Feld und die mit hoher Winkelgeschwindigkeit (6000 bis 9000 U/min) rotierenden Ladungen bilden die gemeinsamen Symmetrien des Complex V (Protein ATP-Synthase) und der hochgradig aufgeladenen rotierenden Staubpartikel in der Sonnenkorona. Ihre identischen Symmetrien sorgen für identische Ergebnisse: LENR. Dies führt zur Fusion von Atomkernen, selbst von solchen, die schwerer sind als die von Eisen.

Während die rotierenden Staubpartikel in der Sonnenkorona die auf Wasserstoff basierende Fusion katalysieren und so die für das Leben notwendige Strahlungsenergie erzeugen, katalysieren die rotierenden Enzyme der ATPase eine chemische Reaktion zur Erzeugung von Adenosintriphosphat, dem nahezu universellen „Energieträger“ in biologischen Zellen. Bei der Übereinstimmung von elektrischer und Spinfeldkonfiguration kann es sich in beiden Fällen nicht um reinen Zufall handeln – eher um eine effiziente technische Lösung für den jeweiligen Anwendungsfall.

Dennoch gibt es da einen Unterschied: Die Biologische Transmutation stellt möglicherweise nur ein Nebenprodukt dar, das immer dann anfällt, wenn die Umgebung dafür geeignet ist.

Der Widerstand, der einer Akzeptanz der bloßen Existenz der Biologischen Transmutation entgegengebracht wird, ist zunächst einmal verständlich, da diese vollkommen kontraintuitiv erscheint:

a) Selbst für die meisten Mitglieder der kleinen LENR-Gemeinschaft ist eine Transmutation (z. B. in einer Graswurzel) nicht denkbar, weil es dort kein Kristallgitter (wie bekanntermaßen bei Palladium), keinen Starkstrom und kein Schweres Wasser (für das Leben tödlich) gibt, obgleich schwere Elemente wie Calcium oder Eisen synthetisiert werden.

b) Für die einflussreiche Gruppe um die Heisse Fusion handelt es sich um völligen Unsinn. Wenn sie noch nicht einmal mit Wasserstoffisotopen in einem Einschluss durch ein starkes Magnetfeld (bis zu fünf Tesla) bei 50 Millionen Grad zurechtkommen, kann es etwas Derartiges wohl kaum in einem „einfachen“ Bakterium geben!

c) Für einen Biologen oder einen Biophysiker wiederum ist eine Transmutation deshalb ausgeschlossen, weil sich in der Biologie die üblichen Reaktionsenergien in der Größenordnung von 0,5 bis 1 eV bewegen und nicht in dem für Kernreaktionen charakteristischen Bereich von Megaelektronenvolt (MeV). Und da es in der Biologie keine nuklearen Tunneleffekte gibt, muss es sich somit um völligen Unsinn handeln!

Dennoch sind die experimentellen Beweise überzeugend. Jean-Paul Biberian hat zu diesem Thema einen wichtigen Übersichtsartikel geschrieben.[14]

Die ersten zuverlässigen Testergebnisse zur Transmutation erschienen schon im 19. Jahrhundert, und in etwa 20 unabhängigen Studien wurde die Realität einer Biologischen Transmutation nachgewiesen. Der bedeutendste Forscher auf diesem Gebiet war C. L. Kervran, der unter anderem die folgenden Reaktionen nachgewiesen hat:

[math]^{23}Na \; + \; ^{1}H \; \to \; ^{24}Mg \; ; \; ^{23}Na \; + \; ^{16}O \; \to \; ^{39}K \; ; \; ^{23}Na \; \to \; ^{7}Li \; + \; ^{16}O[/math] (Spaltung)
[math]^{24}Mg \; + \; ^{16}O \; \to \; ^{40}Ca \; ; \; ^{28}Si \; + \; ^{12}C \; \to \; ^{40}Ca \; ; \; ^{24}Mg \; + \; ^{7}Li \; \to \; ^{31}P[/math] … etc.

Demzufolge kommt es bei Raumtemperatur zu Fusionsreaktionen zwischen schweren Kernen (und nicht nur Isotopen des Wasserstoffs).

In eigenen Experimenten, die der Autor zusammen mit Maria Balint an einem hochauflösenden Massenspektrometer (ICPMS) durchgeführt hat, konnte die Existenz der Biologischen Transmutation in Pflanzensamen, Wurzeln und Blättern bestätigt werden.

Diese Kernreaktionen (hauptsächlich die der Fusion) können nicht ohne eine massive katalytische Wirkung ablaufen. Da die Voraussetzungen für die Bildung von kondensierten Plasmoiden in einer derartigen Zelle (oder in Bakterien) ausgeschlossen sind, scheinen das Spinfeld und das elektrische Feld um ein rotierendes ATPase-Enzym herum dafür verantwortlich zu sein.

Doch wie in der Wissenschaft üblich, sind Meinungen stärker als Fakten. Folglich werden chemische Veränderungen und solche des Isotopenverhältnisses in biologischen Systemen nicht untersucht.

Die Idee des Mainstream lautet wie folgt: das Leben = angewandte Schulbuchphysik + Schulbuchchemie. Die Meinung des Autors hierzu besagt: Leben ist → erweiterte Quantenmechanik + Physik mit allen Symmetrien in 4D + Chemie in 4D. Das bedeutet, dass Leben nach der Schulbuchwissenschaft schlicht unmöglich ist, weil Leben – selbst auf bakterieller Ebene – eine Sammlung von Rätseln darstellt, die Aufmerksamkeit verdienen. Das offensichtlichste von ihnen besteht darin, dass das Wachstum aus einem Samen (oder einem Spermium + einer Eizelle) eine weitaus komplexere Struktur erschafft als sie dem Samen eigen ist. Eine Pflanze wächst durch Sonnenlicht, Wasser und Kohlenstoffdioxid (CO2) sowie durch Elemente im Erdboden zu einem Organismus heran, der weitaus komplexer ist als das Samenkorn. Dies stellt eine eklatante Verletzung des Gesetzes von der Entropie und des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik dar.

Darüber hinaus herrscht im Größenbereich organischer Moleküle schon bei Raumtemperatur ein extremes thermisches Rauschen. Hierdurch müsste jegliche Ordnung und Struktur eigentlich erschüttert und zerstört werden. Doch ungeachtet dieses zerstörerischen Rauschens herrscht Leben, wachsen Strukturen, und alle Organellen arbeiten im perfekten dynamischen Gleichgewicht.

Was sind nun die offensichtlichsten Unterschiede zwischen der Physik des Lebens und der unbelebten Hochtechnologie (Nanotechnologie)? Das Leben zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

a) Die Chiralität des Mediums der weichen, kondensierten Materie, was in der Folge zu rotierenden Ladungen führt.

b) Der elektrische Strom wird sowohl von Ionen als auch von Elektronen befördert, jedoch ausschließlich in Form von Impulsen.

c) Das Medium des Lebens umfasst schwach ionisierte, weiche, kondensierte Materie aus Wasser und Proteinen.

d) Es bestehen ausschließlich selbstorganisierende, nichtstatische Strukturen, die von unten nach oben aufgebaut sind und sich selbst reproduzieren. Dies verstößt ausdrücklich gegen den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, denn bei allen Lebewesen handelt es sich um geordnete, entropiearme Strukturen in einer Umgebung von hoher Entropie. Dies ist der eindeutige Beweis dafür, dass in der Biologie etwas Außergewöhnliches geschieht.

e) Die Isotope (insbesondere Deuterium) sind von Bedeutung. Das Leben reagiert auf sie sehr sensibel, während sie in der Chemie keine bedeutende Rolle spielen.

f) Eine Veränderung der Spiegelsymmetrie führt zu nachteiligen, meist tödlichen Ergebnissen.

Nichts von alledem trifft auf unsere anorganische Physik zu, und auf die Maschinen, die nach den Prinzipien von Lehrbüchern konstruiert wurden!

Wir müssen mit einer neuen, erweiterten Physik rechnen, also mit neuen Feldtypen und neuen Materialeigenschaften in den Prozessen des Lebens. Die Biologische Transmutation stellt lediglich eine der Konsequenzen dar, die sich aus diesen wenig erforschten Fragen ergeben, und dabei noch nicht einmal die merkwürdigste (wie im Teil 3 gezeigt werden wird). Die hinlänglich bekannte Sensibilität des Lebens für geringfügige Veränderungen in der Proteinfaltung und in der Enzymaktivität bleibt ein offenes Geheimnis und resultiert ebenso aus den oben genannten Punkten.

Zu erwarten, dass die Funktionen auch nur eines Bakteriums mit Hilfe ihrer Schulphysik beschrieben werden können, zeigt die ganze Naivität und Nachlässigkeit der Biophysiker und Chemiker.

Worin besteht der Nutzen, der aus der Biologischen Transmutation gezogen werden kann? Hier gibt es drei wichtige Bereiche, für die sie von Interesse sein dürfte:

1) Das Darmmikrobiom, ein Wirt von Bakterien, vermag die Stoffe zu produzieren, die den Insekten und höheren Lebewesen bei der Nahrungsaufnahme fehlen.

2) In ausgelaugten oder schlechten Böden produzieren Bodenbakterien und Pflanzen fehlende Spurenelemente und ermöglichen so auch an rauen Orten das Leben.

3) Die Extraktion von Deuterium aus dem Grundwasser durch Erzeugung von Stickstoff unter Verwendung von Kohlenstoff und Deuterium – wodurch eukaryotisches Leben (Zellen mit komplexen Kernen) ermöglicht wird, denn Deuterium ist giftig.

Da es hierzu noch an Untersuchungen mangelt, ist eine Überprüfung der ersten beiden Punkte schwierig, jedoch nicht unmöglich. Für den letzten Punkt gibt es keine Möglichkeit einer Überprüfung, doch besteht für ihn eine hohe Wahrscheinlichkeit. Der Deuteriumgehalt von Asteroiden in unserem Sonnensystems ist dort draußen etwa fünf- bis zehnmal so hoch wie hier auf der Erde. Bakterien können diesen hohen Deuteriumgehalt verkraften, Eukarioten (Zellen mit einem Zellkern) jedoch nicht.

Die dynamische Symmetrie: Das fehlende Konzept in der Biophysik

Es gibt eine Reihe von (ziemlich nutzlosen) Büchern über Symmetrie und Gruppentheorie, insbesondere mit Bezug auf die theoretische Teilchenphysik. Sobald es jedoch um das Leben (Biophysik) geht, verliert sich jede Notwendigkeit von Symmetriebetrachtungen. In den Büchern über Biochemie (organische Chemie) taucht lediglich das Konzept der Spiegelsymmetrie auf: wie etwa die Rolle der Stereoisomere oder Enantiomere, d. h. L oder Linkshänder, D (Dextro) oder Rechtshänder. Dies dient zur Beschreibung der Chiralität. Für unsere Zwecke ist dies zu wenig, schließlich ist die Spiegelsymmetrie statisch. Das Leben ist jedoch dynamisch. Es verfügt über eine ganze Reihe von wirklich andauernden Rotationen. In der allgemeinen Biophysik/Biochemie beschränkt sich die Dynamik auf die Diffusion von Ladungen. Dabei ist den Forschern offenbar das Wesen der Ladungsimpulse entgangen. Außerdem verwendet die Biophysik Begriffe wie die Fusion und die Spaltung von Kernen oder das Plasma, benutzt diese jedoch mit einer völlig anderen Bedeutung.

Wie in Teil 1 gezeigt wurde, ist es selbst unter Einsatz der Hochtechnologie – dem Forschungswerkzeug der klassischen Elektrodynamik – sehr kompliziert, in Drähten Ladungen in Rotation zu versetzen. Das Übergehen der Rotationssymmetrie und ihrer Felder ist jedoch im wahrsten Sinne des Wortes verhängnisvoll.

Die hochentwickelten diagnostischen Werkzeuge, die der Biologie zur Verfügung stehen, haben mit sich gebracht, dass die Ladungsrotation allgemein bekannt ist. Bekannt ist ebenso, dass alle organischen Moleküle chiraler Natur sind. Dennoch fehlen die Instrumente, um in der Materialwissenschaft mit der Chiralität umgehen zu können. Dielektrische und magnetische Materialeigenschaften sind hinreichend bekannt und erforscht, für chirale (organische) Materialien liegen jedoch keine gesicherten Werkstoffdaten vor, was zum Teil auf das Fehlen einer chiralen Feldquelle zurückzuführen ist. Nur Lakhtakia, Nieves und Pal haben die Forderung erhoben, die Konstanten chiraler Materialien zu ermitteln.[15](a,b,c)

Das Leben ist voller Geheimnisse: vor allem auch wegen des mangelnden Verständnisses für die Konsequenzen der Ladungsrotation. In der klassischen Mechanik haben wir gelernt, die Rotation zu begreifen. In der klassischen Elektrodynamik sind wir nun dazu gezwungen, die Rotation wieder zu verlernen (außer Acht zu lassen). Werden wir also in der Biophysik mit den Auswirkungen der Rotation konfrontiert, sind wir außerstande, diese zu erkennen. Dies ist der wesentliche Grund dafür, dass LENR von der Biologie ignoriert wird (zusammen mit einer Vielzahl weiterer wichtiger Phänomene) und die Biologie bei den meisten ihrer Effekte nicht in der Lage ist, sie zu erklären – von der Protonenpumpe über die Enzymdynamik bis hin zu räumlichen Formen und dergleichen.

Abgesehen vom elektrischen Feld wird in Lehrbüchern keinem anderen Feld irgendeine Nützlichkeit zugeschrieben (wie etwa dem Magnetismus oder der Schwerkraft). Auch hier erweist sich das völlige Fehlen von Betrachtungen zur dynamischen Symmetrie in der Elektrodynamik als Fehler.

In einem sehr ausführlichen, ehrlichen und gut gemeinten Lehrbuch über Biophysik werden nur die folgenden physikalischen Effekte als wesentlich für das Verständnis des Lebens betrachtet[16]: ein harmonischer Schwingungsgeber, ein ideales Gas, Zwei-Niveau-Systeme (Ising-Modell), zufällige Wanderungen, die Entropie, das Poisson-Boltzmann-Modell von Ladungen in einer Lösung, das elastische Modell, die Theorie der eindimensionalen Stäbe und zweidimensionalen Platten, ein Newtonsches Flüssigkeitsmodell, die Diffusion und zufällige Wanderungen sowie ein Ratengleichungsmodell der chemischen Kinetik. Dies ist der „Werkzeugkasten“. (Andere, weniger detaillierte Lehrbücher begehen die gleichen schlimmen Fehler).

Kein Wunder, dass LENR im Rahmen der oben genannten Effekte nicht erklärt werden kann, neben einer Unzahl bekannter Probleme wie der Proteinfaltung. Das Ärgerlichste daran ist der krasse Unterschied zwischen In-vivo- und In-vitro-Prozessen. Es ist einfach unmöglich, in Reagenzgläsern eine Reihe von Synthesen von beliebiger Komplexität durchzuführen, und das um jeden Preis, wenn diese bei normaler Raumtemperatur und unter normalem Druck doch in einer Zelle stattfinden würden. Warum? Weil es in einem Reagenzglas keine Felder mit rotierenden Ladungen gibt! Ohne ihre Leitfelder reagieren organische Moleküle kaum miteinander. Auch die LENR-Fusion erfolgt in der Nähe von rotierenden Ladungen!

In der klassischen Physik sind die Spiegelsymmetrien von Effekten zwingend in Raum und Zeit erforderlich. Jeder Prozess sollte sowohl spiegelbildlich als auch zeitlich reflektiert ablaufen. Zum Beispiel werden eine mechanische Uhr oder ein Chip gleich gut funktionieren, wenn alle ihre Teile auf spiegelbildliche Weise zusammengesetzt werden. In beiden Fällen funktioniert sowohl ein Links- als auch ein Rechtsantrieb.

In der Biologie gilt dies hingegen nicht. Als im Ersten Weltkrieg die Butter knapp wurde, hat man reichlich vorhandene billige Pflanzenöle hydriert, um daraus Margarine herzustellen. Dabei wurde lediglich eine einzelne chemische Bindung des Wasserstoffs auf spiegelbildliche Weise ersetzt. Diese Technologie kostete seit den 1920er Jahren buchstäblich Millionen von Menschen in den USA und Europa das Leben.[17] Vor 1920 waren Herzinfarkte (Myokardinfarkte) viel seltener. In den 1930er Jahren gab es noch weniger als 3000 Todesfälle pro Jahr. Bis 1960 gab es allein in den USA etwa 500 000 Todesfälle pro Jahr, und der Krebs war auch bei Nichtrauchern auf dem Vormarsch.

Diese Geschichte wird hier nur aus einem einzigen Grund wiedergegeben: Die Nichtbeachtung einer einfachen Verschiebung der Spiegelsymmetrie führt dazu, dass viel mehr Menschen sterben als in allen Weltkriegen – und das aus reiner Unwissenheit. Procter & Gamble hatte 1909 ein Patent des britischen Lebensmittelchemikers Norman erworben. Dieser hatte ein Verfahren entwickelt, bei dem Baumwollsamenöl und -schmalz mit Hilfe eines Nichel-Katalysators bei Raumtemperatur per Hydrierung in einen festen Zustand gebracht werden konnte. Der Hydrierungsprozess wandelt natürliche ungesättigte Öle in geradkettige, komprimierbare Moleküle um, indem an den Doppelbindungen Wasserstoffatome angelagert werden. In der Natur befinden sich beide Wasserstoffatome am Verbindungspunkt einer Doppelbindung auf der selben Seite der Kohlenstoffkette. Dies ermöglicht ihre Faltung und hält sie bei Raumtemperatur flüssig. Indem ein Wasserstoffatom am Verbindungspunkt der Doppelbindung auf die andere Seite der Kohlenstoffkette verschoben wurde, wurde durch die Hydrierung eine trans-Doppelbindung erzeugt.[17] Auf diese Weise behandeltes Öl und Fett wurde bei Raumtemperatur fest – und so entstand die Margarine.

Auf diese Weise wurde lediglich die ursprünglich einseitige Symmetrie verschoben, die chemische Zusammensetzung der Kohlenhydratkette blieb jedoch unverändert. Siehe dazu die Abbildung 10 zur räumlichen Form von unbehandeltem Fett.

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Abbildung 10. Die vereinfacht dargestellte Kohlenhydratkette des Fettes. Man beachte, dass in der Natur alle Wasserstoffatome auf einer Seite liegen. Transfette weisen Wasserstoffatome auch auf der anderen Seite der Kette auf.

Die „Transisomere“ wurden durch den Bruch der Spiegelsymmetrie erzeugt. Heute kennt man sie als „Transfette“. Rapsöl enthält Sojatransfette und hydriertes Sojaöl 40% Transfette.

Das Problem besteht darin, dass im Zuge der Hydrierung durch die Verschiebung eines Wasserstoffatoms auf die andere Seite des Fettsäuremoleküls die Fähigkeit der lebenden Zellen verloren geht, auf dieser Seite Reaktionen zu vollziehen. Sie ähneln immer noch den natürlichen Fetten, so dass sie vom Körper in die Zellmembran eingebaut werden. Dort angekommen richten sie jedoch mit Tausenden lebenswichtiger biochemischer Reaktionen, von der Energiegewinnung bis zur Prostaglandinsynthese, Verwüstungen an.

Ein ähnlich fatales Problem besteht bei der Struktur des Cholesterins. Anstelle des einfachen Moleküls, wie es in Lehrbüchern dargestellt wird, besitzt es 254 Isomere. Nur eine stereochemische Form ist lebenslang akzeptabel, alle anderen verhalten sich gegenüber den Zellen entweder neutral oder toxisch, indem sie tödliche Immunreaktionen hervorrufen. (Diese Empfindlichkeit für räumliche Symmetrie wurde von István Horváth entdeckt. Er hat auch eine Möglichkeit gefunden, mit Hilfe von Enzymen die einzig akzeptable Form des Cholesterins zu bestimmen. In einem Scheinprozess wurde er dafür schuldig gesprochen.)

Seit nunmehr 200 Jahren werden die Testergebnisse von Biologischen Transmutationen verfemt. Und dies ist nur die Spitze des Eisbergs von geächteten oder vermissten Symmetrien in der Biologie. Doch selbst der Begriff der Symmetrie ist in den Sachregistern ausführlicher Fachbücher zur Biophysik nicht enthalten, wie z. B. in einer großformatigen, 1000 Seiten starken Abhandlung, die 2019 veröffentlicht wurde[16].

Die gemeinsamen Symmetrien von Biologischer Transmutation und LENR

Es besteht da ein qualitativer Unterschied zwischen der organischen Chemie in vitro (Reagenzglas) und der Chemie des Lebens in vivo. So kann es nicht verwundern, dass die meisten organischen Moleküle nie im Labor synthetisiert wurden, da in einem Reagenzglas keine rotierenden Ladungen vorkommen. In lebenden Zellen wimmelt es nur so von ihnen, zumeist in ihren Mitochondrien. Die Chemiker des 19. Jahrhunderts, die stolz darauf waren, Harnstoff herzustellen zu können, prahlten zu früh damit, dass sie „vis vitalis“ – also die Lebenskraft – abgeschafft hätten.

Sie hatten damals nicht die geringste Ahnung von der Bedeutung dynamischer Symmetrien, also von Spezialgebieten der Biologie. Heute, 200 Jahre später, herrscht noch immer die gleiche Situation. Es ist also höchste Zeit zu zeigen, wie rotierte elektrische Ladungen dazu beitragen können, nicht nur chemische, sondern auch nukleare Reaktionen zu katalysieren. Zwar kann man sich sehr leicht ein rotierendes geladenes Staubteilchen vorstellen, doch erfordert es einiges an Anstrengungen, in der Zellwand eines Mitochondriums bei den ATPase-Nanomotoren die gleiche Symmetrie wiederzufinden. Die Abbildungen 12a und 12c werden dabei helfen, diese zu begreifen. Sie werden dabei helfen zu verdeutlichen, dass katalytisches LENR am unteren Ende der Größen- und Zeitskala, im Nano- oder Mikrometerbereich, erfolgen kann.

Betrachten wir jedoch zunächst die katalytische Wirkung selbst. In der Chemie katalysiert eine aktive, polarisierte Oberfläche eine Reaktion zwischen zwei Reagenzien, in der Regel zwischen Molekülen.

Zum Beispiel katalysiert eine große Oberfläche aus Palladium oder Platin die Reaktion [math]H_2 + O_2[/math], indem sie jede nachfolgende Schwelle einer Molekülbindung abschwächt und ihre gegenseitige Abstoßung überwindet. Auf diese Weise wird die Energieschwelle gesenkt und Reaktionen auch bei moderaten Parametern ermöglicht.

Es werden bei LENR gleichzeitig zwei verschiedene katalytische Aktivitäten erwartet:

1) Die Überwindung der Coulomb-Abstoßung durch ein sehr starkes äußeres elektrisches Feld, indem die reagierenden Atome an ihrer äußeren Hülle – zumindest teilweise – ionisiert werden (wie bei der myonkatalysierten Fusion in flüssigem Deuterium).

2) Die Anziehung zwischen zwei reagierenden Elektronenhüllen, induziert durch ein äußeres S-Spinfeld. Dies ähnelt dem Eisenstaub, der durch ein äußeres Magnetfeld zu einer Kette angeordnet wird. Dieser Schritt setzt eine Anziehungskraft zwischen fusionierenden Atomen voraus. Im Teil 3 werden viele weitere Details zur erweiterten Lorentzkraft und zu den neuen „magnetischen“ Materialeigenschaften dargestellt werden. Dieser zweite katalytische Schritt erscheint noch ungewöhnlich. Er ist noch nicht vollständig nachgewiesen, aber es existieren bereits indirekte experimentelle Beweise (siehe die Abbildungen 11a und 11b).

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Abbildungen 11a und 11b. Der Spin und elektrische Felder katalysieren die Fusion zwischen Atomen, wenn diese zumindest teilweise ionisiert sind. a) Die Anziehung zwischen Elektronenhüllen. b) Die Überwindung abstoßender Coulomb-Kräfte in der Nähe einer aufgeladenen Oberfläche.

Umkreisende Elektronen erzeugen Magnetfelder (Ferro-, Dia-, Para-, Ferri-Magnetismus), jedoch ist es die Struktur der Elektronenwolke, die von Bedeutung ist. Bisher konnten experimentell noch keine Materialkonstanten für irgendein Spinfeld bestimmt werden – abgesehen von einigen sporadischen biologischen Effekten wie dem Auftreten eines Drehmoments und einer Anziehungskraft.

Die meisten Materialien (Glas, Aluminium, Papier, Kupfer, Eisen) weisen eine Anziehungskraft auf den menschlichen Körper auf.

Auf atomarer Ebene wird eine starke gegenseitige Anziehung zwischen den reagierenden Elektronenhüllen erwartet, die auf ein externes Spinfeld zurückzuführen ist, das der Kalten Fusion als katalytisches Instrument dient. (Dasselbe gilt im Übrigen auch für die Kerne.) Unnötig zu erwähnen, dass dies nur im äußeren Feld einer rotierenden Ladung geschieht, oder in einem transienten Plasma, in dem durch Induktion ein vorübergehendes Spinfeld erzeugt wird.

Bevor auf die physikalischen und technischen Details von rotierenden Nanomotoren eingegangen wird, die eine Ladung tragen, ist es wichtig, die Leser daran zu erinnern, dass sich die Ladungsrotation von der Ladungsverschiebung (magnetische Induktion B) unterscheidet. Ist der Translationsstrom konstant (Ladungsfluss, Coulumb/sec), zeichnet er sich nur durch eine Translationssymmetrie aus, bei der es sich um einen polaren Vektor handelt.

Wird eine Ladung in eine Rotation mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit versetzt (z. B. in kondensierten Plasmoiden, bei geladenen, rotierenden Staubteilchen oder in ATPase-Nanomotoren), kommt es zu einer permanenten radialen Beschleunigung der Ladung an allen Orten des Raumes. Dabei zeichnet sie sich durch einen Axialvektor aus, so dass die Spezielle Relativitätstheorie nicht mehr anwendbar ist.

Im Vergleich zum Stromfluss entlang einer Geraden weist sie eine reduzierte Symmetrie auf. Und die Lehre aus dem Curie-Prinzip lautet: Aus einer reduzierten Symmetrie resultieren immer vollkommen neue Effekte.

Die Rotation von Ladungen beherrscht alles und ist in der Natur omnipräsent. Mit Ausnahme von Viren finden sich rotierende Enzyme überall – in Bakterien, in Archaeen, in den von der Sonne angetriebenen Pflanzenblättern, in den Insekten, Fischen und in der Welt der Säugetiere. Überall dort, wo eine Ladungsrotation vorliegt, entsteht somit ein Spinfeld, wodurch es zur Transmutation und zu LENR als einem Fusionstyp kommt – wenn wir nur willens sind, danach zu suchen.

Wenn es keine Fragen gibt, gibt es natürlich auch keine Antworten. Die Entdeckung der ladungstragenden rotierenden Nanomotoren war von Neugier getrieben. Wie funktioniert unsere Atmung, und welche Ereignisse vollziehen sich in der Atmungskette? Das war ein immens holpriger Weg, voll von nichts anderem als unerwarteten, völlig kontraintuitiven Untersuchungsergebnissen. Es hat fast ein Jahrhundert gedauert, dieses Problem zu lösen, und zugegebenermaßen ist es immer noch nicht abgeschlossen. Es wurden fünf Nobelpreise für große Durchbrüche verliehen, und es gab tiefe, hitzige, von Hass getriebene und von Vorurteilen geprägte Auseinandersetzungen. (Die Geschichte hatte genau wie die von LENR begonnen, endete aber fast mit einem Happy End im Stil von Hollywood). Leider wurden hinsichtlich der Symmetrien nicht die richtigen Schlussfolgerungen gezogen, weil die Gemeinschaft der Biochemiker und Molekularchemiker nicht die Sprache der Natur beherrscht: Symmetrien.

Da es in diesem Artikel nicht nur um fehlende Symmetrien geht, sondern auch um LENR, ist es sinnvoll, die gemeinsamen (identischen) Symmetrien von Staubfusion, kondensierten Plasmoiden und rotierenden Enzymen nebeneinander darzustellen. Obgleich die ersten beiden bereits diskutiert wurden, werden sie hier dennoch kurz aufgeführt, um ihre gemeinsamen Symmetrien zu verdeutlichen, trotz ihrer abweichenden technischen Gegebenheiten.

Die Staubfusion

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Abbildungen 12a, 12b und 12c. a) Ein rotierendes Staubteilchen, das von Hochgeschwindigkeitselektronen in einem oszillierenden Plasma aufgeladen wird. Es funktioniert als Spinfeld, das eine Coulomb-Abschirmung bildet. b) Spinfeld, das durch ein toroidförmiges, kondensiertes Plasmoid erzeugt wird. c) Die ungefähre Form der rotierenden ATPase-Enzyme. Der Fo-Teil ist ein elektrostatischer Motor. Bakterielle Flagellen weisen einen ähnlichen rotierenden Proteinkomplex auf.

Der rotierende aufgeladene (feste) Staub, umgeben von einem schwachionisierten (Niedertemperatur-) Plasma, bildet den einfachsten der drei LENR-Katalysatoren. Wie in Abbildung 12a dargestellt, bewegen sich in einem Plasma, das sich für gewöhnlich außerhalb seines Gleichgewichts befindet, Elektronen schneller als Ionen. Die schnellen Elektronen treffen auf die Staubteilchen und sammeln sich unter deren Oberfläche an, wodurch diese negativ aufgeladen werden. Dabei rotieren die Staubteilchen frei um drei Achsen, auch wenn in Abbildung 12 nur zwei von ihnen dargestellt sind. Es entsteht also immer ein Spinfeld. Sind jedoch zwei oder drei Rotationsachsen beteiligt, entstehen Felder von noch höherer Ordnung (Torsion usw.). Dieses mikroskopisch kleine rotierende Objekt (von beliebiger Form) zieht positive Ionen aus dem Plasma an. Allerdings unterliegen seine Atome auch der Transmutation, insbesondere wenn seine Temperatur die Parkhomov-Grenze von mindestens 1000 °C erreicht.

Ein schwebendes Staubteilchen dreht sich definitiv, jedoch auf zufällige Weise, wobei es ständig von turbulenten Kräften und von anderen Teilchen gestoßen wird. Seine Rotation erfolgt um die Achse mit der größten Trägheit, aber die Aufteilung der Energie kann auch zur Rotation um andere Achsen führen. Sowohl die elektrischen Felder als auch die Spinfelder können dabei eine sehr hohe Intensität aufweisen, die um mehrere Größenordnungen über der in allen anderen technischen Umgebungen liegt.

Die Kondensierten Plasmoide

Die Bildung dieser Quasiteilchen aus einem transienten Entladungsplasma wurde bereits im Teil 1 diskutiert. Sie sind überladen, geben in ihrem „weißen Modus“ Ladungen ab und befinden sich, wenn sie nahezu ladungslos sind, im „dunklen Modus“ (Terminologie nach Ken Shoulders[18]). Das Merkwürdige daran ist, dass sie über Stunden oder gar Tage stabil sein können, ohne sich zu rekombinieren, wie es die Standard-Quantenmechanik verlangt. Im Teil 1 wird die bahnbrechende Arbeit beschrieben, die Lutz Jaitner zur Stabilität von Kondensierten Plasmoiden geleistet hat. Sie basiert auf der Klein-Gordon-Gleichung und ist sehr kompliziert. Diese stabilen Quasiteilchen besitzen rund um ihre toroidale Form eine Wolke aus rotierenden Elektronen und erzeugen somit – per Definition – ein Spinfeld. Da sie im „weißen Modus“ elektrisch aufgeladen sind, besitzen sie die Fähigkeit, Transmutationen zu katalysieren (Abbildung 12b).

Das rotierende ATPase-Enzym

Dies ist der einzige rotierende Enzymnanomotor, der in allen Lebensformen anzutreffen ist. Alle anderen Enzyme (Katalysatoren) weisen unter ihren Reagenzien eine periodisch intermittierende Wechselwirkung auf. Daher kam es ganz unerwartet, ein Enzym zu finden, das kontinuierlich rotiert und durch einen Strom aus aufgeladenen Teilchen angetrieben wird. Dies ist so ungewöhnlich und jenseits menschlicher Vorstellungskraft, dass Lehrbücher aus der Zeit vor dieser Entdeckung keinen einzigen Hinweis auf ihre mögliche Existenz enthalten.

Hier einige diesbezügliche Daten: In einem Durchschnittsmenschen (65 kg) gibt es eine Million mal eine Milliarde Mitochondrien, und jedes von ihnen verfügt über 10 bis 100 rotierende Nanomotoren, so dass die Anzahl der Nanomotoren bei etwa 1017 liegt. Jeder von ihnen lässt sieben bis neun Protonen kontinuierlich und mit etwa 100 Umdrehungen pro Sekunde rotieren. (Also etwa 6000 U/min, unter Belastung sogar 9000 U/min.) Während die Nettomenge an elektrischem Strom in einem menschlichen Körper vernachlässigbar ist, kann diese rotierende Stromdichte nicht vernachlässigt werden. Unser Körper produziert pro Tag 60 kg ATP-Moleküle, verbraucht sie jedoch nach ihrer Bildung innerhalb von Sekunden. Jedes ATP-Molekül wird zweimal pro Minute zerlegt – unter sofortiger Energieabgabe.

Auf diese Weise werden in unserem Körper etwa 130 W Energie erzeugt, und nur ein Teil davon als Wärme. Das entspricht einer 10 000 mal so hohen Energiedichte, wie sie die spezifische Energieproduktion der Sonne aufweist. (Inzwischen wissen wir allerdings auch, dass die Energie im staubigen Bereich der Korona erzeugt wird, und nicht im Inneren der Sonnenmasse.)

Das Bakterium Escherichia coli (E. Coli) verbraucht für eine einzige Teilung 50 Milliarden ATP-Moleküle (viel mehr als im Ruhezustand).

Es dürfte inzwischen klar sein, dass die Ladungsrotation und ihre hohe Winkelgeschwindigkeit sowie die von ihr induzierten Felder genau die Merkmale darstellen, die das Leben von der unbelebten Welt abgrenzen.

Die Rotationssymmetrie der Ladungen und die Chiralität aller organischen Materialien (Proteine und Kohlenhydrate) bilden ein Unterscheidungsmerkmal, das sonst nirgendwo in der anorganischen Natur zu finden ist. Nun endlich lassen sich die uralten Fragen beantworten: Was ist Leben? Gibt es eine scharfe Grenze zwischen Leben und Nichtleben? Die Grenze zwischen Leben und Tod besteht in der Ladungsrotation in den organischen Materialien. Keine Ladungsrotation – kein Leben.

Dies ist der Hauptgrund dafür, dass die meisten organischen Moleküle nicht im Reagenzglas erzeugt werden können, noch nicht einmal eine Zellmembran, denn im Reagenzglas gibt es keine rotierenden Ladungen – und somit auch kein Spinfeld. Dies stellt eine einfache und überprüfbare Hypothese dar, und diese gilt ebenso für LENR.

Dies ist der Grund dafür, dass nur Zellen in der Lage sind, Zellen zu produzieren. (Und genau aus diesem Grund macht es auch keinen Sinn, über die natürliche Selektion und den Ursprung des Lebens zu diskutieren. Solange wir nicht genug über die Symmetrien des Lebens und die damit verbundenen Auswirkungen wissen, laufen alle Debatten lediglich auf den Vergleich von Glaubensrichtungen hinaus.)

Hier einige Daten: Ein durchschnittlicher Mensch mit einer Körpermasse von 65 kg besitzt 1015 Mitochondrien, und jedes Mitochondrium besitzt wiederum etwa 100 rotierende ATPase-Enzyme, insgesamt also etwa 1017 rotierende Enzyme. Sportler besitzen wahrscheinlich zehnmal so viele (man denke nur an die Ultramarathonläufer). Dabei rotieren neun Protonen (wir verwenden stattdessen zehn) miteinander zur gleichen Zeit, und sie rotieren mit einer Geschwindigkeit von 100 Umdrehungen pro Sekunde. In einem ATPase-Enzym rotieren so pro Sekunde tausend Protonen. Da die elektrische Ladung eines Protons 1,6 ∙ 10-19 Coulomb beträgt, errechnet sich der Strom aus der Anzahl der ATPase-Enzyme, multipliziert mit der Anzahl der Ladungen pro Sekunde sowie mit der Einheitsladung eines Protons. Dies ergibt etwa 1,6 Ampere an rotierendem Strom bei einer durchschnittlich 65 kg schweren Person in Ruhe und etwa 3 Ampere bei schwerer Arbeit. Die Spitzenleistung eines Sportlers (oder eines Therapeuten in höchster Belastung) kann bis zu 30 Ampere betragen. Multipliziert man dies mit der Winkelgeschwindigkeit eines ATPase-Enzyms von 100 Umdrehungen pro Sekunde, so erhält man beim 100-fachen etwa 1,9 ∙ 104 A ∙ rad/s oder bezogen auf die Ladung Coulombrad/s2. Dies ergibt sich aus der Messung des Spinfeldes als der Summe gleichförmiger rotierender beschleunigender Ladungen in einem menschlichen Körper. Nach Auffassung des Autors zielt der Begriff „Aura“ genau auf dieses Feld, von dem die Lebewesen umgeben sind.

Zur Beschreibung des statischen Zustands einer rotierenden Masse benutzt man in der klassischen Mechanik für Drehbewegungen den Drehimpuls [math]N[/math] ([math] N = Θ \cdot ω [/math], wobei [math]Θ[/math] für das Trägheitsmoment und [math]ω[/math] für die Winkelgeschwindigkeit stehen). Demnach beschleunigt ein Körper, sein Drehpunkt aber ist statisch. Die Begriffe der Masse und der Geschwindigkeit werden für die Rotation erweitert und verallgemeinert.

Nach diesem numerischen Exkurs betrachten wir nun einige merkwürdige Funktionsprinzipien und sonderbare Strukturen der rotierenden ATPase-Enzyme in den Mitochondrien. Jeder einzelne dieser Aspekte wurde bei seiner Entdeckung erbittert bekämpft und vom Mainstream rundheraus zurückgewiesen, da sie sich alle in ungeheurer Weise von unseren Vorstellungen unterscheiden. Das einzige Problem bestand nur darin, dass Essen und Atmen unbestreitbare Prozesse sind, die auch als Prozesse der „oxidativen Phosphorylierung“ beschrieben werden. Ohne dieses Verständnis wären sie für Außenstehende noch immer unbekannt, so wie es LENR heute noch immer ist.

Diese gewöhnlichen biologischen Prozesse weisen drei merkwürdige Merkmale auf (sowie Dutzende kleinerer wie die drei Wunder von Huizenga):

1) Die chemische Energie der Nahrungsverdauungskette wird im letzten Schritt (noch vor der Bildung des ATP-Moleküls) nicht als energiereiche chemische Verbindung gespeichert, sondern als statische elektrische Spannungsdifferenz der Protonenkonzentrationen auf beiden Seiten der inneren Zellmembran der Mitochondrien. (30 Jahre lang haben Biochemiker vergeblich nach einem solchen energiereichen Wundermolekül gesucht. Doch es erwies sich als bloße Illusion.)

2) Die Form des ATP-bildenden Enzyms entpuppte sich als vollwertiger, äußerst komplizierter rotierender Nanomotor. Der antreibende elektrostatische Motor (FO-Komplex) ist in Abbildung 12c dargestellt, nicht aber das segmentierte, neunfach symmetrische Enzym.

3) Wie werden bloße Protonen (Wasserstoffionen oder manchmal auch bloße Natriumionen) ohne Rekombination erzeugt und dann durch die Zellmembran der Mitochondrien gepumpt? Jeder einzelne Schritt wurde in den letzten 100 Jahren, seit die Mitochondrien zum ersten Mal als das Kraftwerk aller Lebensformen hier auf dem Planeten Erde identifiziert wurden, intensiv erforscht und heftig angefochten.

An dieser Stelle sind für uns nur die Aspekte von Interesse, die im Zusammenhang mit LENR-basierten Transmutationen stehen. Es besteht ein sehr steiles Gefälle in der Protonenkonzentration, durch das ein sehr starkes elektrisches Feld E durch die Zellmembran der Mitochondrien hindurch erzeugt wird, das 30 Millionen V/m beträgt (ein Wert, bei dem fast alle Dielektrika zusammenbrechen)[19](Seite 73).

Anmerkung: Die Zellmembran weist eine Dicke von nur 6 Nanometern auf, so dass diese Feldstärke von 30 Millionen V/m bei der Biologischen Transmutation zur Coulomb-Abschirmung genutzt wird.

Im Jahr 1961 entdeckte der britische Biochemiker Peter D. Mitchell den Mechanismus der Protonenkonzentrationsdifferenz. Seine Publikationen wurden bald verboten und er war gezwungen, seine Forschungsgruppe an der Universität Edinburgh zu verlassen. Daraufhin baute er 1964 in Glynn Valley aus eigener Kraft ein privates Forschungslabor auf. Seine Testergebnisse veröffentlichte er im Selbstverlag auf grau hinterlegten Druckschriften. Zum Glück für ihn konnten seine Daten überzeugen und wurden im Gegensatz zu den Daten von Pons und Fleischmann auch von früheren Kollegen anerkannt. Mitchell hat in die organische Chemie ein neuartiges Konzept eingeführt, eine Art Vektor, der zeigt, dass Reaktionen eine Richtung aufweisen, was zuvor in der Chemie nicht bekannt war. Obwohl er 1978 den Nobelpreis für seine Theorie zum elektrischen Feldgradienten und für seine Experimente erhielt, sprach er sich vehement gegen die Möglichkeit eines rotierenden Enzyms aus, was David Boyer in seiner Rede anlässlich der Entgegennahme des Nobelpreises beklagte[20].

Die vollständige Rotationsstruktur der ATPase-Nanomotorbaugruppe wurde von John Walker[21] erarbeitet, doch viele andere Personen haben ebenfalls zu dieser komplizierten Aufgabe beigetragen. Die Struktur und die Funktionsweise des rotierenden ATPase-Nanomotors wird ausführlich von Nicholls und Ferguson beschrieben[22].

Es liegt auf der Hand, dass die Rotation der Protonen im FO-Teil des ATPase-Enzyms von der Biologie nur als eine mechanische Lösung betrachtet wird. Die elektrodynamischen Konsequenzen werden einfach ignoriert. Deshalb werden in den zahlreichen und wachsenden experimentellen Arbeiten nirgendwo grundlegende qualitative Konsequenzen in Erwägung gezogen. Die Rotationssymmetrie selbst wird nur hinsichtlich der geometrischen Struktur des protonengetriebenen „Motors“ dieses Komplexes erwähnt, wie etwa die neunfache Spiegelsymmetrie des „pilzartigen“ Enzym(katalysator)kopfes.

Ort und Zeit der Biologischen Transmutation

(Es folgt nun eine Hypothese, kein experimenteller Beweis, es liegen jedoch Indizien vor. Sie dürfte jedenfalls weit entfernt von der Anschauung des Mainstreams liegen.)

Die häufigste Art der Transmutation erfolgt wohl innerhalb des FO-Rings zwischen den Deuteriumkernen und einem benachbarten Kohlenstoffatom, etwa so wie bei [math]^{\hspace{4pt} 6}_{12}C \; + \; ^1_2H \; \to \; ^{\hspace{4pt} 7}_{14}N[/math]. Diese Reaktion wurde von Jean Moncade nachgewiesen[23].

Aufgrund ihrer Häufigkeit kann diese Kernreaktion ein bestimmtes Rotationsenzym zerstören. Diese Reaktion könnte jedoch auch dazu geführt haben, dass die Dichte des Deuteriums im urzeitlichen Ozean auf ein Niveau gesunken ist, bei dem das Wachstum mehrzelliger Organismen möglich ist. (Inzwischen befindet sich unter 6500 Wasserstoffatomen nur noch ein Deuteriumatom.) Man weiß, dass die Bakterien vor etwa zwei Milliarden Jahren entstanden sind. Danach gab es eine weitere Milliarde Jahre lang keine mehrzelligen Organismen. Nick Lane hat dies als die „langweilige Milliarde Jahre“ chrakterisiert[19]. Nun, die Bakterien haben das Deuterium fleißig zermalmt, so dass die Entstehung unserer Stickstoffatmosphäre auf diesen langsamen Prozess zurückgeführt werden kann. Außerdem ist es ein Zeichen für Leben auf einem Himmelskörper, wenn auf einem Mond oder einem Planeten zumindest Bakterien vorhanden sind[23].

Um den Komplex FO-F1 herum können auch noch viel schwerere Kerne fusioniert werden, da hier in der Grundmasse der Mitochondrien ein starkes elektrisches Feld (Coulomb-Abschirmung) sowie Magnet- und Spinfelder vorliegen. (Im Inneren der Mitochondrien findet sich eine Suppe, die reich an Mineralien und an organischer Substanz ist.) An keinem anderen Ort in einer Zelle erscheinen diese drei Felder mit einer solchen Intensität! Auch das Zeitverhalten ist von großer Bedeutung. Parkhomov hat festgestellt, dass die biologische Aktivität bei Vollmond zunimmt, weil zu dieser Zeit der thermische Neutrinofluss der Umgebung in verstärktem Maße vorhanden ist. Dies wiederum hat einen messbaren Effekt auf die Biologie, da auch die Biologische Transmutation Neutrinos benötigt.[11]

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Abbildung 13. Die schematische Anordnung der Mitochondrien und ihrer Doppelwand; das Konzentrationsgefälle der Helium-Protonen (Ionen) erzeugt das starke elektrische Feld.

Diese bemerkenswerte Periodizität ist weithin bekannt, da einige gewissenhafte Biologen akribisch Daten über Wachstum, Keimung, Geburt und Tod sowie Migration für fast alle Arten gesammelt haben. Der Mondzyklus ist der auffälligste, aber auch die Elf- und die Siebenjahresperioden sind offensichtlich. Endres und Schad haben sich durch über 1000 Quellen hindurchgearbeitet, um die Existenz von Mondzyklen zu belegen.[24] Die tageszeitlichen Schwankungen wurden von Foster und Kreitzman erforscht und nachgewiesen.[25]

Die meisten Testergebnisse zur Bilanz der Biologischen Transmutation wurden von Kervran sowie von Vysotskii und Kornilova veröffentlicht und von Biberian in seiner Rezension vorgestellt[14].

Im Laufe der letzten 200 Jahre, seitdem die chemische Analyse dies möglich gemacht hat, wurden immer mehr experimentelle Beweise zusammengetragen. Der rotierende Nanomotor des ATP-Enzyms stellt jedoch nicht nur in der atmungschemischen Kette einen Katalysator dar, sondern auch auf physikalischer, das heißt auf nuklearer Ebene!

Um bei der Biologischen Transmutation zu verlässlichen und ergiebigen Testdaten zu kommen, müssen uralte Erfahrungen berücksichtigt werden!

Die beste Zeit für eine Beobachtung der Biologischen Transmutation ist das Frühjahr, wegen des hohen Neutrinoflusses immer um den Vollmond herum, wenn Wurzelspitzen und Blätter ein rasantes Wachstum aufweisen. Andernfalls liegt sie im Bereich von Testfehlern. Das beste Verfahren zur Erfassung von Testdaten besteht nach den Erfahrungen des Autors in einer hochauflösenden ICP-MS, mit der auch Verschiebungen der Isotopenverhältnisse festgestellt werden können. (Die Testergebnisse wurden auf der Konferenz ICCF22 zur Kalten Fusion von 2019 nicht veröffentlicht, da die Organisatoren vielleicht befürchteten, die Reputation der LENR-Forschung zu beschädigen.) Handelt es sich bei der Biologischen Transmutation nur um eine Nebenwirkung oder doch um einen lebensnotwendigen Vorgang? Letzteres ist wahrscheinlicher.

Zusammenfassung von Teil 2

Das wichtigste noch fehlende Bindeglied, das für ein Verständnis von LENR in der Natur erforderlich ist, besteht in der Rotationssymmetrie der Elektrodynamik. Aufgeladene rotierende Staubpartikel sowie transiente Entladungen (mittels kondensierter Plasmoide) dienen als Hauptkatalysatoren, welche über ihr Spinfeld wirken. Auf diese Weise lassen sich eine Reihe von Labor- und Naturphänomenen erklären, die bisher nur unzureichend verstanden wurden:

a) die Staubfusionsreaktionen von Tesla und Oshawa, Eskos Quantenkaninchen, Klimovs rotierender Strömungsreaktor und der Resonanzreaktor des Autors,

b) die Sonnenkorona und die Quasare, die Transmutation bei Vulkanausbrüchen,

c) die Biologische Transmutation von Deuterium und schweren Kernen in allen Lebensformen mit rotierenden Nanomotoren.

Im Allgemeinen stellen die Anomalien für Experimentatoren und Theoretiker gleichermaßen eine hervorragende Gelegenheit dar, unseren Blick auf die Natur zu erweitern. Dies geschieht nur selten, aber mit einem soliden Verständnis von den Symmetrien wird das Buch der Natur lesbar.

Im Teil 3 werden wir unsere Untersuchungen mit Hilfe der Symmetrien fortsetzen, um die fehlenden Longitudinal- und Torsionswellen zu finden, die Lorentzkraft zu erweitern, neue Materialeigenschaften in organischen und anorganischen Materialien zu ermitteln, erweiterte Symmetrien auch in der Schwerkraft entsprechend den Maxwell-Heaviside-Gleichungen zu finden und Neutrinos als unverzichtbares Medium für LENR auszumachen.

Danksagung

Der Autor bedankt sich bei Herrn Jozsef Bacsoka für die finanzielle Unterstützung bei der Erstellung des Manuskripts.

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